Wieder ganz oben: Burghausen holt den sechsten Titel
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- Geschrieben von Stefan Günter

Kapitän Erik Thiele und seine Teamkollegen holen sich den Titel. © Roman Hölzl
„We did it again“! Die Ringer des SV Wacker Burghausen haben es wieder getan und die Saison 2025/26 mit dem Titel gekrönt. Am vergangenen Samstag gelang den Ostbayern beim zweiten Finalrückkampf gegen den SV Germania Weingarten ein souveräner 19:8-Erfolg. Bereits im Hinkampf stellten die Burghauser die Weichen beim knappen 12:11 auf Sieg. Damit holten sie sich den mittlerweile sechsten Mannschaftstitel in der Historie.
Eine besondere Ehrung und der beste Turnierringer - Die Bayerische an Tag zwei
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Das größte Ringerturnier Deutschlands ist Geschichte. Zwei Tage standen knapp 941 Athletinnen und Athleten im Freistil und im griechisch-römischen Stil auf den sechs ausgelegten Matten in der HUK-Coburg arena. Während die Kämpfe liefen, ließen die Bezirksvorsitzenden Martin Ackermann (Mittelfranken), Armin Neudorfer (Niederbayern-Oberpfalz), Frank Kirchhoff (Oberbayern) und Stefan Günter (Schwaben), zusammen mit Präsident Florian Geiger, Alexander Badewitz hochleben (von links). Dank seines unermüdlichen Einsatzes konnte die Bayerische überhaupt in Coburg stattfinden.
Am Sonntag gingen 366 Sportler über die Waage. Der SV Johannis Nürnberg holte sich am Ende nicht nur die Vereinswertung im klassischen Stil, in der Gesamtwertung kamen die Norisstädter ebenfalls überlegen auf den ersten Platz.
Griechisch-Römisch-Cheftrainer Matthias Baumeister bedauerte es, dass in den Altersklassen U10 und U12 weniger Teilnehmer als noch am Vortag teilnahmen. „Ich finde, dass gerade in diesem jungen Alter die Kinder noch beide Stilarten ringen sollten“, so sein Appell an die Vereine. Der BRV-Coach ist sich aber bewusst, dass aufgrund der weiten Distanz, die viele Vereine hatten, und des finanziellen Aspekts bei den Übernachtungen, feste Gründe vorlagen, am Sonntag nicht mehr antreten zu können. Hinzu kam, dass auch in der Altersklasse U14 wenige Ringer im griechisch-römischen Stil teilnahmen.
Tag eins in Coburg: Was herausstach und was enttäuschte
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Der erste Tag der Bayerischen Meisterschaften ist vorbei. Die Freistiler sowie die Frauen und die weibliche Jugend bestimmten das Geschehen in der HUK-Coburg arena. Insgesamt schritten 575 Athletinnen und Athleten aus 58 gemeldeten Vereinen über die Waage. Für Marcel Fornoff, Freistil-Cheftrainer des Bayerischen Ringer-Verbandes, war es eine schöne Veranstaltung, die in einem würdigen Rahmen durchgeführt wurde.
Sportlich gesehen stach für ihn die U17-Altersklasse heraus. „Da haben wir ein gutes Jahr und definitiv ein hohes Niveau“, so Fornoff in seiner sportlichen Bilanz. Mit Emin Letaief, Jakub Maier und Mark Barnowski stachen für ihn drei Athleten heraus. Die drei Nürnberger gewannen allesamt den Titel. In der Gewichtsklasse bis 60 Kilo erkämpfte sich Letaief allein 63:2-technische Punkte. Er gewann das Finale gegen den Unterföhringer Tobias Kohler mit 10:2-Wertungspunkten. Im großen Feld von 25 Teilnehmern setzte sich Jakub Mayer ebenfalls souverän durch. Acht Kämpfe musste er bestreiten, ehe er sich nach einem langen Kampftag die Goldmedaille umhängen durfte. 80:1-technische Punkte sind seine erfolgreiche Ausbeute. Er gewann das Finale gegen Erion Haliti (Neumarkt/Opf.) mit 11:1-Wertungspunkten. Mark Barnowski gehört altersbedingt noch zur Altersklasse U17. Doch der aufstrebende Athlet der Grizzlys ging in der Altersklasse U20 auf die Matte. Auch hier dominierte er das Geschehen. Im Finale bis 61 Kilo setzte er sich nach anfänglichen Schwierigkeiten dann doch souverän gegen Chas-Magamed Kerimow (SC 04 Nürnberg) mit 16:6 durch.

Groß ist die Freude bei Elias Kunz (SC 04 Nürnberg), der sich im Finale bis 65 Kilo gegen den Westendorfer Maxim Kremer durchsetzte. © Stefan Günter
Der Ringerdoc und die helfenden Sanitäter bei der Bayerischen
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Ringerdoc Daniel Mahr in Behandlung. © Stefan Günter
Immer wieder schallt es in die Richtung, wenn sie gebraucht werden. Die Sanitäter wurden am ersten Tag der Bayerischen Meisterschaften bis 18 Uhr bereits 80-mal auf die Matten gerufen. „Ja, es ist schon viel los gewesen“, sagt Dr. Daniel Mahr. Der Ringerdoc des BRV ist ebenfalls schnell zur Stelle, wenn es verletzungsbedingte Blessuren gibt. Seine Aufgabe ist es auch, schwere Verletzungen, die aus dem Kampfgeschehen heraus entstehen, mit einem prüfenden Blick auszuschließen. So muss er in der Schnelle schauen, ob es sich um verrenkte Gelenke oder gar um schiefstehende Brüche handelt.
Die Bayerische zieht viele in den Bann
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Die Bayerischen Meisterschaften locken auch viele ehemalige Spitzenfunktionäre des Bayerischen Ringer-Verbandes nach Coburg. So wurden die Ehrenmitglieder Roswitha Schrenker, Jochen Conzelmann und Anton Neudorfer genauso auf den Tribünen gesichtet wie Ehrenpräsident Manfred Werner und Karl-Martin Dittmann. Der UWW-Präsident für Europa pflegt ein sehr gutes Verhältnis zum Bayerischen Ringer-Verband. Martin zeigt sich begeistert, dass es der BRV geschafft habe, seine Landesmeisterschaften komprimiert an einem Wochenende durchzuführen. Besonders hebt der UWW-Europa-Chef die Zusammenführung aller Altersklassen hervor. „Gerade die Jüngsten schauen doch bei so einer Mannschaft zu den Männern und Frauen auf. Sie sehen ganz genau, wo ihre Entwicklung hingehen kann. Für sie ist diese Bayerische ein tolles und bleibendes Erlebnis.“
BRV-Präsident Florian Geiger (links) mit UWW-Präsident Europa Karl-Martin Dittmann und BRV-Ehrenpräsident Manfred Werner © Stefan Günter


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