Etwas Großes entsteht in Nürnberg: Das Haus der Athleten
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- Geschrieben von Stefan Günter
In Nürnberg entsteht ein ehrgeiziges Zukunftsprojekt für sportlichen Nachwuchs: Mit der Grundsteinlegung des Hauses der Athleten setzen die Stadt Nürnberg und die wbg Nürnberg GmbH ein starkes Zeichen für die nachhaltige Förderung von Sport und Bildung. Direkt an der Bertolt-Brecht-Schule wird ein modernes Schülerwohnheim für 14- bis 18-jährige Leistungssportlerinnen und Leistungssportler errichtet, die Schule und Spitzensport fernab des Elternhauses miteinander verbinden. Die wbg realisiert das Vorhaben und vermietet das Gebäude langfristig an die Stadt.
Das Haus der Athleten bietet künftig Platz für bis zu 117 Jugendliche in 60 Doppelzimmern mit eigenem Bad. Zusätzlich gibt es Gemeinschaftsküchen, Aufenthalts- und Lernbereiche, eine Dachterrasse sowie eine Außenterrasse am zentralen Speisesaal. Barrierefreiheit ist fest eingeplant: rollstuhlgerechte Zimmer und barrierefreie Einzelzimmer sind vorgesehen. Pädagogische Fachkräfte begleiten den Alltag und schaffen ein stabiles, förderliches und sicheres Umfeld.

So soll das Haus der Athleten künftig ausschauen. © Alp Senyigit
Auch beim Thema Nachhaltigkeit setzt das Projekt Maßstäbe: Es wird eine Kombination aus Fernwärme und Geothermie mit Erdsonden genutzt, um eine zukunftsfähige Energieversorgung sicherzustellen. Die Fertigstellung ist für Sommer 2027 vorgesehen, die Investitionskosten belaufen sich auf rund 13,4 Millionen Euro.
Florian Geiger, Präsident des Bayerischen Ringer-Verbandes (BRV), freut sich sehr, dass nach dem Neubau der Eliteschule in Nürnberg jetzt auch der Neubau des Internats für die Sportler startet. „Es hat lange gedauert, aber jetzt geht es wieder voran und die Stadt Nürnberg schafft Voraussetzungen für die Entwicklung unserer Spitzensportler, die deutschlandweit, insbesondere beim Ringen, ihresgleichen suchen.“ Unterdessen sind die Planungen für den Neubau des Bundesstützpunktes Ringen in unmittelbarer Nähe zwischenzeitlich sehr weit fortgeschritten. Erste Förderanträge wurden gestellt. „Wenn das realisiert ist, haben wir die Möglichkeit, unsere Sportlerinnen und Sportler in einem hochmodernen Campus mit den neuesten sportmedizinischen und sportwissenschaftlichen Betreuungsmöglichkeiten unterzubringen“, macht Bayerns Ringerchef deutlich. Das ganze Projekt, bei welchem die Stadt Nürnberg sehr großes Engagement zeigt und viel Geld investiert, wird die herausgehobene Stellung von Bayern im deutschlandweiten Vergleich sichern und ausbauen, ergänzt Geiger.
Große Vorfreude auf die Bayerische in Coburg
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- Geschrieben von Stefan Günter

© Sportamt Stadt Coburg
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Die bayerischen Ringer-Einzelmeisterschaften für alle Altersklassen werden am kommenden Samstag und Sonntag in der HUK-Coburg arena ausgetragen. Bereits im Vorfeld sorgt dieses sportliche Event nicht nur für große Erwartungen, vor allem der besondere Rahmen sticht heraus.
Bis zu 3.500 Menschen haben in der großen Veranstaltungsarena Platz. Vor allem die Handballer des HSC 2000 Coburg und die Basketballer des BBC Coburger nutzen die Wirkungsstätte für ihre Heimpartien in den Zweiten Bundesligen. Nun nehmen die bayerischen Ringerinnen und Ringer ein ganzes Wochenende lang die Arena in Beschlag. „Ich hoffe, dass unsere Athletinnen und Athleten dadurch auch mehr Aufmerksamkeit und Wahrnehmung erhalten“, wünscht sich Präsident Florian Geier vor allem schöne Kämpfe und den würdigen Rahmen für die teilnehmenden Ringer. Dieses große Event hat sich bis in die Bayerische Staatskanzlei herumgesprochen. „Ministerpräsident Markus Söder hat uns einen Ehrenpreis in Form des bayerischen Löwen zugesagt. Der beste männliche oder weibliche Nachwuchsakteur wird diese Auszeichnung erhalten“, sagt Geiger.
Das muss ich vor der Bayerischen in Coburg noch wissen
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- Geschrieben von Stefan Günter
Der Beginn der Bayerischen Meisterschaft in Coburg rückt immer näher. Für alle Ringsportbegeisterten, Fans, Trainer, Ringer, Funktionäre oder auch Eltern haben wir die wichtigsten Fakten und Punkte nochmals zusammengefasst. Übrigens: Am Mittwoch, den 04.02.2026, um 23:59 Uhr ist Meldeschluss.
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Meldung: https://bm2026.de/meldung
Aktuelle Meldungen: https://bm2026.de/meldungen
Meldungen & Startberechtigung
Alle gemeldeten Vereine erhalten am Dienstag, 03.02.2026, einen Link zur letzten Korrektur von Teilnehmern und Betreuern (bitte auch den Spam-Ordner prüfen).
Nachmeldungen ab 05.02. oder Vor-Ort:
Nach Meldeschluss weiterhin möglich, jedoch mit 18,00 € pro Teilnehmer (10,00 € Meldegebühr + 8,00 € Nachmeldegebühr), unabhängig vom Freikontingent.
Bayern holt sich Gesamtwertung bei Sichtungsturnier
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- Geschrieben von Stefan Günter

Das gesamte BRV-Team beim Sichtungsturnier in Hohenlimburg. © Matthias Baumeister
Hohenlimburg in Nordrhein-Westfalen war Schauplatz für ein Sichtungsturnier des Deutschen Ringer-Bundes. Dabei standen die Nachwuchsathleten der Altersklasse U17 im Fokus. Der Bayerische Ringer-Verband schickte insgesamt 22 Sportlerinnen und Sportler auf die Matten. Am Ende erreichte der BRV nicht nur elf Medaillen, sondern auch die Gesamtwertung.
Im griechisch-römischen Stil stand im Limit bis 48 Kilo Theo Völk ganz oben auf dem Stockerl. In allen vier Begegnungen ging er siegreich hervor. Sebastian Gröbner (60 kg) kehrte mit dem zweiten Platz zurück. Der für den SC Anger startende Nachwuchsrecke verlor das Finale gegen den Reilinger Christian Liebzeit deutlich mit 0:8-Wertungspunkten. Ebenfalls zweite Plätze erreichten Max Baumeister (92 kg, Johannis Nürnberg) und Vitus Scheifele (110 kg, TSV Westendorf). Platz drei erkämpfte sich der Burghauser Sultan Muhametow (80 kg).
Vorläufige Ligeneinteilung für die Saison 2026
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- Geschrieben von Stefan Günter
Der Ligenreferent des Bayerischen Ringer-Verbandes, Jens Heinz, hat die aktuelle Ligenplanung für die im September startende Saison erstellt. Alle teilnehmenden Vereine sind aufgerufen, ihre Einteilung genau zu prüfen, ob ihre Mannschaft gemäß der Platzierung der vergangenen Saison eingereiht wurden. Vereine, die für die Saison 2026 eine WKG planen, oder im späteren Fall eine weitere Mannschaft ab- oder anmelden wollen, sind aufgerufen, dies bis spätestens 31. Januar zu melden, damit mit der Planung der neuen Wettkampfrunde baldmöglichst beginnen werden kann.
„Aufgrund der Vielzahl von Mannschaften ist im Moment nur noch in der Gruppenliga Nord Platz für Nachmeldungen. Durch Neuanmeldungen von Mannschaften kann es zu Veränderungen der aktuellen Planung kommen. Hierbei kann es unter Umständen zu Änderungen bezüglich der vertretbaren regionalen Eingruppierungen kommen. Sollte es zu Einzelfallentscheidungen kommen, wird das Gespräch mit den betreffenden Vereinen gesucht“, betont Jens Heinz.


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