Spitzensportler zu Gast bei ihren Infoständen in Coburg
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- Geschrieben von Stefan Günter

Die bayerischen Spitzensportler Hannes Wagner (3.v.l.), Christopher Kraemer (4.v.l.) und Roland Schwarz (4.v.r.) besuchten die Informationsstände der Polizei und der Bundeswehr im Rahmen der Landesmeisterschaften in Coburg. © Stefan Günter
Seit vielen Jahren ist es ein fester Bestandteil im bayerischen Ringkampfsport: Die Förderung einzelner Athleten im Spitzensport der Bayerischen Polizei oder gar der Bundeswehr. Zuletzt präsentierten sich beide mit einem Informationsstand während der Landesmeisterschaften in Coburg. Mit Hannes Wagner, Christopher Kraemer und Roland Schwarz waren sogar drei Spitzensportler vor Ort. Doch auf die Matte ging keiner.
Neben dem Westendorfer Niklas Stechele gehört der aus Bindlach stammende Roland Schwarz seit 2017 zur Sportfördergruppe der Bundeswehr in Bruchsal. Es gibt verschiedene Förderer in Deutschland, um dem Ringkampfsport nachzueifern. Schwarz, der vor kurzem mit dem SV Wacker Burghausen Deutscher Mannschaftsmeister wurde, habe sich für die Bundeswehr als für ihn attraktivsten Förderer entschieden. Seit seinem Abitur habe er hier draufgeschielt. Sein damaliger Förderer war kein Geringerer als Bundestrainer Michael Carl, der nach seinem Aus beim Deutschen Ringer-Bund nun wieder als Soldat in der Sportfördergruppe in unterstützender Funktion agiert. „Für mich war es damals ein wichtiger und richtiger Schritt“, so Roland Schwarz.
Zwischen Fingerspitzengefühl und Regel-Dschungel: Aichachs Mann an der Pfeife
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- Geschrieben von Reinhard Eidelsburger (ein Gastbeitrag)

Robert Reitmeir vom TSV Aichach, ist eine feste und absolut große Stütze innerhalb des Bayerischen Ringer-Verbandes. © Stefan Günter
Ringen gilt oft als Randsportart, doch wer einmal in einer vollen Halle stand, weiß: Hier geht es um pure Emotionen, Kraft und Millisekunden-Entscheidungen. Einer, der in diesem Hexenkessel stets die Ruhe bewahrt, ist der Aichacher Robert Reitmeir. Seit 45 Jahren steht er auf der Matte – früher als aktiver Ringer, heute als einer der profiliertesten Kampfrichter Deutschlands und neuer bayerischer Landeskampfrichterobmann. Ein Gespräch über vererbte Leidenschaft, den „Buhmann“-Faktor in der Bundesliga und warum er einst im Mattenraum übernachten musste.
Robert Reitmeir ist ein überregionales Aushändeschild für den Ringsport und die Region Aichach. Der Familienvater war früher selbst aktiver Ringer und ist heute als Kampfrichter für den TSV Aichach Ringen im Einsatz. Seit Oktober 2025 leitet er als Landeskampfrichterobmann das Kampfrichterwesen im Bayerischen Ringer-Verband (BRV).
Umfrage zur Bayerischen Meisterschaft - BRV sammelt Feedback
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- Geschrieben von Stefan Günter
Die Bayerische Meisterschaft in Coburg ist immer noch in aller Munde. Derzeit wird in Form einer Rückmeldung eine ehrliche Meinung benötigt. Auf der offiziellen Homepage der Landesmeisterschaften 2026 unter www.bm2026.de/feedback kann jeder anonym seine Eindrücke schriftlich darlegen.
Kurzes Feedback (ca. 30–60 Sekunden) – 3 Bewertungen + eine zentrale Frage
Optional: Detailfeedback (ca. 3–5 Minuten) – vertiefende Fragen zu Organisation, Ablauf, Arena, Catering, Helferbereich u. v. m.
Wieder ganz oben: Burghausen holt den sechsten Titel
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- Geschrieben von Stefan Günter

Kapitän Erik Thiele und seine Teamkollegen holen sich den Titel. © Roman Hölzl
„We did it again“! Die Ringer des SV Wacker Burghausen haben es wieder getan und die Saison 2025/26 mit dem Titel gekrönt. Am vergangenen Samstag gelang den Ostbayern beim zweiten Finalrückkampf gegen den SV Germania Weingarten ein souveräner 19:8-Erfolg. Bereits im Hinkampf stellten die Burghauser die Weichen beim knappen 12:11 auf Sieg. Damit holten sie sich den mittlerweile sechsten Mannschaftstitel in der Historie.
Eine besondere Ehrung und der beste Turnierringer - Die Bayerische an Tag zwei
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- Geschrieben von Stefan Günter

Das größte Ringerturnier Deutschlands ist Geschichte. Zwei Tage standen knapp 941 Athletinnen und Athleten im Freistil und im griechisch-römischen Stil auf den sechs ausgelegten Matten in der HUK-Coburg arena. Während die Kämpfe liefen, ließen die Bezirksvorsitzenden Martin Ackermann (Mittelfranken), Armin Neudorfer (Niederbayern-Oberpfalz), Frank Kirchhoff (Oberbayern) und Stefan Günter (Schwaben), zusammen mit Präsident Florian Geiger, Alexander Badewitz hochleben (von links). Dank seines unermüdlichen Einsatzes konnte die Bayerische überhaupt in Coburg stattfinden.
Am Sonntag gingen 366 Sportler über die Waage. Der SV Johannis Nürnberg holte sich am Ende nicht nur die Vereinswertung im klassischen Stil, in der Gesamtwertung kamen die Norisstädter ebenfalls überlegen auf den ersten Platz.
Griechisch-Römisch-Cheftrainer Matthias Baumeister bedauerte es, dass in den Altersklassen U10 und U12 weniger Teilnehmer als noch am Vortag teilnahmen. „Ich finde, dass gerade in diesem jungen Alter die Kinder noch beide Stilarten ringen sollten“, so sein Appell an die Vereine. Der BRV-Coach ist sich aber bewusst, dass aufgrund der weiten Distanz, die viele Vereine hatten, und des finanziellen Aspekts bei den Übernachtungen, feste Gründe vorlagen, am Sonntag nicht mehr antreten zu können. Hinzu kam, dass auch in der Altersklasse U14 wenige Ringer im griechisch-römischen Stil teilnahmen.


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