Die lange Leidenszeit der Vorbereitung ist vorüber: Am Samstag startet für die Johannis Grizzlys endlich wieder die neue Saison in der Ringer-Bundesliga. Der Auftakt hat es bereits in sich. Denn die Nürnberger müssen bei ihrer Premiere gleich auswärts gegen den amtierenden deutschen Mannschaftsmeister Wacker Burghausen ran. Die Ostbayern gehen in diesem Duell als Favorit auf die Matte.

Den dritten Auswärtskampf in Folge bestreiten die ASV'ler am Samstagabend in der Nordstaffel der Bayerischen Oberliga. Gegner ist der SC 04 Nürnberg. Der Traditionsverein aus der Norisstadt gilt ebenso wie der ASV Hof als Talentschmiede. Viele Ringer, die heute für den SV Johannis Nürnberg auf die Matte gehen, haben beim Stadtrivalen das Ringen erlernt. Darüber hinaus konnte 04 sich noch in der einen oder anderen Gewichtsklasse verstärken. Der ASV Hof ist weiterhin von Personalproblemen gebeutelt.

Schon am vierten Kampftag in der Bayerischen Ringer-Oberliga kommt es zum Gipfeltreffen. Am Samstagabend erwartet der TSV Westendorf den SC Anger zum Schlagabtausch. Um 19.30 Uhr messen sich die beiden noch einzigen ungeschlagenen Teams in der Sparkassen-Arena im Bürgerhaus. Zeitgleich trifft der TSV Berchtesgaden auf die SpVgg Freising, während die Bundesliga-Reserve des SV Siegfried Hallbergmoos den Vorkampf gegen den SC Isaria Unterföhring bestreitet.

Unter dem Motto “Ringen bewegt dich! Ringen bewegt Deutschland! 2.0 “ veranstaltet der DRB vom 09.11. – 24.11.2019 (in Kooperation mit allen Landesorganisationen und Vereinen) zum zweiten Mal die „Aktionswochen Breitensport Ringen“. Bei den ersten Aktionswochen 2016, wurden über 30 Projekte eingereicht und dadurch fast 1600 Personen erreicht und auf die Matten gebracht (Zuschauer etc. nicht mitgezählt). Dabei wurde das Projekt des SV Grün-Weiß Weißwasser mit dem 1. Platz prämiert. Diese Auszeichnung war mit einem Einsatz/Besuch durch den DRB-Bundestrainer Maik Bullmann in Weißwasser verbunden.

„Sie hat es sich mehr als verdient. Allein im letzten Jahr hat Anna eine großartige Entwicklung gemacht. Schon mit dem Gewinn des Vize-EM-Titels hat sie eine Duftnote gesetzt. Und jetzt dieser großartiger Erfolg in Nur-Sultan, ich bin restlos begeistert und stolz“, sagt DRB- und BRV-Präsident Manfred Werner nach dem Triumph von Anna Schell bei der Weltmeisterschaft in Kasachstan. Die 28-Jährige vom SC Isaria Unterföhring gewann am Freitag das kleine Finale im Limit bis 68 Kilogramm gegen Sara Dosho mit 4:1-Wertungspunkten. Ihre Gegnerin ist keine Unbekannte: Die Japanerin ist Olympiasiegerin von Rio 2016 und Weltmeisterin von 2017. „Nachdem wir es leider bei den Männern nicht geschafft haben, ist die Freude natürlich umso größer, dass wir bei den Frauen das Ticket für Tokio gelöst haben. Bayern hat seine erste Ringerin bei Olympia“, verfolgte auch BRV-Vizepräsident Florian Geiger via Livestream das Geschehen in der rund 5000 Kilometer entfernten Wettkampfstätte.

Zeigt her eure Medaillen: Anna Schell (2.v.r.) im Gruppenbild mit dem US-Girl Tamyra Mariama Mensah (2.v.l)., der Schwedin Anna Fransson (links) und Battsetseg Soronzonbold aus der Mongolei (rechts). Bild: Jörg Richter/Ringsport-Magazin

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