EM in Tirana ohne bayerische Medaillen
- Details
- Geschrieben von Stefan Günter

Niklas Stechele (links im Bild) zeigte trotz Niederlage einen starken Kampf gegen den späteren Vize-Europameister Zelimkhan Abakarov aus Albanien. © Jens Heinz
Die diesjährige Ringer-Europameisterschaft in Tirana ist alles andere als optimal verlaufen. Die beiden einzigen bayerischen Athleten im Aufgebot des Deutschen Ringer-Bundes, Christopher Kraemer und Niklas Stechele aus Westendorf, sind ohne Medaillen nach Hause zurückgekehrt.
Im Achtelfinale musste Kraemer im griechisch-römischen Stil gegen Abu Amaev ran. Bis kurz vor Kampfende lag der 30-Jährige im Limit bis 67 Kilo nur mit 3:4 zurück. Als er dann alles in die Waagschale warf, gab er weitere technische Punkte ab und verlor letztendlich mit 3:9. Da der Bulgare allerdings im Viertelfinale selbst scheiterte, war auch für Christopher Kraemer der Weg über die Hoffnungsrunde verbaut.
Positiver Austausch der Spitzenfunktionäre im Ministerium
- Details
- Geschrieben von Stefan Günter

Ein positives Fazit hat Florian Geiger, Präsident des Bayerischen Ringer-Verbandes und zugleich Vorsitzender von Team Sport Bayern (TSB), nach dem Austausch der Sportfachverbände mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration gegeben. Auf der Tagesordnung stand auch eine mögliche Olympiabewerbung. „Eine Bewerbung dieser Größenordnung kann nur funktionieren, wenn Politik, Kommunen und organisierter Sport von Anfang an gemeinsam denken und handeln. Der Großteil der teilnehmenden Verbände waren TSB-Mitglieder, die sich bereits intensiv bei den bisherigen Bemühungen zur Olympiabewerbung eingebracht haben, teils hochkarätige Vertreter und Vertreterinnen in den nationalen olympischen Spitzenverbänden stellen und im zurückliegenden Jahr die Werbetrommel für die bayerische Olympiabewerbung landauf und landab gerührt haben“, wird Geiger in der wöchentlichen Rubrik „Auf einen Espresso mit ...“ des TSB zitiert.
Nominierungen stehen nun fest
- Details
- Geschrieben von Stefan Günter
Es sind erfreuliche Nachrichten, die den Bayerischen Ringer-Verband (BRV) erreicht haben: Der Deutsche Ringer-Bund hat für die U17-Europameisterschaft in Bulgarien auch vier bayerische Athleten im Gepäck. Bei den Freistilern werden Mark Barnowski (60 kg, SV Johannis Nürnberg) und Eduardo-Florian Citu (80 kg, SV Untergriesbach) an den Start gehen. Bei den Griechisch-Römisch-Spezialisten greift der DRB auf Theo Völk (48 kg, TSV Westendorf) und Max Baumeister (92 kg, SV Johannis Nürnberg) zurück. Die kontinentalen Titelkämpfe in Samokov finden vom 11. bis 17. Mai 2026 statt.
Fraktionsreserve 2026 - zusätzliche Unterstützung für den Sport in Bayern – Sportfachverbände danken und bieten Dialog an
- Details
- Geschrieben von Stefan Günter
© Team-Sport-Bayern
Die im Rahmen der Fraktionsinitiativen vorgesehenen zusätzlichen Mittel für den organisierten Sport in Höhe von 2 Millionen Euro sind ein positives Signal für die Bedeutung des Sports in Bayern.
Als Teil des im Team Sport-Bayern organisierten Sports im Freistaat begrüßt der Bayerische Ringer-Verband die Unterstützung durch die Regierungsfraktionen im Bayerischen Landtag. „Die zusätzlichen Mittel unterstreichen die Bedeutung der Arbeit von Vereinen und Verbänden für Gesellschaft, Nachwuchsentwicklung und Leistungsfähigkeit des Sports“, erklären die beiden Vizepräsidenten Wolfgang Wagner (Finanzen) und Reinhard Hogger (Sport). „Gleichzeitig sehen wir als im TSB organisierte Sportfachverbände in der zusätzlichen Mittelbereitstellung eine Chance, den Dialog mit der Politik weiter zu intensivieren.“
Alles Wichtige zum Startchancenprogramm für bayerische Vereine
- Details
- Geschrieben von Stefan Günter

Der Bayerische Ringer-Verband hat im zurückliegenden Schuljahr in Pilotprojekten mit seiner Konzeption „Faires Ringen und Raufen“ Unterrichtsanteile an Schulen im Startchancenprogramm übernommen. Die bisherige Evaluation ist überaus positiv und der BRV erachtet dieses Programm als große Chance für uns Ringerinnen und Ringer, um die breitensportliche Basis nachhaltig und zielgerichtet zu vergrößern, aber auch ganz besonders die Professionalisierung aller Trainerinnen und Trainer sowie der gesamten Vereinsstrukturen für die Zukunft weiterzuentwickeln.
Erstmals seit der BRV im Schulsport aktiv ist, gibt es die Chance, sich das qualifizierte Engagement als Verein und Trainer mehr als kostendeckend und auch langfristig vergüten zu lassen. Ein paar Rahmenbedingungen und fachliche Einschätzungen gibt es in der beigefügten Infomappe.


+49 (0) 89/15702-370