Ehrenpräsident Manfred Werner feiert 80. Geburtstag
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- Geschrieben von Stefan Günter

Beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen des BRV war auch Ehrenpräsident Manfred Werner (2.v.r.) zu Gast. © Jens Heinz
Eine große Persönlichkeit im Ringkampfsport feiert am Mittwoch, 3. Juni, einen runden Geburtstag. Manfred Werner wird 80 Jahre alt. Der Veitshöchheimer hat jahrzehntelang den Ringkampfsport als Top-Kampfrichter auf nationaler und internationaler Bühne, später als Spitzenfunktionär im Deutschen Ringer-Bund und im Bayerischen Ringer-Verband geprägt. Werner ist Ehrenpräsident im BRV.
Ein Leben für den Ringkampfsport
Wer Manfred Werner kennt, weiß genau, welch enormes Arbeitspensum er als Präsident im Bayerischen Ringer-Verband und im Deutschen Ringer-Bund an den Tag gelegt hat. Beim 50-jährigen Jubiläum des BRV in Plattling stand er zusammen mit seinen ehemaligen Präsidiumskollegen Erich Stanglmaier und Jochen Conzelmann auf der Bühne Rede und Antwort. „Die Anfänge waren katastrophal. Der BRV hatte nicht mehr viel Geld. Es war eine sagenhafte Zusammenarbeit, eine Teamarbeit, die ihresgleichen suchen muss“, blickte Werner damals zurück. Ohne Zweifel: Das Trio Werner-Stanglmaier-Conzelmann hat auch das bayerische Ringen geprägt. „Wir haben den BRV damals wieder auf gesunde und sportliche Füße gestellt. Dafür möchte ich hier an dieser Stelle den beiden Vizepräsidenten recht herzlich danken.“
Schlagkräftiges Team für Elsenfeld
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- Geschrieben von Stefan Günter
Nationaler Höhepunkt für die bayerischen Athletinnen und Athleten: Vom 4. bis 6. Juni geht es bei den deutschen Einzelmeisterschaften der Frauen und Männer im unterfränkischen Elsenfeld nicht nur um vordere Plätze und Medaillen, sondern auch um internationale Herausforderungen. Der Bayerische Ringer-Verband hat wieder eine schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt. Ausschlaggebend war auch die Sichtung bei den entsprechenden Lehrgängen.
Vor einer großen Herausforderung steht Alexander Kreimer. Der Burghauser muss im Schwergewicht ran und hat mit Olympiateilnehmer Jello Krahmer (Schorndorf), Franz Richter (Markneukirchen) und dem amtierenden deutschen Einzelmeister, Patrick Neumaier (Hofstetten), drei Topringer vor der Brust. Doch Kreimer kann selbstbewusst an diese Aufgabe herantreten. Schließlich gewann er vor kurzem den Grand-Prix von Chomutov in Tschechien. „Er hat seine fünf Kämpfe souverän gewonnen, auch zum Teil nach technischer Überlegenheit“, bilanziert BRV-Chef-Männertrainer Patric Nuding den Auftritt des Ostbayern. Benjamin Rothe, der ebenfalls im U23-Team Bayern nominiert war, kam in seiner Gewichtsklasse auf Rang fünf. Rothe startet auch in Elsenfeld.

Patric Nuding (rechts) beim Grand-Prix von Chomutov in Tschechien mit den drei bayerischen Startern Alexander Kreimer, Benjamin Rothe und Fabian Osman Meier, v.l. © Nuding/BRV
Keine Medaillen bei U17-EM in Bulgarien
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Ohne Medaillen sind die bayerischen Athleten bei der U17-Europameisterschaft in Samokov geblieben. Keiner der vom Deutschen Ringer-Bund nominierten Sportler schaffte den Sprung in die Medaillenränge.
Bei den Griechisch-Römisch-Spezialisten war für Theo Völk nach einem Kampf bereits Schluss. Bei seiner Premiere in Bulgarien verlor er sein einziges Duell im Limit bis 48 Kilo gegen den Tschechen Simon Srytr mit 4:6.
Unglücklich verlief auch die Premiere für Max Baumeister. Im Achtelfinale musste er sich Zohrab Safarov mit 3:6-Wertungspunkten geschlagen geben. Sein Gegner erreichte zwar das Halbfinale, unterlag allerdings dem späteren Vize-Europameister in der Gewichtsklasse bis 92 Kilo, Aleksan Shaljyan, sodass der Weg über die Hoffnungsrunde für den Nürnberger verbaut wurde.
Vier bayerische Athleten für U17-EM nominiert
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Wenn jetzt am Montag in Bulgarien die U17-Europameisterschaft startet, werden auch vier bayerische Ringer bei den kontinentalen Titelkämpfen mit auf die Matte schreiten.
Im griechisch-römischen Stil hat der Deutsche Ringer-Bund (DRB) zwei Athleten aus dem Freistaat nominiert. Seine Premiere bei dieser EM feiert der erst 14-jährige Theo Völk. Der junge Athlet aus der Talentschmiede des TSV Westendorf startet im Limit bis 48 Kilo. Max Baumeister von den Nürnberg Grizzlys wird dagegen in der Gewichtsklasse bis 92 Kilo gefordert sein. Matthias Baumeister, Griechisch-Römisch-Cheftrainer im BRV, dämpft im Vorfeld etwas die Erwartungen: „Beide haben sich sportlich gut entwickelt. Das haben sie auch in Antalya und bei einem Lehrgang in Aserbaidschan gezeigt“, betont er. „Sie müssen sich nicht verstecken.“ Das Ziel ist trotzdem klar definiert: Sie sollen die bestmögliche Leistung abrufen, die möglich ist. „Theo und Max sind fit. Man muss beide Sportler auch erst einmal bezwingen.“
Bleibende Eindrücke nach USA-Reise bei den bayerischen Ringern
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Der deutsche Tross, mit bayerischen Ringern und Cheftrainer Marcel Fornoff (kniend, rechts), in den USA. © Marcel Fornoff
Die USA sind für viele ein Sehnsuchtsort, ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Mit Amerika verbinden die Menschen auch die Faszination an Landschaften, Städten, ikonischen Wahrzeichen und eben auch Sport. Für sechs bayerische Ringer erfüllte sich unlängst ein kleiner Traum. Sie flogen von Frankfurt aus über den Teich nach New York und nahmen nicht nur an einem Turnier, sondern auch an einem international besetzten Lehrgang teil.
Mark Barnowski, Emin Letaief, Jakub Mayer (alle Nürnberg Grizzlys), Adam Tokmakov (AC Lichtenfels), Tobias Kohler (SC Isaria Unterföhring) und Eduard-Florin Citu (SV Untergriesbach) erlebten mit dem Deutschen Ringer-Bund einen besonderen Trip in die Millionenmetropole New York. Mit an Bord war auch Marcel Fornoff, Freistil-Cheftrainer des Bayerischen Ringer-Verbandes, der Bundestrainer Marcel Ewald vor Ort unterstützte.


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