Bezirkschef Ackermann verabschiedet langjährige Funktionäre
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- Geschrieben von Stefan Günter
Martin Ackermann ist beim Bezirkstag Mittelfranken in Erlangen in seinem Amt als Bezirksvorsitzender bestätigt worden. Allerdings wurden bei diesem Zusammentreffen, bei dem auch BRV-Präsident Florian Geiger anwesend war, einige langjährige Funktionäre offiziell verabschiedet.
18 Vereine mit 2329 aktiven und inaktiven Mitgliedern wirken derzeit im Bezirk Mittelfranken mit. Beim Bezirkstag nahmen nun Vertreter aus 15 Vereinen daran teil. Nach einem kurzen Rückblick auf die vergangenen vier Jahre wurde die gesamte Bezirksleitung einstimmig entlastet, was auch mit einem Applaus und einem Dankeschön quittiert wurde. Bevor es zu den Neuwahlen ging, nutzte Martin Ackermann den Moment, sich bei vier Sportfunktionärinnen und ‑funktionären offiziell zu verabschieden. Ulli Ruthkowski (Burgebrach) war die letzten vier Jahre als Frauenreferentin tätig, während Birgit Wetz (Schonungen) die Aufgaben als Listenführerreferentin im Bezirk und BRV insgesamt 25 Jahre ausübte. Ihr Mann Günter war 28 Jahre als Kampfrichter auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene tätig. Im Bezirk Mittelfranken hatte er die vergangenen 13 Jahre den Posten des sportlichen Leiters und zugleich stellvertretenden Bezirksvorsitzenden vorbildhaft ausgeführt. Mit Peter Fröhlich (Oberölsbach) verlässt ein weiterer Funktionär die Bezirksführung. Fröhlich zeichnete sich zwölf Jahre als Jugendreferent verantwortlich. Zudem agierte er 25 Jahre als Kampfrichter. Zusammen mit Florian Geiger überreichte Ackermann drei von ihnen für ihre Tätigkeiten im Bezirk wie auch im BRV die Goldene Ehrennadel. Ein Präsent gab es obendrauf.
BRV Ligenplanung 2026
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- Geschrieben von Markus Tischner
Die Einteilungen der bayerischen Ligen 2026 stehen zum Download bereit:
Entschlossenheit der bayerischen Ringerinnen zum Weltfrauentag
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- Geschrieben von Kathrin Hanses

Athletinnen des BRV mit Teilnehmerinnen aus Tirol beim Lehrgang in der Sportschule Oberhaching. © Kathrin Hanses
Der Weltfrauentag erinnert jedes Jahr daran, wie wichtig Gleichberechtigung ist – auch im Sport. Gerade im Ringen, einer nach wie vor stark männerdominierten Sportart, zeigen Frauen und Mädchen in Bayern, wie viel Stärke, Disziplin und Leidenschaft in ihnen steckt.
Noch immer haben Ringerinnen nicht überall die gleichen Möglichkeiten wie ihre männlichen Kollegen. Trainingszeiten, Aufmerksamkeit und Strukturen sind häufig stärker auf den Männerbereich ausgerichtet. Doch wer an diesem Wochenende einen Blick in die Sportschule Oberhaching wirft, sieht vor allem eines: Entschlossenheit.
Nationale Titelkämpfe der U17 in Luckenwalde und Aschaffenburg
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- Geschrieben von Stefan Günter
Nach den Landesmeisterschaften in Coburg geht es für die bayerischen Athletinnen und Athleten nun fortan auf nationaler Ebene weiter. Am Wochenende stehen nun in der Altersklasse U17 die deutschen Einzelmeisterschaften auf dem Programm. Aschaffenburg und Luckenwalde sind hier Austragungsstätte. Der Bayerische Ringer-Verband hat für beide Stilarten jeweils eine schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt.
Die Freistiler sind in der Ringerhochburg in Unterfranken im Einsatz. Cheftrainer Marcel Fornoff hat insgesamt 22 Athleten im Gepäck. Dabei hat er einige heiße Eisen im Feuer. Allein aus der Ringerhochburg Nürnberg sind fünf Athleten nominiert, wobei mit Mark Barnowski (Nürnberg Grizzlys) einer der aussichtsreichsten Kandidaten wieder um eine Medaille kämpfen wird. Barnowski gewann im vergangenen Jahr den nationalen Titel im Limit bis 60 Kilo. Marcel Fornoff kann auf drei weitere Landestrainer unterstützend zurückgreifen: Alp Senyigit, Alexander Michael und Adrian Barnowski (alle Nürnberg), der nun zum Kreise der Lizenztrainer zählt.
Ehrenmitglied Dr. Volker Jägemann verstorben - ein Nachruf
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- Geschrieben von Stefan Günter
Quelle der Anzeige: Süddeutsche.de
Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer nimmt der Bayerische Ringer-Verband (BRV) Abschied von Dr. Volker Jägemann. Das Ehrenmitglied des BRV verstarb am 26. Februar 2026 im Alter von 85 Jahren.
„Volker Jägemann war über Jahrzehnte ein unverzichtbarer Arzt, Mentor und Freund für die bayerischen Ringerinnen und Ringer. Sein unermüdlicher Einsatz, seine hervorragende medizinische Expertise und seine menschliche Art prägten die Betreuung unserer Athletinnen und Athleten in herausragender Weise“, betont Präsident Florian Geiger.

Dr. Volker Jägemann. © Roland Dörfler
Mit Dr. Volker Jägemann stand nach Dr. Erich Spannbauer wieder ein Arzt aus dem Freistaat in verantwortlicher Position beim BRV. Der Freisinger betreute zudem von 1981 bis Dezember 1995 die Deutsche Nationalmannschaft und bekleidete den Vorsitz in der Ärztekommission des DRB. Ob WM oder Olympische Spiele, der Doktor im Adidasanzug war im Fernsehen als ärztlicher Betreuer der DRB-Ringer immer zu sehen. Übrigens: Damals gab es noch Ringen bei ARD und ZDF. (Roland Dörfler)


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