Lehrgang in Aalen und Turnier in Griechenland ein voller Erfolg
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- Autor Stefan Günter
Zu einem letzten zentralen Lehrgang für 2026 hat der Deutsche Ringer-Bund (DRB) auch sieben bayerische Nachwuchsathleten der Altersklassen U17 und U20 nach Aalen eingeladen. Höhepunkt war noch die Teilnahme an einem internationalen Turnier in Griechenland. Hier gab es sogar für die bayerischen Sportler vordere Platzierungen.
Insgesamt nominierte der DRB für dieses Vorhaben 29 Sportler. An Bord waren auch drei Trainer, darunter BRV-Griechisch-Römisch-Cheftrainer Matthias Baumeister. Im Gepäck hatte er allerdings nur Artur Gottfried, Max Baumeister (beide Nürnberg Grizzlys), Theo Völk (Westendorf), Sebastian Gröbner (Anger) und Maximilian Leo (Berchtesgaden). Albert Kreimer und Sultan Muhametow (beide Burghausen) waren beim Lehrgang verhindert. Insgesamt dauerte die Maßnahme in Aalen an der Ostalb fünf Tage, wobei allein sechs Einheiten auf dem Programm standen, inklusive eine Kraftausdauer-Einheit sowie ein Krafttest. „Die Belastung für die Athleten war schon knackig“, berichtet Matthias Baumeister.

Cheftrainer Matthias Baumeister beim Lehrgang in Aalen mit den bayerischen Athleten. © Matthias Baumeister
Verletzungssorgen trübt die Stimmung bei den Grizzlys
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Archivbild: Mark Barnowski (vorne) von den Grizzlys gehört schon im Regionalliga-Team zu den Leistungsträgern. Bisher gewann er sechs seiner insgesamt acht Einzelkämpfe in dieser Saison. © Tom Burger
Die Situation bei den Nürnberg Grizzly ist alles andere als zufriedenstellend. Aufgrund massiver Verletzungssorgen sind beide Männerteams in der Regionalliga sowie in der Oberliga im unteren Bereich der Tabelle zu finden. Zuletzt gab es wieder Niederlagen.
„Wir sind arg gebeutelt vom Verletzungspech“, sagt Grizzly-Cheftrainer Matthias Baumeister. Bei der jüngsten 11:18-Niederlage in Oberölsbach war zudem mit Michael Janot eine wichtige Stütze nicht greifbar. Weil der Deutsche Ringer-Bund zu einer internationalen Maßnahme nach Griechenland einlud, konnten die verantwortlichen Trainer für den Regionalliga-Kampf in der Oberpfalz auch auf Artur Gottfried nicht zurückgreifen. Darüber hinaus fiel Julian Edel kurzfristig ebenfalls aus. Das lange Aus von Deniz Menekse aufgrund eines Kreuzbandrisses kommt noch erschwerend hinzu. „Das ist schon jede Menge Qualität, die wir gerade nicht haben“, so Baumeister. „Weil in der Ersten viele Sportler fehlen, hängt deshalb auch die Zweite durch.“ Sie verlor am vergangenen Wochenende deutlich in Kelheim mit 8:23. Es war die mittlerweile vierte Pleite in Folge. Derzeit liegt die Zweite Mannschaft ebenfalls auf Rang sechs in der Tabelle.
Burgebrach verliert den Spitzekampf in Westendorf
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„Wenn mir einer vor der Saison gesagt hätte, dass wir mit dem ersten Rückrundenkampf das Spitzenduell gegen Westendorf haben, dann hätte ich es sofort unterschrieben, unabhängig von der Niederlage“, sagte Jens Bayer (siehe Bild © Stefan Günter) vom TSV Burgebrach. Die Oberfranken verloren zum Rückrundenauftakt den Auswärtskampf gegen den TSV Westendorf knapp mit 12:14. Erst der letzte Kampf brachte die Entscheidung für den Ligaprimus der Nike-Wrestling-Ringerliga.
Im Pressegespräch, das in Westendorf immer nach dem Kampf stattfindet, zeigte sich Abteilungsleiter und Ringer Jens Bayer trotz der Niederlage im Ostallgäuer Ringerdorf zufrieden mit dem derzeitigen Saisonverlauf: „Sicherlich wäre ein Sieg heute möglich gewesen. Doch Westendorf hatte das bessere Ende für sich und verdient gewonnen.“
Halbzeit in der Regionalliga: Nachgefragt bei Westendorfs Ringerchef Thomas Stechele
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Die Hälfte der Kämpfe ist bereits in der Nike-Wrestling-Ringerliga vorüber. Der TSV Westendorf ist Tabellenführer. Zwei Punkte liegen sie in der Tabelle derzeit vor dem TSV Burgebrach. Zum Start in der Rückrunde am Samstagabend in der Sparkassen-Arena im Bürgerhaus Alpenblick kommt es nun zum Gipfeltreffen beider Mannschaften. Cheftrainer Matthias Einsle spricht von „einem Duell auf Augenhöhe“. Westendorf gewann zum Saisonauftakt bei den Oberfranken mit 16:12. Burgebrach hat bei seiner Aufstellung mehrere Optionen, ein toller Kampfabend ist garantiert. Wir haben Abteilungsleiter Thomas Stechele (siehe Archivbild, © Stefan Günter) erreicht, der momentan die Weltmeisterschaft in Astana (Kasachstan) vor Ort verfolgt.
Wie lautet Ihr Zwischenfazit?
Thomas Stechele: Wir sind mehr als zufrieden. Dass wir aktuell ganz oben an der Tabellenspitze sind, war nicht zu erwarten. Von Rang eins zu grüßen, ist immer etwas Besonderes. Auch ein Meistertitel ist eine tolle Sache. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.
WM in Astana: Christopher Kraemer ausgeschieden
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Nach einem Kampf war für Westendorfs Griechisch-Römisch-Spezialist Christopher Kraemer die Weltmeisterschaft im kasachischen Astana schon wieder vorbei. Der 31-Jährige, der im Limit bis 67 Kilo auf die Matte schritt, traf in der Qualifikation auf den an Nummer neun gesetzten Russen Daniial Agaev. Kraemer lag zwischenzeitlich mit 0:7 zurück, kam zwar auf 6:7 heran, doch am Ende reichte es nicht mehr für einen Erfolg. Weil sein Gegner nicht das Finale erreichte, war für das Eigengewächs des TSV auch die Hoffnungsrunde somit verbaut.
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