Nach dem Einsatz als Punktrichter - Nachgefragt bei Johannes Steinberger
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- Geschrieben von Patrick Tomanek mit Stefan Günter

Das Kampfgericht, von links: Thorsten Baumgartner (MP), Manuel Bartos (KR) und Johannes Steinberger (PR). © Iris Bauer, ISi & LEOs Ringerseite
Johannes Steinberger vom SV Untergriesbach hatte am vergangenen Samstag einen besonderen Einsatz: Als einziger bayerischer Kampfrichter gehörte er im Rahmen des Viertelfinal-Rückkampfes zur deutschen Mannschaftsmeisterschaft zwischen Germania Weingarten und Köllerbach zum Drei-Mann-Kampfgericht. Steinberger, der in die zweithöchste Kategorie der Kampfrichter in Deutschland aufgestiegen ist, fungierte jüngst als Punktrichter. Patrick Tomanek vom Kampfrichterausschuss des BRV sprach mit Johannes Steinberger.
Hat die Vorfreude über Deinen Einsatz die Nervosität besiegt?
Steinberger: Ganz klar hat die Vorfreude gesiegt, aber man kann natürlich nicht behaupten, dass die Nervosität gar keine Rolle gespielt hat. Das KO-Duell macht es natürlich nochmal etwas brisanter und trotz des komfortablen Vorsprungs der Ringer aus Weingarten hatte es der Kampf dann noch in sich.
Ist ein solches KO-Duell im Drei-Mann-Kampfgericht als Punktrichter anders einzuschätzen als ein Bundesligakampf in der Hauptrunde?
Steinberger: Es ist schwer zu vergleichen. Auf der einen Seite ist man in der Bundesliga auf sich allein gestellt und bekommt den gesamten Druck ab und hat auch keine Absicherung durch eine Challenge, wie es beispielsweise bei uns in Bayern in der Nike Wrestling Ringerliga der Fall ist. Dafür geht es im Viertelfinale natürlich um deutlich mehr. Der Gewinner kommt weiter, der Verlierer ist raus für dieses Jahr. Da hilft es aber schon, dass man zwei erfahrene Kollegen im Team dabei hat, und man zusätzlich noch das Video zur Hilfe nehmen kann, wenn es ganz knifflig wird.
Wieder ein bayerischer Kampfrichter aufgestellt
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- Geschrieben von Stefan Günter
Wenn am Samstagabend um 19.30 Uhr die Viertelfinal-Rückkämpfe um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft starten, wird auch ein bayerischer Kampfrichter hautnah dabei sein. Johannes Steinberger vom SV Untergriesbach fungiert beim Duell SV Germania Weingarten gegen den KSV Köllerbach als Punktrichter.
Helfer für die Bayerische Meisterschaft in Coburg gesucht
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- Geschrieben von Stefan Günter
In knapp einem Monat findet die Bayerische Meisterschaft in Coburg statt. Um so ein großes Turnier überhaupt stemmen zu können, ist der Bayerische Ringer-Verband auf ehrenamtliche Unterstützung angewiesen. Folgendes Personal wird gesucht:
- Tischbesetzung
- Eingabe von Kampfzeit und Punkten an den Matten
- Mattenmanager und Läufer
- Koordination der Sportler, damit diese rechtzeitig und vorbereitet an der Matte sind
Diese Aufgaben sind entscheidend für einen reibungslosen und zügigen Turnierablauf an beiden Tagen.
Jetzt eintragen unter www.bm2026.de/helfer
Hofs Zweite steigt in die Bayernliga auf
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- Geschrieben von Stefan Günter
Der ASV Hof krönt eine überragende Saison. Die Zweite Mannschaft ringt in der kommenden Saison in der Bayernliga. Mit einem 17:10-Heimsieg im Rückkampf über den AC Penzberg, Meister der Landesliga Süd, schafften die Oberfranken nun den Sprung in die nächsthöhere Liga. Schon im Hinkampf stellte der ASV die Weichen. Dort gewannen die Hofer auswärts mit 24:9 und feierten bereits sieben Einzelsiege. Das zweite Aufeinandertreffen war ausgeglichener. Beide Teams feierten jeweils fünf Einzelsiege, wobei der Gastgeber die entscheidenden Duelle für sich entschied. In Addition aus beiden Kämpfen setzte sich Hof mit 41:19 durch. Knapp 500 Zuschauer feierten ihren ASV Hof beim Aufstiegsfinale.


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