Entschlossenheit der bayerischen Ringerinnen zum Weltfrauentag
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- Geschrieben von Kathrin Hanses

Athletinnen des BRV mit Teilnehmerinnen aus Tirol beim Lehrgang in der Sportschule Oberhaching. © Kathrin Hanses
Der Weltfrauentag erinnert jedes Jahr daran, wie wichtig Gleichberechtigung ist – auch im Sport. Gerade im Ringen, einer nach wie vor stark männerdominierten Sportart, zeigen Frauen und Mädchen in Bayern, wie viel Stärke, Disziplin und Leidenschaft in ihnen steckt.
Noch immer haben Ringerinnen nicht überall die gleichen Möglichkeiten wie ihre männlichen Kollegen. Trainingszeiten, Aufmerksamkeit und Strukturen sind häufig stärker auf den Männerbereich ausgerichtet. Doch wer an diesem Wochenende einen Blick in die Sportschule Oberhaching wirft, sieht vor allem eines: Entschlossenheit.
Nationale Titelkämpfe der U17 in Luckenwalde und Aschaffenburg
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- Geschrieben von Stefan Günter
Nach den Landesmeisterschaften in Coburg geht es für die bayerischen Athletinnen und Athleten nun fortan auf nationaler Ebene weiter. Am Wochenende stehen nun in der Altersklasse U17 die deutschen Einzelmeisterschaften auf dem Programm. Aschaffenburg und Luckenwalde sind hier Austragungsstätte. Der Bayerische Ringer-Verband hat für beide Stilarten jeweils eine schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt.
Die Freistiler sind in der Ringerhochburg in Unterfranken im Einsatz. Cheftrainer Marcel Fornoff hat insgesamt 22 Athleten im Gepäck. Dabei hat er einige heiße Eisen im Feuer. Allein aus der Ringerhochburg Nürnberg sind fünf Athleten nominiert, wobei mit Mark Barnowski (Nürnberg Grizzlys) einer der aussichtsreichsten Kandidaten wieder um eine Medaille kämpfen wird. Barnowski gewann im vergangenen Jahr den nationalen Titel im Limit bis 60 Kilo. Marcel Fornoff kann auf drei weitere Landestrainer unterstützend zurückgreifen: Alp Senyigit, Alexander Michael und Adrian Barnowski (alle Nürnberg), der nun zum Kreise der Lizenztrainer zählt.
Ehrenmitglied Dr. Volker Jägemann verstorben - ein Nachruf
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- Geschrieben von Stefan Günter
Quelle der Anzeige: Süddeutsche.de
Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer nimmt der Bayerische Ringer-Verband (BRV) Abschied von Dr. Volker Jägemann. Das Ehrenmitglied des BRV verstarb am 26. Februar 2026 im Alter von 85 Jahren.
„Volker Jägemann war über Jahrzehnte ein unverzichtbarer Arzt, Mentor und Freund für die bayerischen Ringerinnen und Ringer. Sein unermüdlicher Einsatz, seine hervorragende medizinische Expertise und seine menschliche Art prägten die Betreuung unserer Athletinnen und Athleten in herausragender Weise“, betont Präsident Florian Geiger.

Dr. Volker Jägemann. © Roland Dörfler
Mit Dr. Volker Jägemann stand nach Dr. Erich Spannbauer wieder ein Arzt aus dem Freistaat in verantwortlicher Position beim BRV. Der Freisinger betreute zudem von 1981 bis Dezember 1995 die Deutsche Nationalmannschaft und bekleidete den Vorsitz in der Ärztekommission des DRB. Ob WM oder Olympische Spiele, der Doktor im Adidasanzug war im Fernsehen als ärztlicher Betreuer der DRB-Ringer immer zu sehen. Übrigens: Damals gab es noch Ringen bei ARD und ZDF. (Roland Dörfler)
Intensiver Lehrgang für die U17 und U20 in Aalen
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- Geschrieben von Stefan Günter

Matthias Baumeister hatte für den Lehrgang in Aalen, von links, Maximilian Leo (Berchtesgaden, U20), Philip Trapp (München-Ost, U20), Artur Gottfried (Johannis Nürnberg, U20) sowie Sultan Muhametov (Burghausen, U17), Sebastian Gröbner (Anger, U17) und Theo Völk (Westendorf, U17) dabei. © Baumeister/BRV.
Aalen im Ostalbkreis (Württemberg) war jüngst Schauplatz für einen Lehrgang der Altersklassen U17 und U20, ausgerichtet vom Deutschen Ringer-Bund (DRB). Aus bayerischer Sicht hatte Matthias Baumeister, Cheftrainer des Bayerischen Ringer-Verbandes für Griechisch-Römisch, sechs Athleten für diese Maßnahme nominiert.
DOSB zertifizierte B-Trainerlizenzen - Leistungssport Ringen
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- Geschrieben von Lothar Ruch und Marcel Fornoff

Gruppe B Trainerweiterbildung Trainer*in B Leistungssport Ringen im BRV (16.-17.01.2026 Sportpark Nord Bischofsgrün) mit dem Lehrgangsleiter Marcel Fornoff und dem Sportwissenschaftler und ehemaligen Bundestrainer Lothar Ruch. © Ruch/BRV
Im Januar 2026 wurde, in Abstimmung mit dem Ausbildungsträger und dem Bildungsreferenten des Spitzenfachverbandes, erstmalig eine B Trainerweiterbildung der Lizenz „Trainer B Leistungssport -Ringen“ im Bayerischen Ringer-Verband e.V. organisiert und durchgeführt. Die B Trainer-Weiterbildung 2026 umfasste insgesamt 15 LE, inclusive der Arbeiten im „Homework“ zur Vorbereitung und Nachbereitung der B Trainerweiterbildung:
Themen der Weiterbildung unter anderem:
- Aktuelles: Nachwuchs-Leistungssport-Förderkonzept 2024 (Ruch 2019)
- Aktuelle Informationen zu Kaderrichtlinien LK1; NK1 und NK2
- Ringkampf-Abzeichen RikA Gold (Theorie und Praxis)
- Anforderungen und Prüfung RikA
- Systematik des Techniktrainings im Ringen mit Prozesscharakter (Aufbautraining AT I und AT II)
- Schaffen und Nutzen von günstigen dynamischen Situationen in Technikkomplexen mit Hinweisen für das Angreifer- und das Gegnerverhalten (Theorie und Praxis)


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