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- Geschrieben von Lukas Koch

Das erfolgreiche Team des SC Anger in Brno. © Philipp Bart
Auf eine knapp 450 km weite Reise nach Brno im Südosten der Tschechischen Republik machten sich am vergangenen Wochenende eine Gruppe Angerer Ringerinnen und Ringer, um sich am dortigen Grand Prix mit einem breiten Teilnehmerfeld zu messen. Die insgesamt 183 Teilnehmer aus 35 Vereinen stammten neben Tschechien und Deutschland auch aus Österreich, der Slowakei, Serbien, Kroatien, Italien, Polen, Ungarn sowie Litauen, was dem im Freistil ausgetragenen Turnier ein internationales Flair verlieh. Die zwölf heimischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die durch sechs Betreuer unterstützt wurden, gingen in der B-Jugend, bei den Kadettinnen sowie bei den Männern an den Start. Sie erreichten unter anderem mit jeweils zwei Gold-, Silber- und Bronzemedaillen den hervorragenden dritten Platz in der Mannschaftswertung.
Das Trainerteam Radovan Valach und Bernhard Koch zeigte sich unabhängig vom Gewinn etwaiger Medaillen vollumfänglich zufrieden mit den Leistungen all ihrer Schützlinge, die damit auch ihre starke Entwicklung im Training in den vergangenen Monaten bestätigten und weiterhin wertvolle Erfahrungen sammelten. «Die Ergebnisse geben uns Mut und Motivation für die begonnene Nachwuchsarbeit», erklärte Valach, der seit Oktober 2025 das Angerer Trainerteam verstärkt. Im Anschluss an den Grand Prix wurden die Leistungen mit einem gemeinsamen Abendessen gefeiert, ehe es am Sonntag wieder zurück nach Anger ging.
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- Geschrieben von Lukas Koch

Die erfolgreichen Nachwuchsathleten des SC Anger beim Tom-Kirchner-Gedächtnisturnier. © Lukas Koch
Stolze 182 Teilnehmer aus insgesamt 19 Vereinen fanden den Weg in die Aufhamer Sporthalle, um dort am alljährlichen vom SC Anger ausgerichteten Tom-Kirchner-Gedächtnisturnier teilzunehmen. Die Veranstaltung wird jedes Jahr in Erinnerung an den 2006 viel zu früh an Krebs verstorbenen Angerer Ringer durchgeführt und richtet sich vor allem auch an Anfängerringer, was sich beispielsweise an der dynamischen Einteilung der Gewichtsklassen in der E-Jugend zeigt.
Die Nachwuchsringerinnen und -ringer waren dabei neben dem lokalen Bezirk Inn/Chiem auch aus Oberbayern, Niederbayern sowie den angrenzenden österreichischen Bundesländern angereist. Für einen reibungslosen Ablauf des Tages sorgte einmal das eingespielte Team der Abteilung, das sich um Auf- und Abbau, die Besetzung der Kampfrichtertische, einen Großteil der Kampfrichter und den Verkauf auf der Empore kümmerte. Darüber hinaus konnte der SCA auch auf die Unterstützung aus den anderen Bezirksvereinen vertrauen, die in Form des TV Traunstein eine Matte ausliehen, in Form des AC Bad Reichenhall einen Kampfrichter stellten oder in Form des TSV Berchtesgaden die Turnier-Software bereitstellte.
Die Mannschaftswertung gewannen die Salzburger Nachbarn aus Wals, die mit 27 Teilnehmern auch das größte Kontigent gestellt hatten. Auf dem zweiten und dritten Platz folgten eine ungarische Mannschaft aus Kecskemet, die zuvor schon einige Trainingseinheiten mit den Angerern absolviert hatten, sowie die Gastgeber vom SCA. Letzterer war mit 19 Teilnehmern angetreten und durfte sich am Ende über fünf Bronze-, drei Silber- und vier Goldmedaillen freuen.
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- Geschrieben von Andreas Wittenzellner

Veränderung in der Abteilungsleitung der Traunsteiner Ringer. Von links: Der neue Abteilungsleiter Ralf Schwabl-Himmler, Geschäftsführerin Sabine Himmler, 2. Abteilungsleiter Kevin Daiker, Jugendleiter Stefan Pribil, der scheidende Abteilungsleiter Hartmut Hille und Vereinsvorstand Konrad Baur. © Andreas Wittenzellner
Deutliche Veränderung in der Leitung der Traunsteiner Ringer: Im Rahmen der Jahreshauptversammlung standen am Freitag Abend in der Ringerhalle insbesondere die Neuwahlen der Abteilungsleitung an. Wurde die Abteilung in den letzten 15 Jahren von Hartmut Hille alleine geführt, stellt sich die Abteilung jetzt breiter auf. Der bisherige Abteilungsleiter stellte sich nicht mehr zur Wahl. TVT-Vorstand Konrad Baur würdigte unter dem Applaus der Anwesenden seine umsichtige Abteilungsleitung und die gute Zusammenarbeit mit dem Hauptverein.
Hille ging zu Beginn auf die sportlichen Erfolge ein und stellte hier insbesondere den letztjährigen Meistertitel in der Gruppenoberliga Süd heraus und würdigte den 3. Platz der Reserve in der Gruppenliga Süd. Auch der Nachwuchs konnte in der Grenzlandliga mit einem 6. Platz überwiegend mit guten Leistungen aufwarten. Es habe in den vergangenen 15 Jahren viele Erfolge bei Einzelmeisterschaften aber auch im Mannschaftswettbewerben gegeben. Aber auch so manche Tiefs mussten verkraftet werden. Aktuell stehe die Abteilung mit sportlichen Erfolgen gut da.
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- Geschrieben von Pressemitteilung
Im Frühling 2025 hatten die Ringer des SC Anger zusammen mit dem Hauptverein sowie der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost e.G. ein Crowdfunding-Projekt zur Finanzierung einer neuen Trainingsmatte gestartet, nachdem die alte in die Jahre gekommen war und ersetzt werden musste. Mit der symbolischen Scheckübergabe durch den Vorstand der VR Bank Oberbayern Südost e.G., Josef Frauenlob, an Vereinsvorstand Max Stadler und den Zweiten Abteilungsvorstand der Ringer, Raymund Edfelder, im Beisein der Kinder und Trainer des Schülertrainings wurde das Projekt nun offiziell erfolgreich abgeschlossen. Damit ist nun auch der Moment gekommen, an dem die Angerer Ringer sagen wollen.

© Maria Horn
Der erste Dank gilt der VR Bank Oberbayern Südost e.G. um ihren Vorstand Josef Frauenlob, die mit ihrer „Viele schaffen mehr“ Initiative nicht nur eine geeignete Plattform für das Crowdfunding boten, sondern auch jede Einzelspende mit 25 Prozent bezuschussten, wodurch sie am Ende auch 20 Prozent der Gesamtsumme von 27.700 Euro beisteuerten.
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- Geschrieben von Lukas Koch
Beim internationalen Grand Prix im tschechischen Chomutov, unweit der Grenze zu Sachsen, gewann der Angerer Nachwuchsringer Sebastian Gröbner, der sich 2025 aus Trostberg dem SC Anger angeschlossen hatte, in der Gewichtsklasse bis 55 Kilo im griechisch-römischen Stil aus 18 Teilnehmern einen starken dritten Platz. Der Neu-Angerer begann seinen Turniertag mit einem sicheren 15:6-Auftaktsieg über Lukas Lednicky aus Tschechien und überzeugte auch in seinem zweiten Auftritt, als er seinen hessischen Kontrahenten Ben Vökev deutlich mit 11:2 überwand. Nach einem Freilos in der dritten Runde erwartete Gröbner im Anschluss der Tscheche Stepan Masek, den er souverän per technischer Überlegenheit mit 10:0 besiegte. Auf dem Weg ins Poolfinale stand dem heimischen Nachwuchsringer damit nur noch der Litauer Renalda Bogozelskis im Weg, der er beim Stand von 10:3 per Schultersieg bezwang und sich somit mit Vlad Danila aus Moldawien um einen Platz im Finale maß. Hier musste der Angerer die Stärke seines Kontrahenten anerkennen und verlor durch technische Überlegenheit, was dem Moldawier später auch im Kampf um Gold gelingen sollte. Da der dritte Platz auf dem Grand Prix in Tschechien nicht mehr ausgerungen wurde, wurde Gröbner zusammen mit dem Zweitplatzierten des anderen Pools geteilter Dritter und belohnte sich somit für seine Leistung sowie die lange Reise mit der Bronzemedaille.

Sebastian Gröbner (3.v.r.) holte sich in Tschechien einen dritten Rang. © Claudia Gröbner


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