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Die Ringerabteilung des TSV Burgebrach bietet am 22. September von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr ein Schnuppertraining speziell für Mädchen an. Eingeladen sind alle interessierten Mädels ab fünf Jahren, die das Ringen gerne einmal ausprobieren möchten.

Dass Ringen längst keine Jungs- und Männerdomäne mehr ist, stellen die Burgebracher Ringer eindrucksvoll unter Beweis. Aktuell trainieren 15 Mädchen im Verein und nehmen erfolgreich an Wettkämpfen teil. Die größten Erfolge feierten drei von ihnen in diesem Jahr mit Platz vier, fünf und sechs bei der Deutschen Meisterschaft in der Altersklasse U14.

Interesse? Telefonische Voranmeldung bei Günter Montag unter 0170/2007053.

Foto: Ringen ist längst keine Jungs- und Männerdomäne mehr. Immer mehr Mädchen haben Spaß an diesem Sport. © Julia Rotaru

Zehn junge Athleten trotzten der hochsommerlichen Hitze und gingen beim Grizzly-Cup in Nürnberg an den Start. Mit etwa 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus über 20 Vereinen in den Altersklassen U8 bis U14 war das Turnier trotz der hohen Temperaturen, die auch in der Halle nicht direkt niedriger waren, sehr gut besucht. Die Kämpfe wurden auf zwei Matten ausgetragen und verliefen verletzungsfrei und ohne temperaturbedingte Zwischenfälle.

Am Ende des Tages konnte sich der TSV Burgebrach sogar Platz vier in der Vereinswertung sichern. Deley Paladini und Lukas Bogensperger errangen Platz eins, Dominik Gut, Jakob Kraus, Michael Gareis und Alexander Färber belegten den zweiten Platz, Clemens Füssel sicherte sich die Bronzemedaille. Hannes Bogensperger und Lukas Krüger verfehlten mit Platz vier knapp das Podest. Tymur Medvedenko komplettierte das gute Ergebnis mit einem sechsten Rang. Die mitgereisten Trainer Christian Giehl und Thomas Krüger zeigten sich mit den Ergebnissen mehr als zufrieden.

© Günter Montag

Am gleichen Tag fand im oberbayerischen Feldkirchen der Team Cup Bayern für die Schülerinnen, weibliche Jugend und Frauen statt. Teilnahmeberechtigt beim Team Cup sind alle Ringerinnen ab 6 Jahren. Dieser besondere Mannschaftswettbewerb bietet den Mädchen und Frauen die Gelegenheit, nicht nur ihre individuellen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, sondern auch Teamgeist und Zusammenarbeit zu stärken. Die Teams werden nach der Waage per Los eingeteilt, sodass jede Teilnehmerin die gleiche Chance hat, in einem spannenden Wettkampf anzutreten.

Für Burgebrach gingen Antonia Gareis, Olivia Peters, Leonie Krüger und Katharina Gareis an den Start. Den Auftakt am Vormittag bildete eine gemeinsame Trainingseinheit mit Günter Montag. Im Anschluss daran traten die Mädels und Frauen im Mannschaftswettbewerb gegeneinander an und maßen ihre Kräfte. Mit großem Einsatz und Begeisterung zeigten die Athletinnen ihr Können. Allen war aber auch bewusst, dass bei diesem Wettbewerb nicht unbedingt der Sieg im Mittelpunkt steht, sondern vor allem Spaß, Teamgeist und die Freude am geliebten Sport. Außerdem war an diesem Tag jeder ein Gewinner, der sich bei diesen Rekordtemperaturen der sportlichen Herausforderung gestellt hat.

© Susan Füssel

Für alle Mädels und Jungs, die nach dem Königs-Cup noch nicht genug hatten, fand am 17. Mai ein Trainingstag in der Windeckhalle in Burgebrach statt. Dazu eingeladen hatte der Bayerische Ringer-Verband.

Der hauptverantwortliche Trainer Günter Montag und drei Kollegen aus Oberölsbach und Ellingen absolvierten mit 31 Kindern zwischen 6 und 14 Jahren zwei intensive Trainingseinheiten, die nur von einer kurzen Mittagspause unterbrochen wurden. Gezeigt und trainiert wurden zwei Techniken, die auch Bestandteil der RIKA-Prüfung, dem Ringkampfabzeichen des Deutschen Ringer-Bundes, sind.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren interessiert bei der Sache und arbeiteten fleißig und konzentriert daran, das Gezeigte in die Praxis umzusetzen und soweit wie möglich zu festigen. Natürlich blieb ihnen aber auch noch Zeit, neue Freundschaften zu knüpfen oder bestehende Freundschaften zu festigen. Schließlich steht man sich ja nur auf der Matte als Konkurrenten gegenüber.

Die erfolgreichen Athletinnen des TSV Burgebrach bei ihrer Teilnahme in Feldkirchen. © Susan Füssel

Der fünfte Mangfalltal-Cup des TV Feldkirchen war wieder ein voller Erfolg. An diesem Turnier nehmen nur Mädchen, für die Altersklassen U8 bis U17, und Frauen daran teil. Vom TSV Burgebrach gingen acht Athletinnen an den Start. Insgesamt waren 60 Athletinnen, auch aus dem benachbarten Österreich, bei dem kleinen, aber feinen, top organisierten Turnier am Start. 

Der Weg hat sich für die TSV-Mädels auf jeden Fall gelohnt. Margareta Burkard und Antonia Gareis errangen die Goldmedaille. Katharina Gareis, Olivia Peters und Leonie Krüger kamen mit Silber zurück, Antonia Burkard und Philomena Burkard belegten den Bronzerang. Anne Füssel komplettierte die tolle Mannschaftsleistung mit Platz vier.

Mit diesen guten Ergebnissen holte sich Burgebrach Platz zwei in der Vereinswertung und durfte dafür ein kleines Präsentkörbchen mit nach Hause nehmen.

© Julian Hemmerich

Am 25. April 2026 fand in Unterdürrbach (Würzburg) der Gladiators Wrestling Cup statt und entwickelte sich einmal mehr zu einem der größten Nachwuchsturniere der Region. Mit insgesamt 354 Teilnehmern aus 55 Vereinen konnte ein neuer Höchstwert erreicht werden. Im Vergleich zu den Vorjahren (2025: 263 Teilnehmer, 2024: 324 Teilnehmer) zeigt sich die stetig steigende Beliebtheit des Turniers eindrucksvoll.

Besonders bemerkenswert war die große Beteiligung aus verschiedenen Landesverbänden, darunter unter anderem Hessen, Nordbaden, Südbaden, Württemberg und Berlin. Diese überregionale Resonanz unterstreicht die hohe sportliche Attraktivität des Turniers.

Hohe Kampfanzahl und straffer Zeitplan

Auf vier Matten wurden insgesamt 601 Kämpfe ausgetragen. Der Turnierbeginn erfolgte nahezu planmäßig um 09:33 Uhr, der letzte Kampf endete um 17:09 Uhr. Die reine Turnierdauer betrug 7 Stunden und 41 Minuten. Großen Anteil an diesem nahezu perfekten Ablauf hatten die Besetzung des Wettkampfbüros durch Alexander Badewitz und Natascha Schäfer.

Trotz der Rekordteilnehmerzahl verlief das Turnier jederzeit strukturiert, effizient und reibungslos. Von nahezu allen Besuchern, Trainern und Betreuern gab es ausdrücklich großes Lob für die hervorragende Organisation und die gelungene Durchführung der Veranstaltung.

Kennzahlen:
Vier Matten
07:41 Stunden Turnierdauer
88,5 Teilnehmer pro Matte
75,3 Kämpfe pro Stunde
18,8 Kämpfe pro Matte und Stunde

Große Nachfrage – frühe Meldeschließung

Der Gladiators Wrestling Cup war bereits frühzeitig ausgebucht und musste zwei Wochen vor Ablauf der offiziellen Meldefrist geschlossen werden. Auffällig war insbesondere die schnelle Anmeldung vieler Vereine außerhalb Bayerns. Dadurch konnten einige regionale Vereine keinen Startplatz mehr erhalten.

In diesem Zusammenhang richtet sich ein klarer Hinweis an die bayerischen Vereine: Frühzeitige Meldungen sind entscheidend, um sich Startplätze bei stark nachgefragten Turnieren zu sichern.

Mattenblock-System bewährt sich

Das eingesetzte Mattenblock-System trug maßgeblich zu einem geordneten Ablauf bei.
In der Altersklasse U8 fand der letzte Kampf bereits um 14:08 Uhr statt, die Siegerehrung folgte um 14:30 Uhr. In der U10 endeten die Kämpfe um 16:00 Uhr, mit anschließender Siegerehrung um 16:15 Uhr.
Damit konnten insbesondere für die jüngeren Athleten überschaubare Turnierzeiten gewährleistet werden.

Spannende Vereinswertung bis zum letzten Kampf

Auch in der Vereinswertung entwickelte sich ein hochspannendes Rennen bis zum Schluss. Die SG Frischauf Fulda sicherte sich mit nur einem Punkt Vorsprung den Turniersieg und setzte sich denkbar knapp mit 46 Punkten vor dem RSC Fulda (45 Punkte) durch. Auf den weiteren Plätzen folgten der TSV Burgebrach mit 43 Punkten sowie der SV Johannis Nürnberg mit 40 Punkten.

Für diesen knappen und hart umkämpften Gesamtsieg durfte sich die SG Frischauf Fulda nicht nur über den ersten Platz freuen, sondern gewann zusätzlich den begehrten Wanderpokal sowie die traditionelle Wurfpuppe als besondere Siegprämie des Gladiators Wrestling Cup.
Der TV Unterdürrbach stellte mit 26 Teilnehmern den Verein mit den meisten Startern im Turnier.

Der Gladiators Wrestling Cup 2026 war somit eine rundum gelungene Nachwuchsveranstaltung mit Rekordbeteiligung. Trotz hoher Belastung auf den Matten überzeugte das Turnier durch eine hervorragende Organisation, einen strukturierten Ablauf und sinnvolle Ansätze im Turnierformat. Würzburg bleibt damit ein fester Bestandteil im Kalender des Nachwuchsringersports.

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    Internationales Flair beim Trainingslager in Anger. © Lukas Koch Ein mehrtägiges Trainingslager mit etwa 70 Ringerinnen und Ringern veranstaltete jüngst der SC Anger, der in Vorbereitung auf die in Kürze beginnende Situation sowohl nationale als auch internationale Mannschaften von Freitag, 21....

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    Großes Gedränge herrschte bei der Siegerehrung. © Christian Hennerfein Die Oberbayerische Bezirksmeisterschaft in Freising ist Geschichte. Am vergangenen Wochenende fand das Spektakel für beide Stilarten für alle Altersklassen statt. Insgesamt standen 521 Begegnungen auf dem Programm. 355...

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    Ein tolles Bild zum Turnierabschluss: Alle vier teilnehmenden Mannschaften stellten sich zum Gruppenbild auf. © Stefan Günter Im Jahr 2016 ging es zum letzten Mal um den Schwabenpokal. Damals hieß der Sieger TSV Westendorf. Zehn Jahre sind seither vergangen. Nun stand am vergangenen Wochenende in...

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