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- Geschrieben von Stefan Günter
Der TSV Westendorf wird auch im kommenden Jahr die Ausrichtung der Bezirksmeisterschaften übernehmen. Beim schwäbischen Bezirkstag des Bayerischen Ringer-Verbandes (BRV) sprachen sich alle teilnehmenden Vereinsvertreter dafür aus. „Westendorf hat im Januar mit Bravour und einer Souveränität die Schwäbische ausgerichtet. Es verlief alles reibungslos“, lobt Bezirksvorsitzender Stefan Günter. Aus Sicht des BRV-Funktionärs sei es eine gute Entscheidung gewesen, die Titelkämpfe vom Juli in den Januar zu verlegen. Besonders die Zusammenarbeit mit dem Ringerbezirk Oberbayern wurde bei der Sitzung in den Vordergrund gestellt. Einig sind sich die Vereinsvertreter, dass es in der Schüler-Bezirksliga Oberbayern/Schwaben weiterhin keine Aufstiegspflicht geben soll. In der Schüler-Bezirksoberliga sind mit dem TSV Westendorf, TSV Kottern und TSC Mering drei schwäbische Vereine vertreten. Beim Bezirkstag machte Stefan Günter zudem deutlich, dass er sich im kommenden Jahr erneut für die Wahl zum Vorsitzenden aufstellen lassen möchte. Seit 2017 leitet der 48-Jährige bereits die Geschicke im Ringerbezirk Schwaben. 2025 gibt es allerdings noch zwei Höhepunkte: Das 50-jährige Jubiläum des Bayerischen Ringer-Verbandes und der Verbandstag mit Neuwahlen des Präsidiums und des Verbandsausschusses, dem auch Günter als Pressereferent und Bezirksvorsitzender angehört.
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- Geschrieben von Stefan Günter
Der SC Siegfried Kleinostheim und Niklas Stechele haben den ganz großen Coup erneut verpasst. Das Team aus dem Untermain musste sich im Rückkampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ringen dem ASV Schorndorf mit 7:17 geschlagen geben. Vor 3.800 Zuschauern holte sich der Gastgeber nur drei Einzelsiege, zu wenig gegen die Spartaner. Die Unterfranken hatten den Hinkampf noch mit 16:13 auswärts für sich entschieden. Während Niklas Stechele in Göppingen noch im Aufgebot war und seinen Kampf im Limit bis 61 Kilo im Freistil gegen Burak Demir deutlich mit 11:0-Wertungspunkten für sich entschied, wurde er am vergangenen Samstag in Aschaffenburg nicht eingesetzt. Für den 24-Jährigen war es nach 2023 die zweite Vizemeisterschaft mit den Warriors. Im vergangenen Jahr unterlag Kleinostheim dem SV Wacker Burghausen in zwei Finalduellen.
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Der SC Siegfried Kleinostheim und Niklas Stechele haben gemeinsam die Weichen für den Gewinn des ersten deutschen Mannschaftsmeistertitels gestellt. Die Warriors gewannen den Finalhinkampf am vergangenen Samstag in Göppingen gegen den ASV Schorndorf mit 16:13. Stechele selbst gewann ebenfalls seinen Einzelkampf. Am Samstagabend (25.1.) erfolgt in Aschaffenburg der entscheidende Rückkampf.
Vor rund 3.500 Zuschauern gelang dem Westendorfer Aushängeschild zum Auftakt im Limit bis 61 Kilo ein überzeugender Auftritt. Mit 11:0 fertigte der 24-jährige Bundeskaderathlet und U23-Europameister Burak Demir ab. „Ich habe in der ersten Runde etwas zurückhaltender gerungen“, so Stechele in seiner Bilanz. Zur Pause führte das Freistil-Ass mit 4:0. Am Ende waren es drei Mannschaftspunkte für die Warriors. „Niki hat in diesem Kampf super geliefert und sehr stark gerungen“, so sein Onkel Jürgen Stechele, der wie viele andere Westendorfer dem Spektakel beiwohnte. Neben der Ersten Vorsitzenden Ulla Reiner und Jugendleiter Jens Rarek ließen sich auch die Eltern von Niklas, Gabi und Thomas Stechele, sein Bruder Markus sowie zahlreiche Freunde und Ringerkollegen des TSV dieses Spektakel nicht entgehen. Dass Kleinostheim am Ende mit einem Sieg den Kampfabend beendete, freut auch Papa Thomas Stechele: „Es ist ein kleiner Schritt Richtung Titel. Schorndorf ist ohne Weiteres in der Lage, diesen Rückstand wettzumachen“, so der stellvertretende Ringerchef des TSV Westendorf. Aus seiner Sicht haben die Warriors in jedem Kampf der Playoffs eine taktisch starke Aufstellung präsentiert.

Freunde, Familie und Vereinskollegen: Sie alle feuerten beim Finalhinkampf in Göppingen ihren Niklas Stechele an. © Jürgen Stechele
Für Jürgen Stechele sei der Finalkampf schon ein super Erlebnis gewesen. „Es ist schon wirklich eine geile Sache, vor so vielen Menschen ringen zu dürfen.“ Am Samstagabend steigt ab 19.30 Uhr der Rückkampf in Aschaffenburg. Kleinostheim wird alles in die Waagschale werfen, um erstmals in der 100-jährigen Vereinsgeschichte den Titel zu holen. „Wenn alles so läuft wie beim Hinkampf, dann sollte wirklich nichts mehr anbrennen. Allerdings ist der Vorsprung von drei Punkten auch nur ein kleiner Puffer“, so Niklas Stechele. Ob der Freistilspezialist aufgestellt wird, dahinter steckt noch ein dickes Fragezeichen. Denn im Rückkampf erfolgt ein Stilartwechsel, sodass das Limit bis 61 Kilo nun im griechisch-römischen Stil ausgetragen wird. Auch beim alles entscheidenden Duell werden wieder viele Westendorfer hautnah dabei sein, auch Jürgen Stechele. „Sollte Niki mit Kleinostheim den Titel gewinnen, dann ist das natürlich ein Eintrag für die Geschichtsbücher des TSV. Das wäre der Wahnsinn.“ Der Nachwuchscheftrainer will sich das Spektakel in keiner Weise entgehen lassen. Selbst Niklas Stechele freut sich auf das finale Duell. Sollte er wirklich im Aufgebot stehen, dann dürfte ihm die Unterstützung aus den eigenen Reihen erneut einen enormen Auftrieb verschaffen.
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Westendorf war jüngst Schauplatz für die schwäbischen Ringer-Meisterschaften. Mit insgesamt 43 Medaillen, darunter elf Mal Gold, waren die Athleten aus dem Ostallgäuer Ringerdorf das erfolgreichste Team. Sie allein schickten 67 Athleten auf die Matten. Auch die anderen teilnehmenden Allgäuer Teams erzielten zahlreiche Platzierungen. Jeweils 15 Medaillen erkämpften sich der SV 29 Kempten und TSV Kottern. Mit fünf Stockerlplätzen kehrte der TSV Sulzberg aus der Ringerhochburg Westendorf zurück. Die Vereinswertung ging souverän und damit sehr deutlich an den Gastgeber (496 Punkte). Dahinter platzierten sich Mering (202) und Kottern (188). Kempten kam im Gesamtklassement auf Rang vier, Sulzburg wurde Elfter. 250 Ringer aus 19 Vereinen nahmen an den Titelkämpfen teil. Bei den Männern, die in ihren Gewichtsklassen jeweils den Titel offen ausrangen, waren beispielsweise Sportler aus Hörbranz (Vorarlberg), Herbrechtingen (Baden-Württemberg) und Unterdürrbach (Unterfranken) zu Gast.
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Der TSV Westendorf ist am Ziel: Die Ostallgäuer sind erster Regionalliga-Meister in der Geschichte des bayerischen Ringkampfsports. Am letzten Kampftag gewann der Ligaprimus gegen den TSV Burgebrach mit 21:9. Allein sieben Einzelkämpfe gewann Westendorf gegen das Team aus Oberfranken. Griechisch-Römisch-Cheftrainer Maximilian Goßner stellte sich zum Abschluss ein letztes Mal in den Dienst der Mannschaft. Im Limit bis 66 Kilo Griechisch-Römisch holte er einen technischen Überlegenheitssieg. Danach zog er sich vor den Augen der 670 Zuschauer in der ausverkauften Sparkassen-Arena im Bürgerhaus Alpenblick unter tosendem Applaus symbolisch seine Ringerstiefel aus. „Für mich überwiegt das lachende Auge“, freut sich Goßner in erster Linie über den Gewinn der Meisterschaft, der bis tief in die Nacht gefeiert wurde.


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