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- Geschrieben von Christian Hennerfeind

© SpVgg Fresing
Der Bayerische Ringer-Verband und die SpVgg Freising trauern um zwei Persönlichkeiten, die unseren Verein über Generationen hinweg mit Herzblut, Engagement und Kameradschaft geprägt haben.
Gabriel Moosreiner war über 64 Jahre ein treuer Wegbegleiter der SpVgg Freising. Als Abteilungsleiter der Ringer führte er die Sparte in Zeiten, als unser Verein noch unter einem gemeinsamen Dach vereint war, mit großer Weitsicht und Leidenschaft. Er war ein Mann der Tat: Er war immer für die SpVgg da und begleitete unsere aktiven Sportler verlässlich auf unzähligen Turnieren. Wir verlieren mit ihm ein Urgestein und ein großes Vorbild an Vereinstreue.
Nur wenige Monate zuvor mussten wir Abschied von seinem Sohn Erwin nehmen. Seit seiner Kindheit dem Verein verbunden, übernahm er auch Verantwortung. Von 2018 bis 2022 leitete er als Vorstand die Geschicke des FFR Sein früher Tod hinterlässt eine schmerzliche Lücke in unserer Mitte.
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- Geschrieben von Frank Kirchhoff

Viel los war wieder einmal in Unterföhring beim Andi-Walter-Gedächtnisturnier. © Philipp Schwarz
Ausnahmsweise nicht am traditionellen Karsamstag, sondern am vergangenen Wochenende ging das große 44. Internationale Andi-Walter-Turnier (AWT) in Unterföhring über die Bühne. Die Sporthalle an der Jahnstraße war mit 416 Teilnehmern auf fünf weißblauen Matten proppenvoll. Traditionell ist das AWT schon seit langem eines der größten Jugendturniere in Deutschland. Diesmal hatten die Unterföhringer allerdings mit einer Besonderheit aufzuwarten.
Erstmals wurde in Absprache mit dem DRB und BRV, das Turnier auch mit der Altersklasse U23 ausgeschrieben – und man kann sagen: Mit sehr großem Erfolg. Die beiden zusammengefassten Jahrgänge U20 und U23 waren mit vielen Spitzenringern aus Deutschland, Ungarn, Österreich der Slowakei und Tschechien gespickt. Es wurde mit 91 Teilnehmern in dieser Altersklasse großer Ringsport geboten. Sehr gut war das Handling des Turniers, das fast problemlos über die Bühne ging.
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- Geschrieben von Frank Kirchhoff

© Frank Kirchhoff
Mit dem TSV Sankt Wolfgang, dem ESV München-Ost und dem SC Isaria Unterföhring haben drei Bezirksvereine an den Bayerischen Mannschaftsmeisterschaften der Schüler und der Jugend teilgenommen. In beiden Altersklassen setzte sich Johannis Nürnberg mehr oder weniger überlegen durch.
Der SV Wacker Burghausen erkämpfte sich den Vizemeistertitel bei den Schülerteams, vor dem SC Isaria Unterföhring und dem ESV München Ost.
Spannender ging es zwischen den fünf Vereinen bei der Jugend zu. Hinter den wie immer sehr starken Nürnbergern gab es ein spannendes Duell zwischen dem TSV Westendorf und dem SC Isaria Unterföhring. Die ersatzgeschwächten Unterföhringer verloren zuvor überraschend ihren Kampf gegen den ESV München Ost und mussten somit den TSV Westendorf schlagen, um noch den zweiten Platz und damit die Qualifikation für die Deutsche Mannschaftmeisterschaft zu erreichen. Das gelang ihnen ziemlich klar und somit hatte Unterföhring die Nase vorn. Sie wurden Zweiter und Westendorf Dritter. Da der TSV Sankt Wolfgang den ESV München Ost besiegt hatte, belegte das Team Rang vier vor den Münchenern.
Ein großes Dankeschön geht nach Sankt Wolfgang. Dem TSV kann man immer eine große Veranstaltung anvertrauen und weiß, dass alles reibungslos funktioniert.
Dem SC Isaria Unterföhring wünschen wir viel Erfolg auf der DM in Ladenburg.
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- Geschrieben von Pressemitteilung

Eine tolle Aussicht auf den Einmarsch bot sich dieses Bild an beiden Tagen in Coburg. © Frank Kirchhoff
Das Jahr 2026 hat durch die Ringerbrille gesehen mit der in neuer Form veranstalteten Bayerischen Meisterschaft in Coburg großartig begonnen. Diese neue Großveranstaltung kam bei vielen der Anwesenden sehr gut an. Das Veranstaltungsteam rund um Alexander Badewitz, dem Bezirksvorsitzenden von Oberfranken, hat hervorragende Arbeit geleistet. Seitens des BRV und der Bezirke wird es sicherlich eine Nachlese geben, um im nächsten Jahr eine noch bessere Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Besonders für die Ringer und Ringerinnen war es ein spannendes Erlebnis, in einer so beeindruckenden Halle wie der HUK-Coburg Arena antreten zu dürfen. Der Bezirk bedankt sich besonders bei allen fleißigen Helfern, die diese Meisterschaft erst möglich gemacht haben.
Aus sportlicher Sicht waren die Vereine des Bezirks äußerst erfolgreich. Dem SC Isaria Unterföhring gelang es sogar, vor Johannis Nürnberg und dem AC Lichtenfels die Vereinswertung im Freistil zu gewinnen. In der Gesamtwertung belegte der SC Isaria Unterföhring Platz 2, der ESV München Ost Platz 7 und die SpVgg Freising Rang 19 von insgesamt 60 teilnehmenden Vereinen. Insgesamt errangen die Bezirksvereine 18 Gold-, 26 Silber- und 27 Bronzemedaillen.
Ganz besonders freut es uns, dass wir einen neuen Verein in unseren Reihen begrüßen dürfen. Die Verantwortlichen des DJK Waldram haben es geschafft, in kurzer Zeit alle Schwierigkeiten der Neugründung einer Ringerabteilung zu überwinden. Zum jetzigen Zeitpunkt trainieren dort bereits über 20 Ringer. Bei einem Treffen am Rande der Bayerischen Meisterschaft konnte ich mich persönlich bei einem Gespräch mit dem Abteilungsleiter Martin Wipperfürth von seiner Tatkraft und seinem großen Engagement überzeugen. Wir werden uns bemühen, den neuen Verein in Wolfratshausen nach Kräften zu unterstützen.
Auch bei der Terminierung der Bezirksmeisterschaften hat sich etwas getan. Aus bekannten Gründen konnte zu den traditionellen Terminen im Januar kein Ausrichter gefunden werden. Umso mehr freut es uns, dass sich die SpVgg Freising bereit erklärt hat, die Freistil- und Greco-Bezirksmeisterschaften am 04.07. und 05.07.2026 auszurichten. Die Ausschreibung wird in Kürze im Sportprogramm auf der BRV-Homepage abrufbar sein. Vielen Dank an die Verantwortlichen der SpVgg Freising – wir sind sicher, dass auch im Sommer hervorragend organisierte Meisterschaften stattfinden werden.
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- Geschrieben von Pressemitteilung
Am 20.12 stand der Hinkampf der Aufstiegskämpfe an. Den Beginn machten die Schüler des AC Penzberg, welche als Sieger der Bezirksliga A, auf den SC Isaria Unterföhring II, als Sieger der Bezirksliga B, trafen. Diese stellten ein paar Ringer um, wodurch die Gäste mit einer schlagkräftigen Truppe bereitstand. Anton Wernhard war gegen den körperlich starken Kjer Schmitt zweimal unterlegen und wurde beide Male bis 29kg geschultert. Ghais Lazkani stand bis 33kg zweimal Bruno Müller gegenüber. In den knappen Auseinandersetzung konnte sich der Penzberger jeweils durchsetzen. Latin Lazkani war bis 37kg leider Alexander Rodionov unterlegen und musste einmal den Kampf auf Schultern und einmal nach Punkten abgeben. Jonas Eßel verlor zweimal bis 41kg auf Schultern gegen Michael Soller. Bis 46kg schaffte Martin Buchner einen überragenden Sieg gegen Volkan Gavriilidis. Da dieser zusätzlich noch über dem Gewichtslimit war, bekam auch Maximilian Fecht den Sieg zugesprochen. Bis 51kg verlor Maxi leider gegen den starken Alezzo Abdoulah. Sebastian Eßel trat auch gegen ihn an und musste sich auch geschlagen geben, konnte aber die Niederlage geringer halten. Konstantin Reigl rang zweimal gegen Morten Höfs bis 62kg und musste die Überlegenheit seines Gegners eingestehen. Bis 80kg konnte sich Leonhard Dürr nicht gegen die körperlichen Vorteile seines Gegners Sef Omar erwehren und verlor technisch überlegen. Ahmad Lazkani konnte ihn im freien Stil mit seinen schnellen Beinangriffen nach Punkten schlagen. Somit verloren die Penzberger Youngstars den Kampf mit 15:38.
Aufstiegskampf zur Bayern
Im anschließenden Männerkampf herrschte eine hervorragende Stimmung vor etwa 300 Zuschauern. Der ASV Hof II war zu Gast beim AC Penzberg. Den Beginn machte Johannes Fischer bis 57kg Freistil. Er traf hier auf Khalid Mazhetov, der in der laufenden Saison 8 von 12 Kämpfen gewinnen konnte. Johannes landete oft in zwicklichen Situationen, konnte sich aber immer aus diesen herauskämpfen. Leider stand am Ende ein technischer Überlegenheitsieg für den Hofer fest. Bis 130kg Griechisch- römisch stand Fabian Probst gegen den Regionalliga erfahrenen Lukas Fleischer. Der Gast war Fabian körperlich zu überlegen und besiegte den Penzberger mit seiner aktiven Ringweise mit 10:0, was in 3 Mannschaftspunkten für den ASV Hof resultierte. Bis 61kg Greco stand Mustafa Karaismailoglu gegen Jonas Möllinger. Der Penzberger sammelte wie schon in der Saison gewohnt vier Mannschaftspunkte. In der 98kg Klasse kämpfte Nikolas Heissig gegen den erfahrenen Benjamin Giegold im freien Stil. Von der versierten Ringweise überrascht landete Nikolas unverhofft auf den Schultern. Im letzten Kampf vor der Pause wehrte sich Ahmad Lazkani bis 66kg Freistil energisch gegen Bünyamin Satar. Dieser sammelte insgesamt 8 Punkte wodurch er haarscharf mit 3 Mannschaftspunkten belohnt wurde. Somit ging es ernüchternd für die Penzberger mit 4:14 in die Pause. Bis 86kg Griechisch römisch kämpfte Florian Dürr gegen Marco Zeh. In strittigen Aktionen immer mit dem Nachsehen, musste der Penzberger am Ende beim Stand von 6:23 die technische Überlegenheit des Gegners akzeptieren. Bis 71kg Griechisch römisch machte Benedikt Gattinger nach seiner Verletzungspause sein Comeback. Zur Pause lag er noch mit 0:2 gegen Raphael Möllinger zurück. Dann kam er wieder besser in den Kampf und konnte am Ende mit 4:2 siegen. Die nächsten Punkte holte Clemens Seidler wieder überlegen, indem er noch in der ersten Runde mit seiner Beinschraube 15 Punkte erreichte. Bis 75kg Freistil stand Altmeister Christian Fahning Mahdi Gullistani gegenüber. Christians Angriffe gingen leider oft ins Leere und wurden von dem Hofer ausgekontert, wodurch dieser am Ende in einem ausgeglichenen Kampf mit 2:9 gewinnen konnte. Im letzten Kampf machte Emil Klinski sein Debut in der ersten Mannschaft, wurde aber früh im Kampf mit einem Kopfzug von Nick Hartung geschultert. Somit endete der Hinkampf mit 9:24 für den ASV Hof.
Rückkampf des ACP in Oberfranken
Der große Rückkampf der Aufstiegskämpfe zur Bayernliga fanden am 27.12 statt. Hierfür fuhren die Athleten aus Penzberg die Weite Strecke nach Hof an die Landesgrenze gemeinsam mit ihren Fans im Bus. Das Ziel war es sich deutlich besser zu verkaufen als noch eine Woche vorher beim Hinkampf in Penzberg. Die Feiertage sorgten jedoch dafür, dass die Mannschaft mehrere Umstellungen hatte, da man den Ringern nicht ihr Weihnachtsessen verwehren wollte und deswegen den ein oder anderen eine Gewichtsklasse aufrücken lies. Somit eröffnete dieses mal Konstantin Reigl den Abend in der Gewichtsklasse 57kg Griechisch römisch. Gegen Khalid Mazhetov konnte Konstantin im Stand anfangs gut mitringen, wurde im Boden aber von einer Kopfklammervariante erwischt und konnte aus dieser nicht mehr entkommen. Somit gingen 4 Punkte durch einen Schultersieg an den Hofer. Bis 130kg Freistil stand Fabian Probst in der ungeliebten Stilart gegen den 15kg schwereren Christoph Neidhardt. Seine körperlichen Vorteile nutzte der Gastgeber geschickt und sammelte fleißig Punkte was letztendlich zu einem 8:0 und damit 3 Mannschaftpunkten für Hof resultierte. Dies ist aber keine Schande, da der erfahrene Hofer ein Freistilringer ist und in der laufenden Saison 10 von 12 Kämpfen gewinnen konnte. Aufgerutscht in die 61kg Klasse war Johannes Fischer der gegen den schwereren und größeren Elias Dilmann antrat. Besonders mit seiner starken Armklammer sicherte sich Johannes die ersten Punkte. Kurz vor Ende musste er nochmal Punkte abgeben konnte aber haarscharf den Kampf über die Zeit bringen und den ersten Mannschaftspunkt für den AC sichern. Bis 98kg Griechisch römisch hatte Nikolas Heissig mit dem Regionalliga erfahrenen Lukas Fleischer einen mächtigen Gegner vor der Brust. Dieser marschierte von Beginn an nach vorne, was der Unparteiische nach knapp 4 Minuten mit einer dritten Verwarnung wegen zu passiven Ringen für Nikolas ahndete und somit den Kampf entschied. Im letzten Kampf vor der Pause konnte dann Mustafa Karaismailoglu seine hervorragende Saison mit einem weiteren Sieg feiern. Trotz seiner Verletzung und dem Gewichtsnachteil, da auch er aufrückte, sicherte er sich Punkt um Punkt gegen Bünyamin Satar. Es ging im Kampf immer hin und her und nach mehreren strittigen Aktionen stand Mustafa als 19:14 Punktesieger fest. Somit stand es 11:3 für den ASV Hof zur Pause. Cheftrainer Clemens Seidler beendete die Pause dann mit einem souveränen technisch überlegenen Punktesieg durch einen wunderschönen Kreuzwurf und den folgenden Beinschrauben. Damit demonstrierte er nochmal seine Dominanz mit dem 27 Sieg im 27 Kampf und das nach 40 Sekunden gegen einen Gegner, der in der abgelaufenen Saison 16 seiner 20 Kämpfe gewinnen konnte. Auch Benedikt Gattinger konnte bis 71kg Freistil einen weiteren Sieg gegen Raphael Mölinger einfahren. Zur Pause lag er noch mit 5:0 zurück. In der zweiten Runde kontrollierte Benedikt den Kampf besser und sammelte einzelne Punkte zu einem 5:3. Mit einer abschließenden Schleuder Sekunden vor dem Schlussgong sicherte er sich doch noch den 5:7 Punktesieg. Florian Dürr ging bis 80kg Griechisch römisch auf die Matte. Hier stand er Kevin Zeh gegenüber. Mit einem schönen Wurf eröffnete der Penzberger den Kampf in dem viele Wertungen für beide Ringer fielen. Durch seine geschicktes Agieren besonders am Mattenrand konnte Florian den Kampf mit 9:15 gewinnen. Somit stand es insgesamt 11:10 für den ASV Hof. Leider sollten keine weiteren Punkte mehr für die Bayrisch Felser folgen. Emil Klinski musste sich noch in der ersten Minute Nick Hartung geschlagen geben und Christian Fahning kämpfte erneut gegen den Regionalliga erfahrenen und Landesliga uneschlagenen Mahdi Hijran Gullistani. Nach einer Führung des Hofers konnte Christian seine Erfahrung ausspielen und den Gastgeber überraschen und selbst mit 2:4 in Führung gehen. Leider konnte der Penzberger im weiteren Kampfverlauf die schnellen Angriffe des Gegners nicht immer abwehren und musste den Kampf 10:4 abgeben. Somit stand es am Ende 17:10 für den ASV Hof. Die Saison war nichts desto trotz ein voller Erfolg für die Ringer des AC Penzberg. Besonders die Meisterschaft in der Landesliga Süd ist ein voller Erfolg. Desweiteren ist die Vorstandschaft und das Trainergespann nicht unzufrieden eine weitere Saison in der Landesliga zu haben. Da besonders die jungen Sportler hier noch gute Erfahrung sammeln können. Ein Fingerzeig ist das Durschnittsalter der Mannschaft beim Aufstiegskampf. Mit 22 Jahren im Durchschnitt liegt noch viel Potential in den jungen Ringern. Ein Glückwunsch an die Mannschaft und ein großes Dankeschön noch an die Zuschauer, die sogar ins weit entfernte Hof mitreisten und die Ringer anfeuerten.


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