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- Geschrieben von Andreas Wittenzellner

Eindrücke festgehalten von © Andreas Wittenzellner
156 junge Ringer gingen im freien Stil und 126 im griechisch-römischen Stil am vergangenen Samstag in der österreichischen Ringerhochburg Wals auf die Matte. Die Nachwuchsringer in der E-Jugend sowie den zusammengelegten Gewichtsklassen C/D-Jugend und A/B-Jugend kamen aus den bayerischen Vereinen SC Anger, AC Bad Reichenhall, TSV Berchtesgaden, SVW Burghausen, TV Traunstein und dem TSV Trostberg sowie den österreichischen Vereinen SU Abtenau, URV Bad Vigaun, Olympic Salzburg und dem gastgebenden und den Wettkampf sehr professionell durchführenden AC Wals. Nach rund 13 Stunden "Hallenzeit" für Ringer, Betreuer, Kampfrichter und Helfer standen alle Sieger fest und konnten sich über Urkunden und Medaillen freuen. Die Vereinswertung gewann der TV Traunstein, vor der URV Bad Vigaun und dem AC Wals.
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- Geschrieben von Andreas Wittenzellner
„Mehr Spannung geht nicht!“ schüttelte ein Zuschauer am Samstag Abend in der Turnhalle am AKG den Kopf. Verloren die Traunsteiner Ringer doch ihren Heimkampf mit 13:15 gegen den extrem stark aufgestellten SC04 Nürnberg, der als Meister der Landesliga Nord dem TVT als Süd-Meister alle abverlangte. Ja mehr noch: Am Ende entführten die Franken beim 13:15 den Sieg mit zwei Punkten Abstand (Hinkampf 18:16) – also genau der Differenz, die der TVT im Hinkampf vorlegte. Punktegleichstand. Wer steigt in die Bayernliga auf? Es dauerte fast eine knappe halbe Stunde mit detailliertem Nachrechnen des zustande kommen der Einzelergebnisse, bis der gewohnt sicher leitende Kampfrichter-Referent des Bayerischen Ringer-Verbandes Robert Reitmeir (Aichach), Ligenreferent Jens Heinz und Verbands-Vizepräsident Reinhard Hogger den bereits jubelnden Nürnbergern und den geknickt wirkenden Traunsteinern das Ergebnis der Beratung und Nachrechnung überbrachten: Der TVT hatte bei den Punktsiegen den entscheidenden Erfolg zu verbuchen.
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- Geschrieben von Andreas Wittenzellner
Die Ringer des TV Traunstein haben die Tür zum Aufstieg ein ganzes Stück weit aufgestoßen und kehren nach dem 18:16 gegen den SC 04 Nürnberg mit einem zwei Punkte Vorsprung und einer Menge Selbstvertrauen zurück. Lange sah es allerdings nach einem deutlichen Sieg für die Franken aus, ehe die TVT-Athleten mit einem Kraftakt in den zweiten fünf Mattenduellen das Gesamtergebnis noch deutlich drehten. Matchwinner war dabei in einer geschlossen guten Mannschaftsleistung Georg Rasumny – und das nach einer halbjährigen verletzungsbedingter Wettkampfpause mit einem nicht unbedingt erwarteten Sieg mit maximaler Punktausbeute.

Er machte den Sack zu: Georg Rasumny (blaues Trikot) holte den entscheidenden Sieg für den TVT. © Andreas Wittenzellner
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- Geschrieben von Andreas Wittenzellner
Volle Konzentration bei den Traunsteiner Ringern, Fokus auf den Bayernliga-Aufstieg!. Dazu muss an diesem Samstag auswärts und eine Woche drauf im Rückkampf in Traunstein (Samstag 28. Dezember, Beginn vorgezogen um 18.30 Uhr) aber erst einmal der Meister der Landesliga Nord, der SC04 Nürnberg entscheidend bezwungen werden. Und das dürfte sich als hohe Herausforderung herausstellen. TVT-Coach Christian Pribil macht sich keine Illusionen: „Die Nürnberger sind vom Potenzial her eine klare Bayernliga-Mannschaft und sind gegen uns favorisiert.“ Zu eindeutig dominierten die Franken die nur mit sechs Mannschaften gestartete Landesliga Nord und holten sich souverän mit neun Siegen bei einer nicht ernstzunehmenden Niederlage den Titel und machten deutlich, dass sie nach dem ungewollten Zwangsabstieg aus der Bayernliga umgehend wieder in die dritthöchste Liga in Bayern aufsteigen wollen.
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- Geschrieben von Pressemitteilung
Exakt drei Monate nach dem Auftakt am 14. September in Oberölsbach und Traunstein endet am Samstag mit zwei Heimkämpfen gegen den SV Wacker Burghausen II und den TSV Aichach die Saison 2024 für die Ringer des SC Anger. Die Gäste der ersten Mannschaft stehen in der Ringerliga Bayern seit vergangenem Wochenende endgültig als Absteiger fest und hatten heuer mit einigen Ausfällen zu kämpfen. Entsprechend ist der SCA am Samstag sowohl im Gesamtkampf als auch in der Mehrzahl der Gewichtsklassen in der Favoritenrolle, wenngleich dies im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass die Zuschauer ab 19:30 Uhr keine spannenden Duelle erwarten dürfen.
Da die Salzachstädter parallel gegen den KSV Köllerbach den Hinkampf im Viertelfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft bestreiten und dort ihre stärkste Aufstellung benötigen, könnten einige Ringer, die zuletzt noch in der Bundesliga in weniger entscheidenden Kämpfen auf der Matte standen, dieses Mal wieder in der Zweiten Mannschaft auflaufen. Daneben versprechen auch potentielle Auseinandersetzungen wie zum Beispiel bis 86 Kilo Freistil Benedikt Argstatter gegen Jakob Rottenaicher, die sich bereits im Vorjahr einen ausgeglichenen Kampf lieferten, bis 98 Kilo Griechisch-Römisch Simon Öllinger gegen Benedikt Rothe, die sich im Hinkampf im Duell aktueller gegen ehemaliger Angerer 2:3 zu Gunsten ersteren trennten, oder die abschließenden beiden Kämpfe, in denen mehrere Aufstellungsszenarien möglich sind, interessante Mattengefechte.
Die Angerer Ringer wollen sich mit einem Heimsieg würdig von ihren Anhängern verabschieden und haben gleichzeitig die Chance, zum einen die Bilanz noch auf ausgeglichene sieben Siege und Niederlagen zu stellen sowie zum anderen bei einem entsprechenden Ausgang Oberölsbach gegen Geiselhöring immerhin noch auf den fünften Platz vorzurücken. Abseits des Geschehens auf der Matte wird zudem in der Pause des Hauptkampfes der Ringer des Jahres, für den vor zwei Wochen Wahlzettel auslagen, ausgezeichnet.
Die Zweite Mannschaft des SC Anger trifft im Vorkampf auf den TSV Aichach.


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