Nach 15 Jahren an der Spitze der Ringerabteilung des TSV 1874 Kottern hat Anton Trunzer den Staffelstab nun in neue Hände gelegt. Bernd Eschbaumer, der vom Fußball kommt, übernimmt nun die Geschicke der Abteilung. Ihm zur Seite steht mit Angelo Perri ein echtes Ringer-Urgestein. Bei der Versammlung würdigte TSV-Gesamtvorstand Hannes Feneberg das Engagement des scheidenden Ringervorstands. In seinen Ausführungen machte er deutlich, dass die neue Abteilungsspitze sowohl finanziell als auch sportlich gut aufgestellt sei.

Der Bezirk Schwaben im BRV wird seine Bezirksmeisterschaften erst im Frühjahr ausrichten. Am 13. April ist der TSC Mering Ausrichter der schwäbischen Titelkämpfe. Diesen Termin gab der Erste Vorsitzende des TSC, Peter Sedlmeier, bekannt. Zu diesem Zeitpunkt steht die Halle den Athleten zur Verfügung. Der Ablauf soll an die Titelkämpfe aus dem Vorjahr angepasst werden. 2018 zeigte sich der TSV Westendorf als Ausrichter verantwortlich.

Saisonfinale für die Westendorfer Ringer in der Bundesliga: Mit dem Auswärtskampf am Samstagabend gegen den FC Erzgebirge Aue verabschieden sich die Ostallgäuer aus der Saison 2018/2019. Gegen die Sachsen geht es buchstäblich um die „Goldene Ananas“. Mit Aue haben die Westendorfer gute Erinnerungen. Der TSV zwang Erzgebirge in eigener Halle mit 14:13 in die Knie und holte damit nach einer eher verkorksten Vorrunde den ersten Sieg. „Das war für uns eine Art Befreiungsschlag“, blickt Freistil-Coach Bernhard Hofmann gerne auf diesen Kampf zurück. Das gesamte Team sei über sich hinausgewachsen. Zakarias Tallroth machte mit seinem Einzelsieg zum Ende den Deckel drauf. Der Schwede wird beim letzten Kampf genauso nicht dabei sein, wie ÖRSV-Athlet Daniel Gastl, der Ukrainier Murazi Mchedlidze und die beiden Bulgaren Filip Novachkov und Neydalko Petrov.

Jetzt ist es offiziell vollbracht: Mit dem deutlichen 25:7-Sieg über den TSC Mering im letzten Saisonkampf hat sich die zweite Mannschaft des TSV Westendorf als ungeschlagener Meister aus der Bayernliga verabschiedet. In der kommenden Wettkampfzeit geht es für die Ostallgäuer in Bayerns höchster Wettkampfklasse weiter. Am Ende standen insgesamt 14 Saisonsiege auf dem Konto, wobei die Westendorfer mit ihren beiden Siegen gegen den Vizemeister Hallbergmoos bereits den Grundstein für die „Mission Aufstieg“ gelegt haben. Vor heimischem Publikum ließ der Ligaprimus der Südstaffel dem Team aus dem Landkreis Aichach-Friedberg nicht den Hauch einer Chance. Von insgesamt zehn Kämpfen gingen allein sieben Einzelduelle auf das Konto des Gastgebers. Hinzu kam, dass der Tabellendritte Mering nur mit neun Athleten antrat. In der leichtesten Gewichtsklasse stellten sie keinen Akteur, wodurch Benedikt Gansohr automatisch zum Sieger erklärt wurde. Schon zur Pause führte der TSV mit 12:5.

„Wir haben absolute Topkämpfe gesehen. Dass es enorm schwer werden würde gegen sie zu gewinnen, war uns im Vorfeld schon klar“, bilanziert Abteilungsleiter Thomas Stechele. Die Ringer des TSV Westendorf haben sich mit einer Niederlage von ihrem Heimpublikum aus der Bundesliga-Saison 2018/2019 verabschiedet. Zum Abschluss gaben sie beim 6:13 gegen den SV Wacker Burghausen alles, doch die Ostbayern holten die höheren Wertungen.

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Foto: Stefan Günter

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    Der Bezirk Mittelfranken im Bayerischen Ringer-Verband hat sich in Erlangen zu einer lang ersehnten Präsenzsitzung getroffen. Nicht alle kamen zusammen, vier Vereine hatten sich im Vorfeld entschuldigt. „Die Vereine melden durchgängig Positives vom Trainingsbetrieb im Nachwuchsbereich“, freut sich...

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    Es sind großartige Nachrichten für den TSV Westendorf: Luis Wurmer ist ab 1. März Mitglied im Bundeskader des Deutschen Ringer-Bundes. Der 16-Jährige ist nach Christopher Kraemer und Niklas Stechele der dritte Athlet aus dem Ringerdorf, der die Ostallgäuer Farben auch international vertreten darf....

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