Eine Sportart macht Schule

450 Grundschüler sammeln erste Erfahrungen im Ringkampfsport


In enger Kooperation mit dem „Arbeitskreis Sport in Schule und Verein“ hat der SC Anger sieben umliegenden Grundschulen ein zweitägiges Schnuppertraining angeboten. Rund 450 Erst- und Zweitklässlern wurden unter der fachkundigen Leitung von Bambini-Trainer Herbert Steinmaßl junior mit seinem Betreuerteam an die Sportart Ringen herangeführt.
  

Zu Beginn der Übungseinheit wurde den sechs- bis achtjährigen Schülern erklärt, dass es sich beim Ringen um eine Sportart handelt, bei der Technik, Geschwindigkeit, Kondition und Kraft in einer gesunden Mischung benötigt werden. „Ringen überhaupt ist eine der ältesten und fairsten Sportarten der Welt“, so Herbert Steinmaßl, Initiator der Veranstaltung: „Werte wie Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit, Fairness und Toleranz sind bei Kindern zunächst abstrakte Begriffe. Beim Ringen werden sie aber am eigenen Leib erfahren und gelebt“. Beginnend mit koordinativen Aufgabenstellungen wurden Körper und Geist der Kinder unter den geschulten Blicken der Übungsleiter auf den zwölf mal zwölf Meter großen Ringermatten in Aktionsbereitschaft gesetzt. Mit einem ringerspezifischen Aufwärmprogramm zeigten die Bambini-Ringer des SC Anger, dass bereits in frühem Alter viel Wert auf ein Ganzkörpertraining gelegt wird und von der Haar- bis zur Zehenspitze jeder Muskelgruppe Beachtung geschenkt wird. Sportartspezifische Grundformen wie Rolle vorwärts und rückwärts, Nackenkippe oder Radwende sowie Übungen, die die Reaktion und Schnelligkeit schulen, wurden diszipliniert auf der Matte umgesetzt und gehören zum Einmaleins eines jeden Nachwuchsringers.
Erfahrene „Athleten“ wie Christoph Koch und Steffi Kropf zeigten in einem lockeren Ringkampf „Mann gegen Frau“, mit welcher Eleganz diese Basisübungen bereits verinnerlicht wurden. Danach durften die Kinder wieder selbst auf die Matte und hatten mit kleinen Spielen wie beim Brust an Brust schieben sichtlich Spaß. Zusammenfassend äußerte sich Herbert Steinmaßl: „Durch das Schnuppertraining vor zwei Jahren haben viele Kinder, die zum Teil noch keinem Verein angehörten, den Weg zu uns auf die Matte gefunden. Einige ringen jetzt schon mit viel Begeisterung und Eifer in der Schülermannschaft.“ Die Bedeutung dieser Sportart spiegelt sich nun auch bei der Staatlichen Lehrerfortbildung im Fach Sport wieder: Unter dem Motto „Rangeln und Ringen im Sportunterricht“ werden interessierte Pädagogen von einem Lehrteam der Bayerischen Landesstelle für den Schulsport dreitägig geschult.


Sparkasse Berchtesgadener Land unterstützte Schnuppertraining


Mit einer Spende von 500 Euro hat die Sparkasse Berchtesgadener Land das von der Ringerabteilung des SC Anger in enger Kooperation mit dem Arbeitskreis Sport in Schule und Verein initiiert Schnuppertraining unterstützt.
Symbolisch für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit übergab Reiner Hunklinger, Geschäftsstellenleiter der Sparkassenfiliale Anger, einen Scheck an Bambini-Trainer Herbert Steinmaßl junior. „Sport leistet einen wertvollen Beitrag für die Persönlichkeitsentwicklung unserer Kinder. Daher unterstützen wir gerne solche Veranstaltungen, die Fairness und Bewegungsfreude fördern“, so Hunklinger.
Das Bild zeigt die Scheckübergabe von Reiner Hunklinger an Herbert Steinmaßl, dazu die „Jungen Wilden“ der Klasse 2e der Grundschule Feldkirchen sowie das Angerer-Betreuerteam und Johannes Kumeth, Mitorganisator und Geschäftsführer des AK Sport.



Quelle: Auszüge aus dem Bericht von Johannes Kumeth

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    Nach Weißenburg war zum Abschluss der diesjährigen Bezirksmeisterschaften Zirndorf Austragungsstätte der regionalen Titelkämpfe. Ging am Samstag der Nachwuchs in den Altersklassen A/B-, C-, D- und E-Jugend auf die Matten, so suchten einen Tag später die Männer in beiden Stilarten ihre Meister.

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