Bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften im Freistil in Langenlonsheim hat es für die bayerischen Athletinnen und Athleten wieder Edelmetall gegeben. Leonie Mayr vom SV 29 Kempten gewann im Limit bis 53 Kilo Bronze. Im Halbfinale musste sich die Oberallgäuerin Sophie Seimetz vom KSV Köllerbach mit 1:12-Wertungspunkten geschlagen geben. Doch im kleinen Finale blieb sie siegreich, gewann technisch überlegen gegen Amy Keller (RS Sudenburg). Mit Silber kehrte dagegen Adelheid Przybylak (62 kg) nach Hause in die Oberpfalz zurück. Die Athletin des AC Regensburg verlor den entscheidenden Kampf gegen Luisa Scheel (SV Warnemünde) mit 2:3. Drei Kämpfe im Nordischen System konnte sie für sich entscheiden. Die für den SV 29 Kempten startende Sarah Tronsberg beendete das Turnier nach zwei Niederlagen auf Rang sechs.

Platz zwei in der Länderwertung

Einmal Gold, zweimal Silber und viermal Bronze erkämpften sich die Freistiler in Langenlonsheim. „Wir haben zweimal das Finale verpasst, trotzdem haben wir endlich auch wieder Medaillen im kleinen Finale geholt“, freut sich Marcel Fornoff, hauptamtlicher Landestrainer des Bayerischen Ringer-Verbandes, über Platz zwei in der Länderwertung hinter Württemberg. Es sei eine gute Meisterschaft gewesen. Besonders auffallend ist, dass allein sechs Athleten vom Bundesstützpunkt Nürnberg Edelmetall erkämpften. Nur Adrian Barnowski konnte verletzungsbedingt das Turnier nicht zu Ende bringen. „Das ist sehr unglücklich für ihn. Wenn er fit gewesen wäre, hätte er mit Sicherheit um den Titel gerungen“, so Fornoff. Insgesamt nahmen nur 92 Aktive aus 16 Landesverbänden daran teil. Württemberg stellte mit 16, Bayern mit zwölf die meisten Athleten.

Alle Ergebnisse in der Übersicht:
57 kg: (10) 3. Julian Edel (Nürnberg Grizzlys)
65 kg: (13) 8. Martin Bauer (SC Anger)
70 kg: (14) 3. Roman Leifridt (Bergsteig Amberg), 10. Adrian Barnowski (Nürnberg) Grizzlys)
74 kg: (8) 3. Daniel Joachim (TSV Westendorf), 5. Andreas Dik (TV Traunstein)
79 kg: (14) 3. Adam Leifridt (Bergsteig Amberg), 7. Manuel Albert (ASV Hof)
92 kg: (5) 2. Erdogan Güzey (Nürnberg Grizzlys)
97 kg: (4) 1. Yusuf Senyigit, 2. Ewald Stoll (beide Nürnberg Grizzlys), 4. Mikael Golling (TSV Aichach)

Parallel standen in Neuss die Wettkämpfe der Griechisch-Römisch-Spezialisten auf dem Programm. Mit einer Silbermedaille und zweimal Bronze beendete Bayern die Meisterschaften in der Länderwertung auf Rang vier. „Ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Natürlich hätten wir im Kampf bei Michael Janot gerne die Goldmedaille mitgenommen. Letztendlich wissen wir nun, wo wir stehen“, gibt es für den Bundesstützpunkttrainer Patric Nuding noch Luft nach oben. Einige Athleten waren zum ersten Mal dabei, schnupperten daher die raue Luft in der Juniorenklasse. Für Nuding waren die Titelkämpfe in Neuss eine Standortbestimmung. „Nun gilt es, weiterhin mit den Athleten und den Heimtrainern gemeinsam zu arbeiten, damit wir die Ergebnisse im kommenden Jahr verbessern können.“ In Neuss schritten 107 Ringer aus 15 Landesverbänden über die Waage. Allein Südbaden, die die Länderwertung mit 95 Punkten souverän gewannen, stellten mit 20 Athleten die meisten Teilnehmer. Bayern hatte 13 Ringer im Aufgebot

Das Griechisch-Römisch-Team um Patric Nuding (links im Bild) in Neuss. © Dawid Walecki

Alle Ergebnisse in der Übersicht
60 kg: (12) 10. Niclas Gaa (TSV Westendorf)
63 kg: (14) 14. Paul Hogger (SC Anger)
67 kg: (13) 7. Johann Engelhardt (TSV Burgebrach)
72 kg: (10) 8. Jonas Edel (Nürnberg Grizzlys)
77 kg: (12) 5. Benedikt Gansohr (TSV Westendorf), 10. Benedikt Rothe (SC Anger)
82 kg: (13) 2. Michael Janot (Nürnberg Grizzlys)
87 kg: (11) 3. Dawid Walecki (TSV Aichach), 5. Patrik Ogbebor (SpVgg Freising), 11. Lukas Meyer (ATSV Kelheim)
97 kg: (8) 3. Philip Herget (ASV Neumarkt/Opf.), 8. Korbinian Leo (TSV Berchtesgaden)
130 kg: (7) 6. Alexander Kreimer (SV Wacker Burghausen)

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