Ende Juni ist er noch bei der Heim-EM in Dortmund an Gold vorbeigeschlittert. Der Kelheimer Johannes Mayer wurde trotzdem frenetisch gefeiert. Nun steht die nächste Hürde für den Bundesliga-Ringer der Nürnberg Grizzlys bevor. Der 20-Jährige geht bei der Junioren-WM im russischen Ufa als einziger bayerischer Teilnehmer auf die Matte. An seiner Seite ist Marcel Fornoff, hauptamtlicher Landestrainer für den Freistil, der Bundestrainer Marcel Ewald unterstützt.

Hochkonzentriert wirkt Johannes Mayer im Gespräch mit Bundestrainer Marcel Ewald © BRV/Marcel Fornoff

Im 20-köpfigen Teilnehmerfeld bis 92 Kilo gilt Mayer jetzt überhaupt nicht als chancenlos. Ein Wiedersehen gibt es beispielsweise für ihn mit dem Armenier Sergey Sargsyan, den er im EM-Halbfinale in Dortmund mit 3:0 bezwang und damit ins Finale einzog. Auch Andro Margishvili steht auf der Meldeliste, der bei den kontinentalen Titelkämpfen das kleine Finale verlor. „Ich fühle mich auf jeden Fall gut“, so Mayer, der zuletzt noch im Olympiastützpunkt Heidelberg eine Kaderkonzentrierung erfuhr. „Wir sind alle gut drauf“, so der Bundesliga-Ringer der Nürnberg Grizzlys und verweist im gleichen Atemzug auf seine vier Teamkollegen, die ebenfalls in Ufa im Freistil auf die Matte gehen. Zusammen mit Simon Monz (70 kg), Stas David Wolf (74 kg), Richard Schröder (79 kg) und Joshua Morodion (86 kg) gehen sie in Russland auf die Matte. Der Vize-Europameister von Dortmund sieht sich nicht nur gut vorbereitet, „im Endeffekt kann ich nur kontrollieren und am Wettkampftag alles geben. Was dann dabei herauskommt, werden wir dann sehen“, so Mayer abschließend.

 

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