Bei der Junioren-Europameisterschaft in Dortmund kämpft Johannes Mayer vom ATSV Kelheim am Mittwoch um Gold. Der Bundesligaakteur der Johannis Grizzlys Nürnberg zeigt sich bei den kontinentalen Titelkämpfen in bestechender Form. Im Finale trifft er auf den Russen Islam Kilchukov.

 

Johannes Mayer steht im Finale bei der Junioren-EM in Dortmund. © UWW/Caliskan

„Dass Johannes bisher keinen einzigen technischen Punkt abgegeben hat, zeigt die taktische Vorgehensweise. Das hat er bisher einfach nur klasse gemacht“, so Marcel Fornoff, hauptamtlicher Landestrainer des Bayerischen Ringer-Verbandes. Der Freistilcoach unterstützt in Dortmund Bundestrainer Marcel Ewald. „Johannes ist fit und motiviert.“ Schon zum Auftakt am Dienstagvormittag feierte der Kelheimer einen deutlichen Sieg im Limit bis 92 Kilo. Deutlich fertigte er im Achtelfinale den Polen Jakub Banaszak mit 11:0 ab. Selbst im Viertelfinale konnte der DRB-Kaderathlet nicht gestoppt werden, als er den Ungarn Krisztian Angyal mit 8:0 besiegte. Im Halbfinale bezwang Mayer den Armenier Sergey Sargsyan mit 3:0-Wertungspunkten. „Wenn Johannes im Finale alles Weitere umsetzt, dann ist ihm Gold nicht zu nehmen“, so Fornoff.

Unterdessen hat Yusuf Senyigit, der zweite bayerische Starter im DRB-Team, seinen Kampf um Bronze gegen den starken Ukrainer Danylo Stasiuk deutlich mit 0:10-Wertungspunkten verloren. In der Repechage (Hoffnungsrunde) ebnete der 18-Jährige den Weg ins kleine Finale mit einem 4:1-Punktesieg gegen den Bulgaren Margriot Marinov.

 

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