Endspurt in beiden Staffeln der Bayerischen Oberliga: In der Nordgruppe möchte der TSV Burgebrach am Samstag mit einem Auswärtssieg in Hof den kommenden Finalkampf gegen die Bundesligareserve aus Nürnberg um den Meistertitel in der höchsten bayerischen Liga perfekt machen. Abteilungskoordinator Mario Ziegler: „Das wird jetzt richtig spannend. In Hof müssen wir uns konzentrieren und mit einem Sieg den Grundstein für die kommenden Aufgaben stellen. Am 7. Dezember wird es dann den Finalkampf gegen den Tabellenführer aus Nürnberg geben. Wir sind zuversichtlich und freuen uns auf den Kampf beim ASV Hof. Am vergangenem Samstag haben sie auf Augenhöhe in Kelheim gerungen. Ein Selbstläufer wird das Duell nicht. Unser Sieg in Schonungen hat gezeigt, dass alle Teams in der Oberliga auf hohem Niveau ringen können. Da darf kein Team auf die leichte Schulter genommen oder unterschätzt werden. Wir sind sehr gut vorbereitet“.

Los geht der Oberligakampf um 19:30 Uhr in der Sporthalle in der Wirthstrasse.

Vor einem Doppelkampfwochenende stehen dagegen die Hofer Ringer. Am Freitagabend steht der Nachholkampf beim SC 04 Nürnberg auf dem Programm, ehe keine 24 Stunden später der Heimkampf gegen den TSV Burgebrach angepfiffen wird. Zur Erinnerung: Vor zwei Wochen, als der Kampf in der Bayerischen Oberliga Nord regulär stattfinden sollte, erschien die eingeteilte Kampfrichterin nicht. Somit musste ein neuer Termin für die Neuansetzung gefunden werden. Präsident Wolfgang Fleischer: „In solchen Situationen ist es wichtig, dass alle Beteiligten ein hohes Maß an Flexibilität und Sportgeist mitbringen. An dieser Stelle danke ich den Verantwortlichen des Bayerischen Ringer-Verbandes und des SC 04 Nürnberg sowie allen beim ASV Hof Beteiligten für die unkomplizierte Verfahrensweise. Gleichermaßen bitte ich nochmals bei den Zuschauern und treuen Fans um Verständnis für den Nachholkampf. „Sportlich ist das aber auch eine Herausforderung“, ergänzt Trainer Fabian Roderer. „Unsere Jungs müssen am Freitagabend topfit sein, um dann keine 23 Stunden später schon wieder auf der Matte zu stehen. Da gibt es keine Zeit kleine Blessuren auszukurieren.“ Die Norisstädter sind derzeit noch ohne Sieg in der Bayerischen Oberliga Nord, dürfen aber nicht unterschätzt werden. Der SC04 Nürnberg verfügt über einen sehr breit aufgestellten Kader und ist deshalb schwer auszurechnen. Der Kampf gegen den SC04 Nürnberg beginnt am Freitagabend um 20:30 Uhr in der Turnhalle der HföD (Beamtenfachhochschule). Mehr erfahren

In der Nordstaffel kommt es am Samstagabend noch zur Begegnung SC Oberölsbach gegen SC 04 Nürnberg.

Der TSV Westendorf biegt in der Südstaffel langsam in die Zielgeraden ein. In der Hauptrunde steht der letzte Auswärtskampf am Samstagabend bevor. Die Ostallgäuer, die momentan mit 20:0-Punkten souverän das Feld anführen, treten beim SV Untergriesbach an.

„Das wird nochmals eine große Hürde. Wir nehmen jeden Gegner ernst“, so Freistil-Cheftrainer Jürgen Stechele. Allerdings hatten sich die Niederbayern in Westendorf nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Mit einem 32:4-Kantersieg schickte der Ligaprimus die Gäste in der Vorrunde nach Hause. Dennoch erwartet das Trainergespann keinen Selbstläufer. „Für Untergriesbach geht es noch um Platz drei. Ich bin überzeugt, dass sie alles hinstellen werden, um uns zu bezwingen. Aber wir können es ganz entspannt angehen lassen“, so Griechisch-Römisch-Cheftrainer Klaus Prestele. Denn Westendorf schwimmt momentan auf einer Erfolgswelle. Daher will der Spitzenreiter auch die Spannung hochhalten. „Die Stimmung ist hervorragend. Bis zu den beiden Finalkämpfen wollen wir noch die beiden restlichen Begegnungen gewinnen“, sagen Stechele und Prestele unisono. Nach Untergriesbach steht eine Woche später das Duell gegen Schlusslicht Unterföhring auf dem Programm.

Der 13. Kampftag in der Südstaffel bringt noch weitere interessante Begegnungen: SpVgg Freising - SC Anger und SC Isaria Unterföhring - TSV Berchtesgaden

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