Positives Resümee nach deutschen Einzelmeisterschaften
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- Geschrieben von Stefan Günter

Das Trainer- und Betreuerteam des BRV in Elsenfeld. Im Bild fehlt Aaron Sanders. © Patric Nuding
Eine durchweg positive Bilanz haben die verantwortlichen Trainer des Bayerischen Ringer-Verbandes nach den deutschen Einzelmeisterschaften der Männer und Frauen gezogen. Insgesamt erreichte der BRV elf Medaillen, wobei unterm Strich auch drei Goldmedaillen durch Benedikt Rothe (SV Wacker Burghausen), Christopher Kraemer und Niklas Stechele (beide TSV Westendorf) herausstechen. Bei den Freistilern wurde der BRV in der Länderwertung Zweiter, siegreich gingen die bayerischen Athleten dagegen in der Gesamtwertung der Griechisch-Römisch-Spezialisten hervor.
Zum Abschluss der DM weitere Medaillen für Bayern
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Erneuter Jubel in Westendorf: Einen Tag nach dem Gewinn der Goldmedaille durch Christopher Kraemer hat nun auch Niklas Stechele nachgezogen. Der 26-jährige Kaderathlet des Deutschen Ringer-Bundes gewann am Finaltag die Goldmedaille. Stechele holte sich indessen zum dritten Mal in Folge den Titel.
Der Westendorfer hat weiterhin das Siegergen bei nationalen Meisterschaften in sich. Seine Konkurrenz im Limit bis 57 Kilo war nahezu chancenlos. Im Nordischen System, also „jeder gegen jeden“, fand der Wettbewerb der fünf teilnehmenden Freistilringer statt. Niklas Stechele machte mit jedem seiner Gegner kurzen Prozess. Alle Begegnungen beendete er vorzeitig mit einem technischen Überlegenheitssieg. In Summe macht dies 40:0 technische Punkte.
Wieder Medaillen am zweiten Wettkampftag in Elsenfeld
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Die bayerischen Ringer sind weiterhin in guter Form. Bei der deutschen Einzelmeisterschaft der Männer und Frauen in Elsenfeld hat es am zweiten Tag wieder Medaillen gegeben. Vor allem sticht die Goldmedaille von Christopher Kraemer heraus. Der 30-Jährige vom TSV Westendorf setzte sich souverän im Limit bis 67 Kilo gegen seine Konkurrenz durch. Silber gewannen Basir Ibrahimi (Unterföhring) und Rostislav Leicht (Nürnberg Grizzlys), Felix Kirchhoff (Unterföhring) und Johann Engelhardt (Burgebrach) dagegen erkämpften sich die Bronzemedaille.
Wie geschnitten Brot verliefen die Auftritte Kraemers in der Untermainhalle. Bereits in der Qualifikation zeigte der Ostallgäuer seine starke Form im griechisch-römischen Stil. Mit 11:0-Wertungspunkten zwang er Luan Lauer vom RSV Schuttertal (Südbaden) in die Knie. Keine Chance ließ er im Viertelfinale Noah Honold (KSV Aalen), den er ebenfalls technisch auspunktete. Das gleiche Schicksal ereilte im Halbfinale Yannik Kraus vom TSV Dewangen, der mit 1:10 düpiert wurde. Im Goldkampf ließ Christopher Kraemer erst recht nichts anbrennen und fuhr einen ungefährdeten 9:1-Sieg gegen Lukas Benzing (AV Germania Homberg) ein.

Christopher Kraemer ist neuer Deutscher Meister 2026 im Limit bis 67 Kilo. © Markus Stechele
Gold, Silber und Bronze am ersten Wettkampftag in Elsenfeld
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Der erste Tag der deutschen Einzelmeisterschaften hat für den Bayerischen Ringer-Verband bereits die ersten Medaillen gebracht. In Elsenfeld erkämpfte sich der für den SV Wacker Burghausen startende Benedikt Rothe die Goldmedaille im griechisch-römischen Stil. Bronze geht nach Nürnberg, an Michael Janot. Silber holte sich im Freistil der Unterföhringer Dominic Thiel
Im Finale bis 82 Kilo setzte sich der Ostbayer gegen Robert Schröder vom RS Sudenburg (Sachsen-Anhalt) mit 7:4-Wertungspunkten durch. In frt Qualifikation gewann er gegen Maximilian Besser (KSV Unterelchingen) mit einem Schultersieg durch. Im Viertelfinale zwang Rothe Jakob Dietel (RSV Frankfurt/Oder) technisch überlegen in die Knie, ehe er im Halbfinale das bayerische Duell gegen Michael Janot (Nürnberg Grizzlys) mit 6:3 für sich entschied. Michael Janot gewann übrigens die Bronzemedaille.
Ehrenpräsident Manfred Werner feiert 80. Geburtstag
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Beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen des BRV war auch Ehrenpräsident Manfred Werner (2.v.r.) zu Gast. © Jens Heinz
Eine große Persönlichkeit im Ringkampfsport feiert am Mittwoch, 3. Juni, einen runden Geburtstag. Manfred Werner wird 80 Jahre alt. Der Veitshöchheimer hat jahrzehntelang den Ringkampfsport als Top-Kampfrichter auf nationaler und internationaler Bühne, später als Spitzenfunktionär im Deutschen Ringer-Bund und im Bayerischen Ringer-Verband geprägt. Werner ist Ehrenpräsident im BRV.
Ein Leben für den Ringkampfsport
Wer Manfred Werner kennt, weiß genau, welch enormes Arbeitspensum er als Präsident im Bayerischen Ringer-Verband und im Deutschen Ringer-Bund an den Tag gelegt hat. Beim 50-jährigen Jubiläum des BRV in Plattling stand er zusammen mit seinen ehemaligen Präsidiumskollegen Erich Stanglmaier und Jochen Conzelmann auf der Bühne Rede und Antwort. „Die Anfänge waren katastrophal. Der BRV hatte nicht mehr viel Geld. Es war eine sagenhafte Zusammenarbeit, eine Teamarbeit, die ihresgleichen suchen muss“, blickte Werner damals zurück. Ohne Zweifel: Das Trio Werner-Stanglmaier-Conzelmann hat auch das bayerische Ringen geprägt. „Wir haben den BRV damals wieder auf gesunde und sportliche Füße gestellt. Dafür möchte ich hier an dieser Stelle den beiden Vizepräsidenten recht herzlich danken.“


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