Zu einem weiteren Bezirkstraining sind zahlreiche schwäbische Nachwuchsringer jüngst in Westendorf zusammengekommen. Die beiden Trainer Thomas Wurmser und Matthias Einsle begrüßten im Ringerdorf rund 40 Teilnehmer aus Kottern, Kempten, Aichach, Mering und vom gastgebenden Verein aus Westendorf. Diesmal lag der Schwerpunkt beim Wieseltest. Denn nur wer sich hierfür die Qualifikation sichert, darf bei den Bayerischen Einzelmeisterschaften auf die Matte gehen. „Es werden gezielte Leistungen gefordert, wie zum Beispiel Beweglichkeit, Koordination und bestimmte Griffe “, erzählt Matthias Einsle, der im Januar beim Bezirkstag in Westendorf, offiziell zum Bezirkstrainer für Schwaben ernannt werden soll. Auch Thomas Wurmser gehört zu diesem erfolgreichen Duo.

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Die Nachwuchsringer lauschen den Ausführungen der der beiden Trainer Matthias Einsle (links) und Thomas Wurmser (rechts). Foto: Stefan Günter

Es ist einer von zwei Höhepunkten für den TSV Westendorf in der Ringer-Bundesliga: Wenn am Samstag (2.12.) für die Ostallgäuer die Fahrt ins badische Rheinfelden in den Landkreis Lörrach führt, geht der Tabellenfünfte der Südost-Staffel als krasser Außenseiter auf die Matte. Es ist angerichtet für das Achtelfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Der Gegner ist kein geringerer als TuS Adelhausen, die mit einer starken Mannschaft Rang zwei in der Südwest-Gruppe am letzten Hauptrundenkampftag fixierten. Vor dem ersten Duell sprachen wir mit Westendorfs Cheftrainer Klaus Prestele.

Mit Spannung blicken Fans, Verantwortliche und die Ringer des TSV Westendorf auf die am Samstagabend anstehende Auslosung für die Endrunde zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Nach dem Bundesligakampf zwischen dem KSV Köllerbach und KSV Witten werden die Lose gezogen. Der TSV Westendorf kann sich am letzten Hauptrundenwettkampftag entspannt zurücklehnen. Die Ostallgäuer sind nämlich wettkampffrei.

Der TSV Westendorf hat in der Ringer-Bundesliga seine fünfte Niederlage in Serie kassiert. Mit 11:22 verloren die Allgäuer den letzten Hauptrundenkampf in der Südost-Staffel bei der Wettkampfgemeinschaft Pausa-Plauen. „Nach dem die Sachsen nochmals ihre beste Aufstellung präsentierten, war mir klar, dass es diesmal nichts zu holen gibt“, resümiert Cheftrainer Klaus Prestele. Erneut konnte der TSV nicht in Bestform antreten, da unter anderem Christopher Kraemer und Philipp Heiß fehlten. Vier Kämpfe gingen auf das Westendorfer Konto. Siegreich waren Fatos Durmishi (57 kg/16:0), Daniel Gastl (98 kg/16:1), Mehmet Feraim (71 kg/5:1) und Michael Heiß, der sich im Kampf bis 80 Kilogramm an Maximilian Schwabe revanchierte. Gelang dem DRB-Kaderathleten in Westendorf noch ein überlegender 15:0-Sieg, so zwang ihn Heiß diesmal mit 3:2-Wertungspunkten in die Knie. „Es hat alles gepasst, da ich mich anders als noch im Hinkampf auf ihn optimal einstellen konnte“, freut sich Michael Heiß über seinen Triumph.

Ersatzgeschwächt treten die Westendorfer Ringer ihre letzte Fahrt in der Hauptrunde der Ringer-Bundesliga nach Sachsen an. Während Philipp Heiß wegen einer Verletzung pausieren muss, fliegt Christopher Kraemer schon am Sonntag zur U23-Weltmeisterschaft ins polnische Bydgoszcz. Der 22-Jährige ist der einzige bayerische Teilnehmer im DRB-Team. Gegen die Wettkampfgemeinschaft Pausa-Plauen kann TSV-Cheftrainer Klaus Prestele daher wieder einmal nicht beste Mannschaft stellen. „Wir stehen einfach schlechter momentan da, als noch in der Hinrunde“, so der 39-jährige Übungsleiter.

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