„Wir haben absolute Topkämpfe gesehen. Dass es enorm schwer werden würde gegen sie zu gewinnen, war uns im Vorfeld schon klar“, bilanziert Abteilungsleiter Thomas Stechele. Die Ringer des TSV Westendorf haben sich mit einer Niederlage von ihrem Heimpublikum aus der Bundesliga-Saison 2018/2019 verabschiedet. Zum Abschluss gaben sie beim 6:13 gegen den SV Wacker Burghausen alles, doch die Ostbayern holten die höheren Wertungen.

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Foto: Stefan Günter

Ringkampfsport-Freunde kommen am Samstagabend in der Sparkassen-Arena im Bürgerhaus voll auf ihre Kosten. Kein geringerer als der SV Wacker Burghausen, gibt sich die Ehre. Die Ostbayern liegen verlustpunktfrei an der Tabellenspitze und werden aller Voraussicht nach ohne Niederlage in die Play-Off-Runde gehen. „Wir freuen uns auf dieses Duell, schließlich hatten wir noch nie in unserer Vereinsgeschichte einen amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister zu Gast“, sagt Abteilungsleiter Thomas Stechele.

Schon vor dem Kampf feierten die Westendorfer Fans ihre Ringer. Der Auswärtskampf gegen die Grizzly Nürnberg war der Saisonhöhepunkt für die treuen Anhänger des Bundesligisten, die mit einem Fanbus in die Norisstadt aufbrachen. Dass am Ende eine deutliche 7:29-Niederlage gegen die Franken auf der Anzeigentafel stand, sorgte in keinster Weise für schlechte Stimmung bei den Ostallgäuern.

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Foto: soundllrent

Zu einem wahren sportlichen Leckerbissen kommt es am Samstagabend in der Sparkassen-Arena im Bürgerhaus Alpenblick. In der Ringer-Bundesliga erwartet um 19.20 Uhr der TSV Westendorf den SV Siegfried Hallbergmoos zum Schlagabtausch. Während die Ostallgäuer befreit in dieses Duell hineingehen, müssen die Gäste unbedingt gewinnen, wollen sie im Kampf um den begehrten zweiten Rang, der für die Play-Offs berechtigt ist, noch ein Wörtchen mitsprechen.

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Bild: Klaus Prestele wird aus beruflichen Gründen gegen Hallbergmoos fehlen. Foto: Stefan Günter

Die Weltmeisterschaft in Ungarn ist vorüber, jetzt richtet sich der Fokus wieder auf die Ringer-Bundesliga. In der Südost-Staffel startet die Rückrunde. Der TSV Westendorf, der zum Abschluss der Vorrunde den ersten Sieg gegen den FC Erzgebirge Aue einfuhr, will bei seinem Heimkampf am Samstagabend gegen den RSV Rotation Greiz nachlegen. In erster Linie wollen sich die Ostallgäuer aber für die bittere 2:27-Auswärtsklatsche revanchieren. Bei der Saisonpremiere war der TSV nicht wettbewerbsfähig. So fehlten mit Daniel Gastl (Österreich) und Murazi Mchedlidze (Ukraine) zwei ausländische Siegringer. Die ausländische Achse bildeten nur Filip Novachkov (Bulgarien) und Zakarias Tallroth (Schweden). Noch bei der WM in Budapest mussten Gastl und Petrov nach einem verlorenen Kampf die Segel streichen. „Ich habe hier keine Befürchtungen, dass die Ringer hier einen Knacks davongetragen haben. Das sind alles Profis“, hebt TSV-Cheftrainer Klaus Prestele hervor.

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