Die neue Saison in der Bundesliga geht ab heute wieder los. Nach der nicht ganz umstrittenen Ligenreform durch den Deutschen Ringer-Bund kämpfen nun insgesamt 20 Mannschaften in einer Gesamtliga Wochenende für Wochenende um Punkte und Siege. Auffallend ist, dass mit dem AC Lichtenfels und SV Wacker Burghausen nur noch zwei bayerische Vereine, die dem Bayerischen Ringer-Verband angeschlossen sind, teilnehmen.
Der erste Kampftag verspricht schon wieder attraktive Begegnungen. So muss der amtierende deutsche sechsfache Mannschaftsmeister, der SV Wacker Burghausen, gleich zum Auftakt am Samstagabend auswärts gegen den ASV Schorndorf antreten. Dass die Aufgabe nicht leicht wird, weiß auch Burghausens Cheftrainer Eugen Ponomartschuk: „Schorndorf verfügt über viel Qualität. In den vergangenen Jahren haben sie stabile Leistungen gezeigt. Wir wissen genau, dass alle unsere Ringer einen sehr guten Tag benötigen werden, um dort bestehen zu können“, heißt es auf der offiziellen Homepage des SV Wacker Burghausen. Unterdessen kämpfe Wacker mit einigen personellen Fragezeichen. „Unabhängig davon genießen wir die Herausforderung und werden alles investieren, um möglichst gut in die Saison zu starten“, so Ponomartschuk.
Parallel muss der AC Lichtenfels im Oberhaus eine große Hürde meistern, wenn die Eagles auf den KSV Witten 07 treffen. Die Oberfranken stellen sich nach dem Gewinn der Meisterschaft in der Zweiten Bundesliga nun einer weitaus größeren Herausforderung. Der ACL will in der kommenden Saison das Ticket für die Playoffs lösen. Nun gilt es gleich schon einmal in Tritt zu kommen. Übrigens: In der vergangenen Saison kassierte Lichtenfels gegen Witten ihre einzige Saisonniederlage.
Auch die bayerischen Spitzenkampfrichter sind bereit für ihre Einsätze in der höchsten Liga. Das Auftaktduell am ersten Kampftag zwischen dem FC Erzgebirge Aue und ASV Mainz 88 leitet Johannes Steinberger vom SV Untergriesbach.
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