
Die Nachwuchsathleten des ESV München-Ost beim Training im Pinnacle Wrestling Club. © Thomas Roth
Im Zeitraum vom 23. Mai bis 2. Juni 2026 unternahm der ESV München-Ost einen Jugendaustausch in die USA. Ziel der Maßnahme war es, sportlichen Austausch im Ringen mit interkulturellen Erfahrungen zu verbinden.
Nach der Anreise über München und Amsterdam ging es nach Danbury (Wisconsin). Dort wurden die Teilnehmer von den Gastfamilien aus der Native American Community herzlich aufgenommen. Von Beginn an war spürbar, wie offen und freundlich der ESV empfangen wurde. Neben einem gelungenen Auftakt konnten bereits erste intensive Eindrücke von der Kultur und Lebensweise des Ho-Chunk Stammes gesammelt werden.
Der sportliche Teil startete mit dem Aufenthalt an der New Prague High School (Minnesota). In gemeinsamen Trainingseinheiten mit amerikanischen Athleten wurde schnell deutlich, wie ähnlich die Leidenschaft für den Ringsport auf beiden Seiten ist – trotz unterschiedlicher Trainingsansätze. Gleichzeitig erhielten die Münchner Einblicke in den Schulalltag und das amerikanische Schulsystem.
Weitere Trainingseinheiten mit den Teams „No Nonsense Wrestling“ in Watertown sowie dem „Pinnacle Wrestling Club“ boten Sportlern wertvolle neue Impulse. Die Einheiten waren intensiv, aber vor allem geprägt von gegenseitigem Respekt und einem offenen Austausch unter Athleten und Trainern.
Auch kulturell hatte die Reise viel zu bieten. Beim Besuch des Native American History Center in Shakopee wurde das Verständnis für Geschichte und Gegenwart der Region vertieft. Ein gemeinsamer Aufenthalt in Fairbank (Iowa) stand zudem ganz im Zeichen von Teamgeist und Gemeinschaft – hier wurden Kontakte geknüpft und Freundschaften gefestigt.
Den Abschluss bildeten ein letztes gemeinsames Training sowie ein Abschiedsabend in Minneapolis. In kurzer Zeit sind enge sportliche und persönliche Verbindungen entstanden, die diesen Austausch besonders wertvoll gemacht haben.

Eine tolle und unvergessliche Zeit in den USA erlebten die Sportler des ESV München-Ost, hier in Minneapolis. Im Hintergrund ist die Skyline. © Thomas Roth
Der Jugendaustausch war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung. Neben neuen Trainingsimpulsen standen vor allem die Begegnungen mit Menschen und Kulturen im Mittelpunkt. Die entstandenen Kontakte und Freundschaften werden sicherlich über die Reise hinaus Bestand haben und bieten eine tolle Basis für zukünftige Zusammenarbeit im Ringsport.
Ein besonderer Dank gilt der Deutschen Sportjugend, dem Bayerischen Ringer-Verband, dem Förderverein der Ringerabteilung und dem ESV München-Ost für die finanzielle Unterstützung dieses Projektes.


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