
Beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen des BRV war auch Ehrenpräsident Manfred Werner (2.v.r.) zu Gast. © Jens Heinz
Eine große Persönlichkeit im Ringkampfsport feiert am Mittwoch, 3. Juni, einen runden Geburtstag. Manfred Werner wird 80 Jahre alt. Der Veitshöchheimer hat jahrzehntelang den Ringkampfsport als Top-Kampfrichter auf nationaler und internationaler Bühne, später als Spitzenfunktionär im Deutschen Ringer-Bund und im Bayerischen Ringer-Verband geprägt. Werner ist Ehrenpräsident im BRV.
Ein Leben für den Ringkampfsport
Wer Manfred Werner kennt, weiß genau, welch enormes Arbeitspensum er als Präsident im Bayerischen Ringer-Verband und im Deutschen Ringer-Bund an den Tag gelegt hat. Beim 50-jährigen Jubiläum des BRV in Plattling stand er zusammen mit seinen ehemaligen Präsidiumskollegen Erich Stanglmaier und Jochen Conzelmann auf der Bühne Rede und Antwort. „Die Anfänge waren katastrophal. Der BRV hatte nicht mehr viel Geld. Es war eine sagenhafte Zusammenarbeit, eine Teamarbeit, die ihresgleichen suchen muss“, blickte Werner damals zurück. Ohne Zweifel: Das Trio Werner-Stanglmaier-Conzelmann hat auch das bayerische Ringen geprägt. „Wir haben den BRV damals wieder auf gesunde und sportliche Füße gestellt. Dafür möchte ich hier an dieser Stelle den beiden Vizepräsidenten recht herzlich danken.“
„Es gibt noch viel zu tun“
Noch vor 20 Jahren klang vieles natürlich noch anders. Zu seinem damaligen 60. Geburtstag, welchen er groß in Würzburg feierte, sagte Manfred Werner: „Früher war die Lage bei solchen Gelegenheiten ernst, heute ist 60 eigentlich kein Alter.“ Er unterstrich damit, „dass es noch viel zu tun gibt“, was er „gemeinsam mit vielen Freunden anpacken will“. Er wollte jedoch nicht so sehr „über sein Leben sinnieren“, sondern denen danken, die „mein Leben begleitet und bereichert haben“.



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