Ohne Medaillen sind die bayerischen Athleten bei der U17-Europameisterschaft in Samokov geblieben. Keiner der vom Deutschen Ringer-Bund nominierten Sportler schaffte den Sprung in die Medaillenränge.
Bei den Griechisch-Römisch-Spezialisten war für Theo Völk nach einem Kampf bereits Schluss. Bei seiner Premiere in Bulgarien verlor er sein einziges Duell im Limit bis 48 Kilo gegen den Tschechen Simon Srytr mit 4:6.
Unglücklich verlief auch die Premiere für Max Baumeister. Im Achtelfinale musste er sich Zohrab Safarov mit 3:6-Wertungspunkten geschlagen geben. Sein Gegner erreichte zwar das Halbfinale, unterlag allerdings dem späteren Vize-Europameister in der Gewichtsklasse bis 92 Kilo, Aleksan Shaljyan, sodass der Weg über die Hoffnungsrunde für den Nürnberger verbaut wurde.

Mark Barnowski (rotes Trikot) gewinnt zum Auftakt gegen den Griechen Ioannis Kesidis. © UWW
Ein ähnliches Bild zeichnete sich bei den Freistilern ab. Für Mark Barnowski war der Auftritt in Samokov bereits die dritte Teilnahme an einer U17-EM. Viel hatte er sich vorgenommen. Mit einem verheißungsvollen Auftritt beendete er seinen Auftaktkampf im Limit bis 60 Kilo. Er besiegte den Griechen Ioannis Kesidis sehr deutlich mit 11:0-Wertungspunkten. Allerdings musste er sich im Viertelfinale Stefan Valdes mit 1:7 beugen. Der Italiener war allerdings im Halbfinale gegen den Russen Sergei Karmrian chancenlos, sodass Barnowski nicht mehr über die Hoffnungsrunde eingreifen konnte.
Auf verlorenem Posten stand Eduardo Florin Citu im Limit bis 80 Kilo. Zum Auftakt gab er sein Duell gegen Nihad Suleymanli mit 0:10-Wertungspunkten ab. Weil der Aserbaidschaner das Finale erreichte und später Europameister wurde, konnte der Untergriesbacher über die Hoffnungsrunde wieder ins Geschehen eingreifen. Doch auch hier hingen die Trauben sehr hoch. Citu verlor erneut mit 0:10-Wertungspunkten gegen den Georgier Rati Revazashvili.


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