
© Julian Hemmerich
Am 25. April 2026 fand in Unterdürrbach (Würzburg) der Gladiators Wrestling Cup statt und entwickelte sich einmal mehr zu einem der größten Nachwuchsturniere der Region. Mit insgesamt 354 Teilnehmern aus 55 Vereinen konnte ein neuer Höchstwert erreicht werden. Im Vergleich zu den Vorjahren (2025: 263 Teilnehmer, 2024: 324 Teilnehmer) zeigt sich die stetig steigende Beliebtheit des Turniers eindrucksvoll.
Besonders bemerkenswert war die große Beteiligung aus verschiedenen Landesverbänden, darunter unter anderem Hessen, Nordbaden, Südbaden, Württemberg und Berlin. Diese überregionale Resonanz unterstreicht die hohe sportliche Attraktivität des Turniers.
Hohe Kampfanzahl und straffer Zeitplan
Auf vier Matten wurden insgesamt 601 Kämpfe ausgetragen. Der Turnierbeginn erfolgte nahezu planmäßig um 09:33 Uhr, der letzte Kampf endete um 17:09 Uhr. Die reine Turnierdauer betrug 7 Stunden und 41 Minuten. Großen Anteil an diesem nahezu perfekten Ablauf hatten die Besetzung des Wettkampfbüros durch Alexander Badewitz und Natascha Schäfer.
Trotz der Rekordteilnehmerzahl verlief das Turnier jederzeit strukturiert, effizient und reibungslos. Von nahezu allen Besuchern, Trainern und Betreuern gab es ausdrücklich großes Lob für die hervorragende Organisation und die gelungene Durchführung der Veranstaltung.
Kennzahlen:
Vier Matten
07:41 Stunden Turnierdauer
88,5 Teilnehmer pro Matte
75,3 Kämpfe pro Stunde
18,8 Kämpfe pro Matte und Stunde
Große Nachfrage – frühe Meldeschließung
Der Gladiators Wrestling Cup war bereits frühzeitig ausgebucht und musste zwei Wochen vor Ablauf der offiziellen Meldefrist geschlossen werden. Auffällig war insbesondere die schnelle Anmeldung vieler Vereine außerhalb Bayerns. Dadurch konnten einige regionale Vereine keinen Startplatz mehr erhalten.
In diesem Zusammenhang richtet sich ein klarer Hinweis an die bayerischen Vereine: Frühzeitige Meldungen sind entscheidend, um sich Startplätze bei stark nachgefragten Turnieren zu sichern.
Mattenblock-System bewährt sich
Das eingesetzte Mattenblock-System trug maßgeblich zu einem geordneten Ablauf bei.
In der Altersklasse U8 fand der letzte Kampf bereits um 14:08 Uhr statt, die Siegerehrung folgte um 14:30 Uhr. In der U10 endeten die Kämpfe um 16:00 Uhr, mit anschließender Siegerehrung um 16:15 Uhr.
Damit konnten insbesondere für die jüngeren Athleten überschaubare Turnierzeiten gewährleistet werden.
Spannende Vereinswertung bis zum letzten Kampf
Auch in der Vereinswertung entwickelte sich ein hochspannendes Rennen bis zum Schluss. Die SG Frischauf Fulda sicherte sich mit nur einem Punkt Vorsprung den Turniersieg und setzte sich denkbar knapp mit 46 Punkten vor dem RSC Fulda (45 Punkte) durch. Auf den weiteren Plätzen folgten der TSV Burgebrach mit 43 Punkten sowie der SV Johannis Nürnberg mit 40 Punkten.
Für diesen knappen und hart umkämpften Gesamtsieg durfte sich die SG Frischauf Fulda nicht nur über den ersten Platz freuen, sondern gewann zusätzlich den begehrten Wanderpokal sowie die traditionelle Wurfpuppe als besondere Siegprämie des Gladiators Wrestling Cup.
Der TV Unterdürrbach stellte mit 26 Teilnehmern den Verein mit den meisten Startern im Turnier.
Der Gladiators Wrestling Cup 2026 war somit eine rundum gelungene Nachwuchsveranstaltung mit Rekordbeteiligung. Trotz hoher Belastung auf den Matten überzeugte das Turnier durch eine hervorragende Organisation, einen strukturierten Ablauf und sinnvolle Ansätze im Turnierformat. Würzburg bleibt damit ein fester Bestandteil im Kalender des Nachwuchsringersports.


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