
Ein positives Fazit hat Florian Geiger, Präsident des Bayerischen Ringer-Verbandes und zugleich Vorsitzender von Team Sport Bayern (TSB), nach dem Austausch der Sportfachverbände mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration gegeben. Auf der Tagesordnung stand auch eine mögliche Olympiabewerbung. „Eine Bewerbung dieser Größenordnung kann nur funktionieren, wenn Politik, Kommunen und organisierter Sport von Anfang an gemeinsam denken und handeln. Der Großteil der teilnehmenden Verbände waren TSB-Mitglieder, die sich bereits intensiv bei den bisherigen Bemühungen zur Olympiabewerbung eingebracht haben, teils hochkarätige Vertreter und Vertreterinnen in den nationalen olympischen Spitzenverbänden stellen und im zurückliegenden Jahr die Werbetrommel für die bayerische Olympiabewerbung landauf und landab gerührt haben“, wird Geiger in der wöchentlichen Rubrik „Auf einen Espresso mit ...“ des TSB zitiert.
Für den BRV-Chef seien es gute Voraussetzungen, die Sportfachverbände im laufenden Bewerbungsprozess nicht nur zu informieren, sondern bewusst als Partner in den Prozess einzubeziehen. Wie Geiger weiter betont, müsse man bis zur DOSB-Abstimmung im Herbst in Baden-Baden weiterhin aktiv bleiben. „Die Beteiligung der bayerischen Sportfachverbände ist nun gefragt.“ Denn sie seien nicht nur Betroffene, sondern insbesondere Mitgestalter einer möglichen Bewerbung. „Sie bringen dazu die entsprechende sportfachliche Expertise mit, kennen am besten die Situation der Sportstätten und tragen die Bewerbung gleichzeitig in ihre nationalen und internationalen Netzwerke. Wichtig war unserem Sportminister, dass wir insbesondere die internationale Konkurrenzfähigkeit der bayerischen Olympiabewerbung im Vergleich zu den weiteren deutschen Mitbewerbern anführen und die weltweite Reputation von Bayern und München vorne anstellen.“


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