
Lehrgangsbester Adrian Barnowski mit Freistil-Cheftrainer Marcel Fornoff (links) und Lehrbeauftragter des BRV, Lothar Ruch. © Stefan Günter
Adrian Barnowski vom SV Johannis Nürnberg hat die Prüfung der C-Trainerlizenz des Bayerischen Ringer-Verbandes als bester Teilnehmer abgeschlossen. Dass er überhaupt dabei war, hat er letztendlich seinen Trainern zu verdanken. „Sie haben mich motiviert, einen Trainerschein zu machen“, so Barnowski. Selbst im Nachwuchstraining haben ihn die jüngeren Ringer im Verein der Grizzlys immer wieder bestärkt. „Zeig mir doch mal was? Was ich auch immer getan habe“, betont er im Interview. So könne er nun auch die Jüngsten bei Turnieren vor Ort unterstützen.
Intensiv sei der Lehrgang zur C-Lizenz dann doch gewesen. An vier Wochenenden wurde von morgens bis abends das Programm durchgezogen. Als aktiver Ringer habe er dann doch den einen oder anderen Vorteil für sich herausgezogen. Das Lernen für die Prüfung fiel ihm dann doch nicht allzu schwer. „Besonders die Themen Krafttraining und Ernährung interessieren mich, da ich als Ringer tagtäglich damit zu tun habe.“
Dass er dann die Prüfung als Lehrgangsbester abgeschlossen hat, war in erster Linie nicht geplant, doch die Freude darüber kann Adrian Barnowski dann doch nicht ganz verbergen. „Letztendlich war es auch für mich überraschend.“ Im Normalfall ist das Erreichen der C-Trainerlizenz ein Ansporn für mehr. Der Nürnberger kann sich durchaus vorstellen, nach seiner aktiven Ringerkarriere als Trainer durchzustarten. Denn so ganz könne er sich natürlich nicht vom Ringkampfsport trennen. „Es ist schon etwas ganz anderes, wenn ich nur Zuschauer bin oder als Trainer fungiere“, macht Barnowski deutlich.
Doch an eine Trainerkarriere ist erst einmal nicht zu denken. Primär will Barnowski wieder zurück auf die Matte. Verletzungen zwangen ihn stets in die Knie. Zuletzt war es eine Schulterverletzung, die ihn ausbremste. „Ich will dieses Jahr bei den Deutschen Meisterschaften auf der Matte sein.“


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