
Athletinnen des BRV mit Teilnehmerinnen aus Tirol beim Lehrgang in der Sportschule Oberhaching. © Kathrin Hanses
Der Weltfrauentag erinnert jedes Jahr daran, wie wichtig Gleichberechtigung ist – auch im Sport. Gerade im Ringen, einer nach wie vor stark männerdominierten Sportart, zeigen Frauen und Mädchen in Bayern, wie viel Stärke, Disziplin und Leidenschaft in ihnen steckt.
Noch immer haben Ringerinnen nicht überall die gleichen Möglichkeiten wie ihre männlichen Kollegen. Trainingszeiten, Aufmerksamkeit und Strukturen sind häufig stärker auf den Männerbereich ausgerichtet. Doch wer an diesem Wochenende einen Blick in die Sportschule Oberhaching wirft, sieht vor allem eines: Entschlossenheit.
25 Ringerinnen, auch aus Tirol (Österreich), sind dort zusammengekommen, um sich gemeinsam auf die deutsche Einzelmeisterschaft vorzubereiten. Sie trainieren intensiv, arbeiten an Technik und Kondition – zielstrebig und mit beeindruckender Konzentration. Auf der Matte wird gekämpft, daneben wird sich unterstützt. Die Atmosphäre ist kollegial, geprägt von gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Ziel, besser zu werden.
Diese Frauen und Mädchen zeigen, was möglich ist, wenn Leidenschaft auf Zusammenhalt trifft. Sie gehen ihren Weg – auch wenn er manchmal steiniger ist als der ihrer männlichen Kollegen. Gerade am Weltfrauentag machen solche Bilder Mut: Mut für die nächste Generation von Ringerinnen, Mut für Vereine, die den Frauenbereich stärken, und Mut für alle, die daran glauben, dass Leistung und Begeisterung wichtiger sind als alte Rollenbilder. Die Zukunft des Ringens hat viele Gesichter – und immer mehr davon sind weiblich.


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