Die Nürnberg Grizzlys gehen als neuer frisch gebackener Meister der Bayerischen Ringer-Oberliga in den letzten Saisonheimkampf gegen den SV 29 Kempten. Die Allgäuer liegen derzeit am Tabellenende. Dass die Grizzlys zwei Wettkampftage vor Saisonende nun schon die Sektkorken knallen lassen können, hat folgenden Hintergrund: Ursprünglich endete das Hinrundenduell zwischen Erlangen und Kelheim 18:18-Unentschieden. Allerdings musste noch ein Nachholkampf in der Gewichtsklasse bis 57 Kilo absolviert werden. Doch Kelheim verzichtete jüngst darauf, sodass der Ligenreferent des Bayerischen Ringer-Verbandes, Jens Heinz, in Absprache mit dem neuen Landesrechtsausschussvorsitzenden Alexander Hanzelka den Einzelkampf inzwischen für Erlangen wertete. Letztendlich gewann Erlangen den Gesamtkampf mit 22:14. Statt drei haben Kelheim und Untergriesbach aktuell vier Zähler Rückstand. Weil die Grizzlys gegen beide Teams den direkten Vergleich für sich entschieden, können die Nürnberger, auch bei zwei möglichen Pleiten gegen Kempten und eine Woche später in Freising, nicht mehr vom Thron gestoßen werden.


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