Es ist eine besondere und wertschätzende Ehrung für Lothar Ruch: Der Berater des Bayerischen Ringer-Verbandes gehört der neu ins Leben gerufenen „Hall of Fame“ der Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) an.

Lothar Ruch mit seinem Laudator Frank Wieneke @ Peter Eilers

Als Lothar Ruch von der Trainerakademie einen Anruf erhielt und von der Auszeichnung in Kenntnis gesetzt wurde, „hat mich das schon sehr stolz gemacht“, erzählte er im Interview. Dass er bei dieser großartigen Ehrung neben Größen wie Heiner Brand (ehemaliger Handball-Bundestrainer), Fritz Fischer (ehemaliger Biathlon-Bundestrainer) und Bernhard Peter (ehemaliger Hockey-Bundestrainer) in einem Zug genannt wird, hätte Ruch nicht für möglich gehalten. Die Würdigung dieser Personen ist längst überfällig. Funktionsträger werden genauso bereits ausgezeichnet wie Kampfrichter. Die UWW beispielsweise zeichnet ihre besten Mattenleiter mit der „Goldenen Pfeife“ aus. „Deshalb freue ich mich sehr, dass es nun auch für Trainer diese Bühne gibt“, betont Lothar Ruch.

Für den Aldenhovener sei die Trainerakademie der Schmelztiegel der Trainerpädagogik. „Wir waren ständig dran, die besten Entwicklungsmöglichkeiten zu suchen, um an der Spitze dranzubleiben.“ Ohne Wenn und Aber: Die ehemaligen Bundestrainer und jüngst ausgezeichneten Sportikonen brannten zu ihrer Zeit für den Erfolg. Und sie haben alle in ihren Bereichen ihre Spuren hinterlassen. So auch bei Lothar Ruch. Er gilt als Pionier im Mentoring des Spitzensports. Und auch jetzt noch sei Ringen einfach sein Ding. Denn rückblickend wurden Strukturen geschaffen, die auch jetzt noch Stand haben. Im Hinblick auf die Olympiabewerbung Münchens für die Sommerspiele können die jetzigen Strukturen gar weiterentwickelt werden. Zusätzliche Fördermittel dürften auf jeden Fall bereitstehen.

Florian Geiger, Präsident des Bayerischen Ringer-Verbandes und Erster Vorsitzender von TEAM Sport-Bayern, würdigt die Auszeichnung. „Lothar Ruch steht exemplarisch für Qualität, Leidenschaft und Werteorientierung im Trainerberuf.“

Lothar Ruch prägte über Jahrzehnte die Entwicklung des Ringkampfsports in Deutschland. Der Sportwissenschaftler war Bundestrainer für den Nachwuchs (1985-1991) und auch für die Männer zeichnete er sich zwischen 1991 und 2002 verantwortlich. Ruch war sogar als Aktiver im griechisch-römischen Stil erfolgreich. Seine Pionierarbeit in der Trainerbildung, Mentoring im Spitzensport, sowie seine rund 30-jährige Bildungsarbeit an der Trainerakademie Köln gelten als richtungsweisend. Lothar Ruch veröffentlicht mehrere Fachpublikationen. Sie alle sind Grundlage für die Arbeit in der Trainerbildung.

@ Lothar Ruch

Unterdessen hat Patric Nuding, hauptamtlicher Landestrainer im Bayerischen Ringer-Verband, für den Bereich U20 und Männer im griechisch-römischen Stil, erfolgreich das Diplom-Trainerstudium – mit Bachelorabschluss - an der Trainerakademie des DOSB in Köln abgeschlossen.

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