Die Tage für die Westendorfer Ringer bis zum Saisonstart sind gezählt. Wenn am 17. September endlich die Oberliga-Runde startet, wollen die TSV-Akteure angreifen. Schon am vergangenen Samstag nutzten sie ein intensives Bezirkstraining am Stützpunkt Westendorf. Hier kamen auch Sportler aus Kottern, Röhlingen und Unterelchingen dazu.

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40 Athleten nutzten die Gelegenheit, um zu schauen, auf welchem Stand sie nun wirklich sind. „Es ging in den beiden Einheiten speziell um die Wettkampfvorbereitung“, so Landesstützpunkttrainer Matthias Einsle. Jeder Ringer blickte auf drei volle Trainingskämpfe zurück. Leider nahmen nicht alle schwäbischen Vereine das Angebot eines intensiven Trainingstags wahr. „Obwohl unser Sportreferent Thomas Stechele alle Vereine einlud, nahm der Großteil leider nicht daran teil“, bedauert Bezirksvorsitzender Stefan Günter. Unterelchingen gehört dem Bezirk Schwaben an, der AC Röhlingen nicht, nutzte aber die Möglichkeit in Westendorf mitzutrainieren. Beide Teams nehmen übrigens an den Wettkämpfen in Württemberg teil. Während für sie der Saisonstart am kommenden Wochenende ist, starten die Ostallgäuer und alle anderen bayerischen Teams erst am 17. September.

Unterdessen hat Griechisch-Römisch-Cheftrainer Maximilian Goßner einen guten Eindruck von den eigenen Athleten gewonnen. „Was ich gesehen habe, stimmt mich schon zufrieden. Hier und da gibt es zwar noch Potential mit Luft nach oben, doch die Jungs sind fit.“ Ähnliche Töne gibt auch Freistil-Cheftrainer Matthias Einsle von sich, der die Entwicklung der Jungs als positiv bewertet. Der Großteil der 40 teilnehmenden Athleten waren Westendorfer. „Sicherlich müssen wir abwarten, wie sich der eine oder andere Ringer entwickelt. Denn ein Wettkampf ist natürlich was ganz anderes als ein Training.“ Die Hausaufgaben im Grundlagenbereich wurden schon längst gemacht. Bis zum ersten Anpfiff in der Sparkassen Arena im Bürgerhaus Alpenblick warten auf die TSV-Athleten nur noch kurze, intensive Trainingseinheiten.<