Die Deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend in Dormagen waren für den Bayerischen Ringer-Verband von Erfolg gekrönt. Nina Brosch (TSG Augsburg) und Klara Winkler (SC Isaria Unterföhring) holten jeweils die Goldmedaille. Einen dritten Rang erkämpfte sich die Hoferin Annalena Pohl.

 

Das BRV-Team in Dormagen.

Zu Beginn im Limit bis 49 Kilo hatte Brosch Berenike Kurth (Unterföhring) zur Gegnerin. Das schwäbisch-oberbayerische Duell ging knapp mit 5:4-Punkten an die Unterföhringerin. Es blieb die einzige Niederlage. Die restlichen drei Begegnungen konnte Brosch dann souverän gewinnen. Sophia Langner (Berlin) wurde 13:0 bezwungen, Melory Ihm (Brandenburg) 12:5 und technisch überlegen endete der Kampf gegen Svea Reichmann (Württemberg). Drei vorzeitige Schultersiege feierte dagegen Klara Winkler in der Gewichtsklasse bis 35 Kilo. Sie ließ Paula Haase (Sachsen), Celina Kaiser (Hessen) und Sarah Abramek (Württemberg) keine Chance. Eine Bronzemedaille erkämpfte sich die Hoferin Annalena Pohl (58 kg). Im kleinen Finale schulterte sie Alisha Sevim (NRW).

Matthias Fornoff und Emma Stühle mit den bayerischen Medaillengewinnerinnen in Dormagen. © BRV/Fornoff

„Alle Mädels haben eine Platzierung geholt. Sie haben alle gekämpft“, zieht Matthias Fornoff, BRV-Landestrainer für den weiblichen Ringkampf, ein positives Fazit nach den Deutschen Meisterschaften in Dormagen. Dennoch gebe es noch viel Luft nach oben. „Ja, wir haben noch Handlungsbedarf“, würdigt er aber trotzdem die gezeigten Leistungen aller teilnehmenden bayerischen Nachwuchsringerinnen. Sie hatten seit vielen Monaten wieder einen großen Wettkampf absolviert. Besonders als Team seien die Ringerinnen zusammengeschweißt, so Fornoff. Dass der Bayerische Ringer-Verband sogar die Länderwertung gewann, macht den Übungsleiter richtig stolz. „Da lacht mein Trainerherz.“ Auch seine Trainerkollegen Emma Stühle (Frauenreferentin des BRV), Aaron Sanders und Korbinian Krupna (Bindlach) waren mit den Leistungen der jungen Ringerinnen zufrieden. „Wenn man bedenkt, dass drei gute Ringerinnen mit Medaillenchancen krankheitsbedingt gefehlt haben, war es für Bayern insgesamt ein toller Auftritt“, macht Matthias Fornoff deutlich.

Die bayerischen Kampfrichter Holger Atzesberger, Robert Reitmeir und Christopher Geiger bei der DM in Dormagen.

Die bayerischen Platzierungen:

Weibliche Jugend A – 49 kg: 5. Berenike Kurth (SC Isaria Unterföhring); 53 kg: 14. Margarethe Scheu (SC Isaria Unterföhring); 57 kg: 10. Lena Forstner (AC Penzberg), 12. Annette Linhart (SC Isaria Unterföhring); 65 kg: 4. Johanna Reigl (AC Penzberg)

Weibliche Jugend B – 38 kg: 5. Elisabeth Scheu (SC Isaria Unterföhring); 58 kg: 6. Johanna Hanses (TV Feldkirchen), 8. Sofie Lechner (SC Isaria Unterföhring); 66 kg: 5. Miriam Sanders (ESV München-Ost), Lea Tschakert (SC Anger), Mia Szilas (SC Isaria Unterföhring)

© BRV/Fornoff

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