Der Bezirk Mittelfranken im Bayerischen Ringer-Verband hat sich in Erlangen zu einer lang ersehnten Präsenzsitzung getroffen. Nicht alle kamen zusammen, vier Vereine hatten sich im Vorfeld entschuldigt.

„Die Vereine melden durchgängig Positives vom Trainingsbetrieb im Nachwuchsbereich“, freut sich Bezirkschef Martin Ackermann. Glücklicherweise habe nicht, wie eingeschätzt, ein Abgang von Kindern und Jugendlichen stattgefunden. Viele Vereine hielten in der Lockdown-Phase durch Online-Training Kontakt zu ihren Sportlern. Nach den Pfingstferien startete vielerorts das Präsenztraining. Auch Zeltlager wurden schon durchgeführt.

Allerdings gibt es doch vorwiegend einen deutlichen Rücklauf im Trainingsbetrieb der Männer. Einige Teams überlegen noch ihre zweite Mannschaft aus dem Ligenbetrieb zurückzuziehen, da sie mit dauerhaften Abgängen rechnen.

Zusammen mit dem Bezirkstrainer will die Bezirksleitung besonders den Nachwuchs fördern. Im Herbst dieses Jahres, wenn die Corona-Situation allerdings mitspielt, soll es zwei Trainingssonntage für die Vereine geben. „Wie uns die Pandemie gelehrt hat, können wir alles nur step by step anbieten“, so Ackermann. Bei der Durchführung von Bezirksmeisterschaften im Jahr 2022 werde man sich ebenfalls im Herbst mit den Vereinen zusammensetzen und die Planungen konkretisieren. Schlussendlich zieht Martin Ackermann ein positives Fazit nach der Sitzung: „Das sehr gute Miteinander mit den Vereinsvertretern stimmt mich für die Zukunft optimistisch.“