Yusuf Şenyiğit kämpft bei der Junioren-Europameisterschaft in Dortmund in der Hoffnungsrunde. Die 18-jährige Nachwuchshoffnung der Johannis Grizzlys aus Nürnberg verlor in der Qualifikation im Limit bis 97 Kilo gegen Polat Polatci vorzeitig mit 0:10-Wertungspunkten. Weil der Türke das Finale erreichte, kann Şenyiğit am Dienstag noch um die Bronzemedaille im Halbschwergewicht kämpfen. In der Hoffnungsrunde (Repechage) trifft er auf den Bulgaren Magriot Marinov. Würde der Nürnberger, der in dieser Gewichtsklasse zu jüngsten Startern zählt, diesen Kampf gewinnen, wartet im kleinen Finale der Ukrainer Danylo Stasiuk.

Chancenlos war Yusuf Şenyiğit in der Qualifikation gegen den Türken Polat Polatci. © UWW/Caliskan

Für Johannes Mayer werden es in diesem Jahr die letzten Europameisterschaften in dieser Altersklasse sein. Der Kelheimer, der in der Bundesliga für die Johannis Grizzlys aufläuft, kann – wenn alles nach Plan läuft – um eine Medaille kämpfen. „Er hat die Kondition, die Kraft und den notwendigen Willen. Einzige Prämisse: Er darf auf der Matte nicht zaubern, sondern muss die von uns ausgeklügelte Taktik umsetzen“, so Fornoff. Schon bei den Leistungstests in Heidelberg erzielte Mayer super Werte. Mayer geht am Dienstag im Limit bis 92 Kilo im Freistil an den Start.

„Es ist für uns als Landesverband schon als Erfolg zu bewerten, dass wir zwei Teilnehmer im Freistilbereich bei einer EM dabei haben. Wenn ich darüber nachdenke, hätten es durchaus drei Starter sein können. Doch leider ist Adrian Barnowski noch verletzt und kann deshalb nicht starten. Also beschweren dürfen wir uns als BRV nicht“, so Marcel Fornoff, hauptamtlicher Landestrainer des Bayerischen Ringer-Verbandes. Er selbst wird bei der Europameisterschaft in Dortmund dabei sein und Bundestrainer Marcel Ewald unterstützen.

Dass die Titelkämpfe in Dortmund nun ohne Zuschauer über die Bühne gehen, ist besonders für die Ringer sehr bedauerlich. Von daher könne man jetzt nicht von einem Heimvorteil sprechen, so der Freistil-Landestrainer. „Was wegfällt, sind die Strapazen bei der Anreise“, so Fornoff. „Sicherlich wäre eine mit Zuschauern gefüllte Halle ein zusätzlicher Motivationsschub. Doch leider wird wohl jetzt keine großartige Stimmung aufkommen. Das ist bei einer Heim-EM sehr schade.“

 

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