Das Sportjahr 2021 ist gestartet, wie es geendet hat, nämlich mit einem Stillstand für viele Ringerinnen und Ringer in der Corona-Pandemie. Nur die Kaderathleten dürfen am Bundesstützpunkt in Nürnberg auf die Matte. Der Rest der Vereinsringer ist auf Individualsport angewiesen, um sich so gut wie möglich wieder auf den Re-Re-Start vorzubereiten. Unterdessen musste noch im Dezember das Sportprogramm umterminiert werden.

Stillstand im Januar und Februar. Das ist nicht von der Hand zu weisen. Aufgrund des erneuten Lockdowns und der besonderen Einschränkungen in Bayern musste sogar der Konditionslehrgang in Regen abgesagt werden. „Es wird schwer werden, diesen besonderen Lehrgang noch in den Kalender zu packen“, hofft Marcel Fornoff, hauptamtlicher Freistil-Landestrainer des BRV dann doch, dass er noch Anfang Februar stattfinden kann. Die Trainerfortbildung für den C-Schein muss online vonstatten gehen. Nur die Landes- und Bundeskaderathleten dürfen auf die Matte. In Nürnberg finden sämtliche Maßnahmen statt. „Wir werden in der letzten Januar-Woche verschiedene Tageslehrgänge für die Sportlerinnen und Sportler aus den einzelnen bayerischen Bezirken anbieten“, macht Matthias Fornoff, verantwortlich für den griechisch-römischen-Bereich und weiblichen Ringkampf in Bayern, deutlich.

Dass das BRV-Sportprogramm aufgrund Corona nicht in Stein gemeiselt ist, ist auch Marcel Fornoff klar. „Es kann natürlich sein, dass wir wieder alles über den Haufen werfen müssen.“ Beide Landestrainer hoffen auf die Durchführung von Bayerischen Meisterschaften. Auch im Hinblick nationaler Titelkämpfe braucht das BRV-Trainerteam eine Grundlage. „Wenn es sein muss, dann werden wir ein Ausringen durchführen“, so Marcel Fornoff. Bis Mitte Februar ist übrigens der Zutritt in die Sportschule Oberhaching aber erst einmal verwehrt. Beide Landestrainer pflegen weiterhin einen intensiven Kontakt zu ihren Sportlern, die die Werte ihrer Kraft- und Laufeinheiten regelmäßig durchschicken. Auch mit den bayerischen Stützpunkttrainern Raymund Edfelder (Inn-Chiem/Anger), Matthias Einsle (Schwaben/Westendorf), Aaron Sanders (Oberbayern/München), Patrick Adler (Oberfranken/Bindlach) und Christoph Geiger (Niederbayern-Oberpfalz/Regensburg) sind die hauptamtlichen Landestrainer stets im Dialog. In Nürnberg selbst ist Bundesstützpunktleiter Marcel Fornoff, nebst Matthias Fornoff, Alp Senyigit und Alexander Michael. Dort ist momentan ständig Betrieb. In festgelegten Trainingsgruppen wird fünfmal die Woche intensiv gearbeitet.

Erste internationalen Hürden

Mitte Januar geht es für die bayerischen Bundeskaderathleten bei zwei internationalen Turnieren auf die Matte. Während Niklas Stechele (57 kg/TSV Westendorf), Andi Walter (SC Isaria Unterföhring), und Eduard Tatarinov (beide 79 kg/SV Wacker Burghausen) im französischen Nizza im Freistil antreten, hat Bundestrainer Michael Carl allein sieben Griechisch-Römisch-Spezialisten für den Grand-Prix in Zagreb (Kroatien) nominiert: Fabian Schmitt (55 kg/SV Wacker Burghausen), Deniz Menekse (63 kg/SV Johannis Nürnberg), Witalis Lazovski (67 kg/SV Wacker Burghausen), Idris Ibaev (72 kg/SV Wacker Burghausen), Michael Widmayer (77 kg/SV Wacker Burghausen) und Hannes Wagner (AC Lichtenfels), Simon Öllinger (beide 82 kg/SC Anger).

Aktuelles aus den Bezirken

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    Eigentlich findet die Ehrung langjähriger Mitglieder immer anlässlich der Jahreshauptversammlung statt. In diesem Jahr ist vieles anders, darum hat der Verein die Ehrung für ein sehr seltenes Ereignis in das Wohnzimmer des Jubilars verlegt.

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    Jetzt ist das eingetroffen, was viele Ringsportbegeisterte bereits erahnt haben: Da bis zum 30. Juni 2020 sämtliche Veranstaltungen nicht stattfinden dürfen, hat sich der Bezirk Mittelfranken im BRV dazu entschlossen, den Bezirkspokal dieses Jahr nicht stattfinden zu lassen. Bezirkschef Martin...

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