Mit einem überzeugenden Auftritt bei den Thor Masters in Dänemark hat sich Deniz Menekse bei Bundestrainer Michael Carl wieder ins Gespräch gebracht. Der Bundesliga-Ringer der Johannis Grizzlys gewann im Limit bis 63 Kilo den ersten Rang. Zwei weitere bayerische Athleten waren noch am Start, wobei es für den DRB-Kaderathleten Hannes Wagner aus Lichtenfels ebenfalls Grund zum Jubeln gab.

Deniz Menekse gewinnt Gold bei den Thor Masters in Dänemark. Foto: Marion Stein

„Für mich bedeutet der Gewinn der Thor Masters sehr viel“, bilanziert Meneske und macht unmissverständlich klar: „Ich trete mein internationales Comeback an.“ Für ihn seien durch den Sieg die Ambitionen natürlich gestiegen. „Ich will erfolgreich sein und noch erfolgreicher werden“, ist der Nürnberger noch nicht ganz sicher, wo denn für ihn im Jahr 2020 die Reise auf internationalem Terrain hinführt. Mit einem Paukenschlag startete Menekse ins Turnier. In seinem Auftaktduell schulterte er Justas Petravicius aus Litauen vorzeitig. „Ich habe schon des Öfteren seine Kämpfe gesehen. Dass er schlagbar ist, habe ich gewusst. Doch mit dem vorzeitigen Sieg konnte ich mir auch Kräfte sparen“, sagt der Grizzly-Akteur, der am ersten Tag keinen weiteren Kampf mehr absolvieren musste. Deniz Menekse konnte am zweiten Wettkampftag an sein Leistungsniveau anknüpfen. Den Ukrainer Vasyl Symonenko punktete er vorzeitig aus. Auch der Türke Onur Atalay war nicht im Stande, den Franken aufzuhalten. Im Finale traf er auf Ivan Lzatovic, den er mit 4:1-Wertungspunkten bezwang. Der Kroate holte sich übrigens im vergangenen Jahr Platz fünf bei der EM. Betreut wurde der Nürnberger übrigens von Nachwuchs-Bundestrainer Mike Bullmann, weil Männer-Bundestrainer Michael Carl beim Rankingturnier in Rom weilte.

Deniz Menekse war übrigens nicht der einzige bayerische Starter in Dänemark. Hannes Wagner (82 kg/AC Lichtenfels), der für den DRB auflief, gewann den dritten Platz. Gleich zum Auftakt siegte er gegen Österreicher Michael Wagner, ehe er gegen den Schweden Alex Kessidis das Nachsehen hatte. Doch der Bundesliga-Ringer des AC Lichtenfels kam trotzdem auf die Füße, verlor nun keinen weiteren Kampf mehr. Er siegte gegen den Griechen Dimitrios Papadopoulos, punktete den Ukrainer Vitalii Andriiovych vorzeitig aus, ehe im Kampf um Bronze auch den Schweden Bogdan Kourinnoi in die Knie zwang und somit Edelmetall sicher hatte.

Simon Öllinger (77 kg) vom SC Anger schied vorzeitig nach zwei Niederlagen aus.

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