Das internationale Turnier in Moldawien haben zwei bayerische Kaderathleten mit Podestplatzierungen zu Ende gebracht. Während Niklas Stechele (57 kg/TSV Westendorf) den dritten Rang belegte, verlor Johannes Maier (92 kg/ATSV Kelheim) sein Finale im deutsch-deutschen Duell gegen Ertugrul Agca (TV Essen-Dellwig). „Es war nicht sein Tag“, so Marcel Fornoff, hauptamtlicher Landestrainer des Bayerischen Ringer-Verbandes (BRV), der als Co-Trainer in der moldawischen Hauptstadt Chișinău neben Nachwuchs-Bundestrainer Marcel Ewald fungierte. Trotz der Silbermedaille, die er im Limit bis 92 Kilogramm erkämpfte, habe die Vorgaben nicht umsetzen können. „Wir werden die Fehler analysieren und sie bis zur Deutschen abstellen“, ist Fornoff überzeugt. Man müsse nur an einigen Stellschrauben drehen. Für den Niederbayer war es der erste internationale Auftritt in der Juniorenklasse.

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Das DRB-Team mit Nachwuchs-Bundestrainer Marcel Ewald (rechts) und BRV-Landestrainer Marcel Fornoff (2.v.r.). Foto: DRB


Voll des Lobes

„Niki war der beste Kämpfer, hat das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, ist der Nachwuchs-Bundestrainer sicher, dass das Ende der Fahnenstange noch längst nicht erreicht sei. Niklas Stechele punktete seine Gegner Ghenadii Diuvenji (Moldawien) und Andrei Demkovici (Ukraine) vorzeitig aus, ehe er im Halbfinale eine 3:6-Punkteniederlage gegen Nicu Cataveica (Moldawien) kassierte. „Diesen Kampf hätte er auch gewinnen können“, bilanziert Ewald. Im kleinen Finale ließ er aber nichts mehr anbrennen und siegte technisch überlegen gegen den Moldawier Ion Pislari. „Ich habe gute Kämpfe absolviert. Sicherlich war die Niederlage unnötig. Den Kampfbeginn habe ich etwas verpennt, habe leichtsinnig Punkte abgegeben. Ich konnte mich aber nach dem zwischenzeitlichen 0:6-Rückstand noch etwas herankämpfen“, resümiert Niklas Stechele. Der hauptamtliche Landestrainer des Bayerischen Ringer-Verbandes, Marcel Fornoff, bescheinigt dem Westendorfer allerdings einen guten Auftritt: „Niki ist konditionell auf einem Topniveau. Seine Defizite hat er abgelegt, er ist sechs Minuten aktiv auf der Matte.“ Durch sein Studium in Heidelberg trainiert Stechele vorwiegend in Schifferstadt. Dort findet er optimale Bedingungen vor. „Ich bin überrascht und sehr erstaunt, welche Entwicklung er die letzten Monate genommen hat“, so Fornoff abschließend.

Derweil war für Daniel Walter nach nur einem Kampf das Turnier bereits beendet. „Daniel muss sich noch an die raue Luft und das internationela Niveau erst noch gewöhnen“, analysiert Fornoff. Der Nürnberger habe keinen schlechten Gegner gehabt. Der Moldawier Cristian Baetrau fügte dem Nachwuchs-Grizzly eine Schulterniederlage zu. Eine Unachtsamkeit im Kampf sorgte für das frühe Aus des Kaderathleten. Marcel Fornoff macht dem Nürnberger weiterhin Mut: „Daniel muss dranbleiben. Er wird künftig internationale Einsätze bekommen, weil er sehr fleißig ist“. Mit seinen 17 Jahren ist Walter im ersten Juniorenjahr.


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