Die Grizzly Nürnberg haben den letzten Vorrundenkampf in der Bundesliga nicht nur gewonnen, sondern sich auch dadurch eine weitere Option um die begehrten Play-Off-Plätze gesichert. Allerdings liegt der Tabellenzweite SV Siegfried Hallbergmoos vier Pluspunkte vor den Franken.

Mit einem deutlichen 25:8-Heimerfolg über eine dezimierte Gästemannschaft aus Pausa/Plauen feierten die Norisstädter ihren dritten Saisonsieg. „Es war ein Pflichtsieg und ein starker Auftritt unserer Mannschaft“, lobt Manager und sportlicher Leiter Mario Besold. Dabei waren selbst die Hausherren nicht komplett aufgestellt, weil Vize-Weltmeister und Europameister Soner Demirtaş fehlte. Insgesamt gingen sieben Kämpfe auf das Konto der Grizzlys. Nur drei Duelle entschieden die Sachsen für sich. Marcel Sandeck (57 kg/Freistil) musste sich nach 4:16 Minuten dem Dagestaner Said Gazimagomedov mit 0:15-Wertungspunkten geschlagen geben. „Sein Gegner war einfach zu stark“, freut sich Besold aber über den Einsatz des Johannisers. Im ersten Durchgang konnte nur noch Krzystof Bienkowski drei weitere Zähler für Pausa einfahren, als sich der Pole gegen den angeschlagenen Stoyan Iliev (66 kg/Freistil) mit 12:0 durchsetzte. „Stoyan war nicht fit, hat sich aber dennoch in den Dienst der Mannschaft gestellt und keine vier Mannschaftspunkte abgegeben“, hebt Coach Matthias Baumeister dabei den Daumen nach oben. Zur Pause führten die Nürnberger knapp mit 9:7, auch deswegen, weil auch Tobias Nendel (130 kg/Greco) siegreich hervorging. Nach drei Verwarnungen wurde sein Gegner Kevin Drehmann disqualifiziert. Für ihn war es übrigens der erste Bundesliga-Sieg. „Tobi hat seinen Gegner bearbeitet und Vollgas gegeben“, hebt Besold hervor.

Nach der Pause hatten die Gäste überhaupt keinen Auftrag mehr. Bis auf die knappe 5:6-Punkteniederlage von Marc Pöhlmann (80 kg/Freistil) gegen Zalik Sultanov waren die Einzelduelle fest in Grizzly-Hand. Dabei hatte Pöhlmann den Sieg zum Greifen nahe. Doch zehn Sekunden vor Kampfende kassierte der Nürnberger noch eine Einser-Wertung, die dann zu einem weiteren Sieg der Gäste führte. Tim Stadelmann (75 kg/Freistil), Sven Dürmeier (75 kg/Greco), Deniz Menekşe (71 kg/Greco) und Zoltan Levai (86 kg/Greco) machten dank ihrer deutlichen Siege den Deckel drauf. „Die Tür zu den Play-Offs ist damit für uns wieder offen“, freut sich Johannis-Präsident Dino Noth und weiß auch, dass die Grizzlys in der Rückrunde viel stärker aufgestellt sein werden als noch in der Vorrunde.

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