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  Foto: privat


Nach langer schwerer Krankheit verstarb am 10. Februar 2016 im Alter von 69 Jahren der ehemalige Ringer Kaspar Eham aus Bernloh, Landkreis Miesbach. In den 60er und 70er Jahren gehörte Eham zur deutschen Ringerspitze, konnte sich 1968 sogar für die Olympiade in München qualifizieren. Doch eine Schulterverletzung verhinderte schließlich seine Teilnahme. Die ersten Schritte auf der Matte machte er beim TV Miesbach. Später wechselte er zu anderen Ringervereinen, wie AC Penzberg, SC Armin München und zuletzt auch zum AC Reichenhall, wo er immerhin 5 Jahre lang in der ersten Mannschaft zu dessen Erfolgen in der damaligen höchsten deutschen Liga beitrug. Seine persönliche Titelliste erstreckte sich vorwiegend auf bayerischer-, aber ebenso deutscher Ebene, wobei er auch mit der Nationalmannschaft bei Länderkämpfen zum Einsatz kam, die damals noch regelmäßig ausgetragen wurden.
 

Wie beliebt der spätere Obst- und Gemüsehändler, unter dem Spitznahmen „Draxler Kaspar aus Bernloh“ bei der Bevölkerung war, zeugt die große Teilnahme bei seiner Bestattung, am 13. Februar in Wall, Landkreis Miesbach. Denn immerhin hatten sich nicht weniger als 350 Verwandte, Freunde und Bekannte dazu eingefunden, obwohl er, wie sich der Pfarrer bei seiner Ansprache ausdrückte, gerne als Matador und Protagonist, der gerne im Mittelpunkt stand, nicht nur beim Ringen. Gerade der Ringsport hatte bei ihm auch nach seiner aktiven Zeit große Priorität, den er mit großer Leidenschaft verfolgte. Abschließend brachte der Pfarrer zum Ausdruck, dass man Kaspar Eham als Original bezeichnen könne, der seinen Weg gegangen sei. Er war auch ein Mann der Tat, denn was er sich erdachte, machte er auch. So den Umbau des elterlichen Hofs und den Aufbau seines Geschäfts. Mit seiner beim Ringen erlernten Ausdauer und Zielstrebigkeit hat er viel im Leben auf Fels gebaut. Gerade diese Eigenschaft zeichnete ihn besonders aus. Noch vom Krankenbett aus regelte er telefonisch seine Geschäfte, die nun seine Ehefrau und sein mittlerweile erwachsener Sohn weiter führen. Die Ringergemeinschaft wird ihn in ehrendem Gedenken behalten.

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