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News Archive 2011




Partnerschule/Eliteschule Leistungssport an der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg
Schulbildung und Leistungssport gemeinsam

Hier: die dualen Möglichkeiten

An alle Athletinnen und Athleten die dem Landeskader D des Bayerischen Ringer-Verbandes (BRV) oder dem Bundeskader des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) von DC bis C angehören
 
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Bundesliga-Sonderheft - bayerische Vereine
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Hofer Roman Walter holt Vize-Titel bei Kadetten-EM in Warschau
Mit einem zweiten Platz kehrt der Hofer Roman Walter von den Kadetten-Europameisterschaften aus Warschau zurück. Auf den Punkt in Bestform hat sich der ASV-Nachwuchsringer präsentiert. Viele Monate intensive Vorbereitung und unzählige Entbehrungen lagen vor dem Moment, als Roman auf dem Treppchen bei der Europameisterschaft stehen durfte. „Ich habe sehr viel und intensiv trainiert“, so ein glücklicher Oberfranke. Den zweiten Platz sähe er als Lohn für die harte Arbeit. Seine Devise war: „Ich fahre dahin und werde mein Bestes geben“. Dass es dann der Vizemeistertitel wurde, freue ihn wahnsinnig “,so der Gymnasiast. 
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Westendorfer Christopher Krämer nach Lehrgang für Kadetten-EM
Die gute Neuigkeit schon einmal vorneweg: Der Westendorfer Ringer Christopher Krämer vertritt die deutschen Farben bei den Kadetten-Europameisterschaften Anfang August in Warschau/Polen. Die 15-jährige Nachwuchshoffnung nahm vergangene Woche bei einem Lehrgang im oberfränkischen Bindlach teil. „Das war schon richtig anstrengend“, berichtet Krämer dem KREISBOTEN. Selbst Landestrainer Matthias Fornoff war angetan von der Leistungssteigerung des Ostallgäuers. Zusammen mit dem Lichtenfelser Hannes Wagner sind beide die einzigen bayerischen Vertreter.
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Bundesliga-Sonderheft TSV Westendorf
„Wir sind für unsere Verhältnisse gut aufgestellt. Mit Chris Kraemer wird wieder ein Eigengewächs in die Erste Mannschaft integriert. Unsere jungen Ringer werden zudem von Jahr zu Jahr stärker“, blickt Abteilungsleiter Georg Steiner zuversichtlich in eine weitere Zweitliga-Saison.
Gleich zu Saisonbeginn haben die Ostallgäuer eine harte Nuss zu knacken, wenn es gegen Bundesliga-Absteiger RKG Freiburg 2000 geht. Neu ist der Austragungsort. Weil der Auftakt in die neue Wettkampfzeit etwas besonders sein soll, verlassen die Ringer ihr Wohnzimmer im Bürgerhaus Alpenblick für einen Wettkampftag. Stattdessen gehen die Kämpfe in der Mehrzweckhalle Pforzen über die Bühne. „Wir wollen mit vielen Fans den Auftakt feiern und hoffen zu diesem Zeitpunkt natürlich auf eine volle Hütte“, so Georg Steiner. „Das wird in dieser Saison ein einmaliges Erlebnis bleiben. Das müssen wir in Zukunft sehen, ob wir in Pforzen weitere Heimkämpfe austragen werden“. Sicher ist allerdings, dass der TSV in der Mehrzweckhalle die Bayerischen Freistil-Meisterschaften 2012 der Junioren, A-Jugend und C-Jugend ausrichten wird. Westendorf hat in der kommenden Wettkampfzeit erneut weite Fahrten nach Rheinland-Pfalz, Baden Württemberg und ins Saarland vor sich. Die Ostallgäuer messen sich mit Viernheim, Riegelsberg, Schifferstadt, Triberg, Schriesheim, Benningen, Hausen-Zell, Freiburg und Hüttigweiler. „Ich bin der Meinung, dass die 2. Bundesliga-Süd wieder die stärkste 2 Liga sein wird. Bei uns sind natürlich die Mittel wieder beschränkt um ganz vorne mitzuringen. Ein gesicherter Mittelfeldplatz wäre für den TSV schon ein Erfolg“. Georg Steiner sieht indes Bundesliga-Absteiger Freiburg und Hausen-Zell in der Tabelle ganz vorne.

Autor: Stefan Günter
Fotos: Andreas Jürgens

Nachgefragt beim Trainerteam Bernhard Hofmann und Philipp Heiß
Vorfreude beim TSV Westendorf


Die vergangene Wettkampfzeit war nicht nur historisch, sondern ging in die Geschichte der Westendorfer Ringer ein. Mit dem Vize-Titel bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Schüler in Thaleischweiler setzten sich die Nachwuchsringer und das Trainergespann um Thomas und Jürgen Stechele ein Denkmal. Auch die beiden jetzigen Herren-Trainer hatten ihre Anfänge im Nachwuchsbereich der Allgäuer. Cheftrainer Bernhard Hofmann und seine Co-Trainer Philipp Heiß und Bernd Nothelfer gehen jetzt in die dritte Saison. Stefan Günter sprach mit Bernhard Hofmann und Philipp Heiß.


Was sind eure Schwerpunkte in der Vorbereitung?

Hofmann: „Momentan stehen bei uns Technik- und Krafttraining im Vordergrund. Da wir ja eine sehr junge Mannschaft haben, gibt es in diesem Bereich noch viel Potenzial nach oben. In den letzten beiden Monaten vor der Saison wird dann ein größeres Augenmerk auf Trainingskämpfe und Kondition gelegt, damit auch der ein oder andere eigentlich stärkere Ringer von einem Westendorfer in die Knie gezwungen werden kann“.

Wie schwer stuft ihr die Liga ein?

Heiß: „Wir glauben, dass die Süd-Liga nach wie vor die stärkste 2. Bundesliga ist. Dafür muss man sich nur die Wechselliste anschauen. Einige Vereine haben doch wieder stark aufgerüstet“.

Da sich der SC Isaria Unterföhring der Nord-Gruppe angeschlossen hat, gibt es erneut kein Derby.

Hofmann: „Ja, das bedauern wir sehr. In Unterföhring hätten uns sicher reichlich Fans begleitet, da es ja nur 90 Kilometer entfernt ist. Aber sportlich gesehen ist das Streben der Unterföhringer in der 2. Bundesliga Ost zu starten natürlich nachvollziehbar.

Heiß: „Bestes Beispiel ist Untergriesbach, die nach dem Wechsel von der Süd- in die Ostliga direkt in die 1. Liga aufgestiegen sind.“

Zum Auftakt gegen Freiburg verlässt Westendorf sein Wohnzimmer und will weitere Fans für die Sportart gewinnen. Der Kampf gegen die Breisgauer ist in Pforzen. Ist das Duell gegen den Absteiger aus Liga 1 gleich eine erste Gradwanderung?

Hofmann: „Die Vorfreude ist natürlich groß auf den Saisonbeginn. Freiburg ist ja ein Ringerverein mit großer Tradition und darf nun auch endlich mal im schönen Allgäu ringen. Freiburg hat sich mit drei amtierenden deutschen Juniorenmeistern verstärkt und mit dem vorhandenen Kader aus der 1. Liga haben sie natürlich eine enorm starke Mannschaft, die um Platz 1 mitringen wird“.

Heiß: „Wir erwarten trotzdem ein spannendes Duell und hoffen, auch gegen solche Topmannschaften den einen oder anderen Punkt zu ergattern“


Westendorf wird auch diese Saison mit den weiten Fahrten nach Württemberg, Rheinland-Pfalz und ins Saarland nicht verschont. Wie vertreibt ihr euch die langen Fahrten?


Heiß: „Ja, die langen Auswärtsfahrten sind natürlich eine enorme Belastung für unsere Mannschaft, da dafür fast das ganze Wochenende geopfert werden muss. Da unsere Mannschaft zum Großteil aus Schülern und Studenten besteht, nutzen viele die Zeit zum Lernen. Bei Auswärtssiegen wird dann natürlich bei der Rückfahrt, das ein oder andere Bier geköpft“

Westendorf hatte in der vergangenen Saison erstmal Startschwierigkeiten - vier Niederlagen in Folge! Erst in Schifferstadt gab es die Wende. Auch dieses Jahr ist das Auftaktprogramm nicht gerade leicht. Freiburg (H), Benningen (A), Hausen-Zell (H) und Riegelsberg (A) sind die ersten Gegner. Hier wird doch dem TSV Westendorf schon gleich alles abverlangt.

Hofmann: „Das ist richtig. Wie man sieht, haben wir wieder ein schwieriges Startprogramm. Trotzdem sind wir optimistisch, dass wir aus den ersten Kämpfen den ein oder anderen Sieg einfahren werden“

In der vergangenen Saison schaffte Westendorf einen Mittelfeldplatz! Was ist heuer das Ziel?

Heiß: „Genau das wäre auch dieses Jahr wieder ein riesen Erfolg für uns. Die Mannschaft ist fast die gleiche wie letztes Jahr. Wie gesagt, betrachtet man die Kaderlisten, gibt es 3 bis 4 Teams, die Platz 1 unter sich ausmachen werden“.

Wie homogen ist eure Truppe?

Hofmann: „Wir haben eine Mannschaft mit einem Altersschnitt von knapp 20 Jahren. Davon sind 7 bis 8 Ringer aus Westendorf und Nachbardörfern. Dadurch herrscht ein starker Teamgeist unter den Jungs. Eine Sonderrolle haben dabei die „erfahrenen“ Leute wie Philipp Heiß (23) oder Christian Stühle (22), die trotz ihres jungen Alters schon jahrelang dabei sind. An solchen Teamkollegen können sich die noch Jüngeren orientieren. Aber auch das Trainerteam kann gerade bei so vielen jungen Sportlern viel bewirken“.
 
 
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