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Offizielle Verabschiedung von Ladislav Tuma Drucken

Stefan Günter    25.03.13
brv

Bayerischer Kampfrichter tritt aus privaten Gründen von der Matte ab

36 Jahre war Ladislav Tuma als Kampfrichter tätig, doch jetzt bleibt seine Pfeife für immer stumm. Aus familiären und privaten Gründen musste Tuma schon sein Amt als Kampfrichterreferent in Bayern abgeben. Jetzt nach 14 Jahren im Besitz Bundesliga-Lizenz ist auch für ihn dieses Kapitel beendet.

 

„Die Familie geht vor“, fiel ihm die Entscheidung nicht leicht. „Halbe Sachen mache ich nicht, deshalb habe ich diesen Weg eingeschlagen“, so „Ladi“, wie er auch genannt wird. Am Rande der Deutschen Meisterschaften in Unterföhring wurde er von den anwesenden Kampfrichtern mit einem Präsent offiziell verabschiedet. Selbst Deutschlands Kampfrichterchef Antonio Silvestri verliert hierbei einen sehr guten Mann. „Ladislav Tuma hat sich im Kampfrichterwesen besonders engagiert. In Bayern setzte er sich für die Ausbildung bei jungen Mattenleitern ein“, würdigt er sein Engagement über viele Jahre hinweg. „Bei ihm gab es bei Wettkämpfen nie Probleme auf der Matte. Ich konnte ihn immer zu hitzigen Derbys einsetzen“, verliert der DRB doch einen sehr guten Kampfrichter.

Doch mit Andreas Saur (Westendorf) wurde bereits ein Nachfolger für das Amt des Kampfrichterreferenten in Bayern gefunden. Bis zum Verbandstag im Juli kommissarisch, will sich der Allgäuer dann für die nächsten vier Jahre aufstellen lassen. Unterdessen hat sich Ladislav Tuma bereit erklärt, sowohl dem BRV als auch dem Bezirk Oberbayern unterstützend zur Seite zu stehen. „Auf der Matte wird man mich nicht mehr sehen“, wird er die Kameradschaft unter den Kampfrichtern auf jeden Fall vermissen. Erfreulich sei für ihn das Umherreisen gewesen. „Deutschland hat tolle Flecken. Ja, es ist richtig schön“.

 

 

 
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