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Bindlach ist in der 2. Bundesliga Drucken

Stefan Günter    06.02.13
ASC Bindlach

Nach erfolgreich gestelltem Antrag gibt DRB-Spitze „grünes Licht"

Der ASC Bindlach ringt in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga-Mitte. Weil Kleinostheim (Zwangsabstieg), Gailbach und Niedernberg (freiwilliger Rückzug) ihre Teams nicht meldeten, stellten die Oberfranken einen Antrag, der jüngst bei einer Präsidiumssitzung stattgegeben wurde.

 

„Da für den DRB die sportliche Qualifikation bei Bindlach gegeben war, gaben wir also grünes Licht", so Karl Rothmer, DRB-Vizepräsident für Bundesligaangelegenheiten. Auch der RV Thalheim stellte erfolgreich einen Antrag für die 2. Bundesliga. Vor der Bundesliga-Tagung am 16. Februar in Darmstadt steht das vorläufige Gerüst für die 1. und 2. Bundesliga. In der kommenden Wettkampfzeit wird es – falls nicht wieder eine Mannschaft zurückzieht – drei Achterligen geben. Damit kommt der DRB den Wunsch vieler Zweitliga-Vereine nach. In der 1. Liga gibt es zwei Gruppen á neun Teams.
Noch bevor der ASC Bindlach an den DRB heranging, gab die Vereinsspitze der Oberfranken nach einer finanziellen Prüfung das „Go". Dass es geklappt hat, freut Coach Matthias Fornoff umso mehr. „Wir bekommen natürlich auch eine Unterstützung Seitens der Gemeinde", ist das für den Übungsleiter ein positives Signal. Alle Ringer bleiben dem ASC treu. Doch um Verstärkungen wird auch Bindlach in der 2. Bundesliga nicht herumkommen. „Wir sind an zwei Ringern dran. Ich möchte jede Gewichtsklasse doppelt besetzt haben", erzählt Matthias Fornoff. Vom SV Siegfried Hallbergmoos wechselt Marcel Fornoff nach Bindlach. Auch sonst will der Cheftrainer, der gleichzeitig auch hauptverantwortlicher Landestrainer im BRV ist, dafür sorgen, dass auch der finanzielle Rahmen überschaubar bleibt. „Wichtig ist, dass wir uns nicht übernehmen". Aufgrund der geografischen Lage wird der ASC Bindlach in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga-Mitte auf die Matte gehen. Mit dem TSV Burgebrach gibt es wenigstens ein lukratives Derby. „Ich denke, dass für uns diese Liga zum Einstieg besser ist als die Südgruppe", betont Matthias Fornoff. Für ihn sei diese Liga extrem stark. Schließlich kämpfen dort mit dem TSV Westendorf, Bundesliga-Absteiger SV Johannis Nürnberg, Oberliga-Aufsteiger SC Anger und dem SC Isaria Unterföhring allein vier bayerische Teams um eine gute Platzierung. „Unser Ziel ist nicht gegen den Abstieg zu ringen, sondern einen guten Mittelfeldplatz anzupeilen", hofft der Bindlacher Coach, dass seine Jungs da mitziehen. „Ich traue ihnen das schon zu". Auch BRV-Sportdirektor Erich Stanglmaier bewertet den Aufstieg im Nachhinein als positiv. „Es ist ein richtiger Moment für den Verein und die Ringer". Noch im letzten Jahr hatte der BRV-Vizepräsident für Sport noch einige Bedenken aufgrund des schnellen Durchmarsches.

 

 

Schafft die Reserve des TSV Westendorf die Sensation? Rückt Unterföhring auf einen Aufstiegsplatz und kann sich Wacker Burghausen im Play-Off-Viertelfinal-Rückkampf durchsetzen?

 

 
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