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Entscheidungen sind gefallen Drucken

Stefan Günter    25.12.12
alt Jubel in Westendorf – Unterföhring bleibt in Liga 2 und Burghausen scheitert im Viertelfinale

 

Jubel im Ringerdorf Westendorf: Die Zweite Mannschaft des TSV hat auch ihr zweites Duell gegen den ASV Neumarkt/Opf. für sich entschieden. Nach dem bereits die Ostallgäuer eine Woche zuvor auswärts knapp mit 21:10 siegten, machten sie am Samstagabend vor einer stattlichen Kulisse von etwa 250 Zuschauern dann doch den Deckel drauf und gewannen am Ende mit 20:15. Der Aufstieg in die Bayernliga ist somit perfekt. Für Coach und Betreuer Bernd Nothelfer war es sein offiziell letzter Auftritt. Wie Cheftrainer Bernhard Hofmann rückt jetzt das Familienleben in den Vordergrund. Vor dem Anpfiff ehrte der scheidende Bezirksvorsitzende Dieter Schütz die 1. und 2. Schülermannschaft des TSV Westendorf. Beide Teams sind seit Jahren ungeschlagen in ihren Ligen. Die 23 Nachwuchsathleten und die Trainer Thomas und Jürgen Stechele wurden jeweils mit Urkunden bedacht.

Ganz dicht an der Ziellinie vorbeigeschrammt ist der SC Isaria Unterföhring. Im letzten Saisonkampf in der 2. Bundesliga-Nord unterlag das Team von Cheftrainer Andreas Walter Jena deutlich mit 10:28. Von 10 Kämpfen gingen allein nur drei Begegnungen an den Gastgeber. Marian Schwürzinger (bis 55 kg) schulterte Raphael Lorenz, Balazs Fazekas (bis 74 kg) gewann gegen Karel Hanak mit 3:1 und Adam Varga siegtet ebenfalls in der Gewichtsklasse bis 96 Kilogramm gegen Boris Eisenstein mit 3:1. Sonst dominierten die Gäste das Geschehen in der Isaria-Arena. Rund 420 Besucher wollten die Sensation sehen, stattdessen sahen sie die Überlegenheit der Gäste. Vor dem finalen Wettkampftag lag Unterföhring auf dem zweiten Tabellenplatz. Da Mansfelder Land auswärts in Nürnberg knapp mit 19:17 gewann, rückten sie auf den Aufstiegsplatz vor, Isaria muss sich am Ende mit Platz Vier begnügen. In der Süd-Gruppe verlor der TSV Westendorf zum Abschluss beim Meister und Aufsteiger Schifferstadt deutlich mit 7:29. Der Drop war im Vorfeld schon gelutscht. Die Rheinland-Pfälzer spulten souverän ihr Programm herunter. Westendorf dagegen trat erst gar nicht mit seinen beiden ungarischen Ringern in der Fremde an. Die Ostallgäuer belegen am Ende den vierten Rang. Der TSV Burgebrach hingegen verlor seinen letzten Kampf auswärts in Hösbach mit 15:21. Die Oberfranken beenden die Wettkampfzeit auf dem sechsten Rang.

Der Traum vom Halbfinale ist beim SV Wacker Burghausen nicht in Erfüllung gegangen. Als einziger bayerischer Verein konnten die Salzacher die Runde der besten Acht in Deutschland erreichen. Allerdings war der Deutsche Vizemeister aus Köllerbach wohl eine Nummer zu groß. Nach dem Burghausen zu Hause mit 17:20 knapp das Nachsehen hatte, verloren sie den Rückkampf bei den Saarländern mit 15:22. Für den scheidenden Coach Michael Pronold war es trotzdem ein schöner Abschluss einer schweren Saison. „Der KSV hat das Weiterkommen verdient. Sie waren heute stärker", wird er auf der vereinseigenen Homepage zitiert. Von Enttäuschung ist bei Abteilungsleiter Jürgen Löblein keine Spur. Die Mannschaft habe nach seinem Befinden eine starke Leistung abgerufen. Er sei stolz auf die Truppe. „Wir haben die Stadt Burghausen und den Verein nach außen hin gut vertreten". Derweil war es für Michael Pronold in seiner Funktion als Cheftrainer seine letzte Saison. Pronold ist seit 43 Jahren beim SV Wacker Burghausen. „Irgendwann ist man gesättigt", betont er. Priorität habe jetzt seine Familie. „Trotzdem tut es mir natürlich leid, dass ich aufhöre. Aber irgendwo ist mal ein Ende", heißt es auf der Wacker-Homepage.

 

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Schafft die Reserve des TSV Westendorf die Sensation? Rückt Unterföhring auf einen Aufstiegsplatz und kann sich Wacker Burghausen im Play-Off-Viertelfinal-Rückkampf durchsetzen?

 
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