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Nachgefragt bei Manfred Herrmann und Pedro Michalak Drucken

Stefan Günter    07.09.12
„Von solchen Bedingungen können wir in Nürnberg nur träumen“

Wieso hat es fünf Jahre gedauert, bis eine Fahrt zum OSP Leipzig zustande kam?

Herrmann:
„Den Bundesstützpunkt für Nachwuchs gibt es erst seit 2009 und vorher ist der Stützpunkt Mittelfranken nach Leipzig gereist und hat in den letzen fünf Jahren auch andere Städte besucht. Und zwar hauptsächlich in Nordbayern. Aber auch in Nürnberg zusammen mit Nordrheinwestfalen wurden Lehrgänge abgehalten. Im Jahr 2010 war der Stützpunkt Leipzig zu Besuch in Nürnberg. Außerdem sind die Umbaumaßnahmen am OSP in Leipzig erst seit 2011 beendet worden, um einen Besuch 2012 planen zu können“

Wie dürfen wir uns so einen "besonderen Stützpunkt" denn vorstellen? Welchen Unterschied hat er zum Nürnberger Bundesstützpunkt für Nachwuchs?

Michalak: „Der Olympiastützpunkt vereint Sportschule und Trainingstätte in einem. Dort herrschen sehr gute Trainingsbedingungen mit zwei Fitnesshallen und zwei Ringerhallen sowie Regenerationsräumen mit Sauna, Ruhe und Massagebereich. Daher auch der scherzhafte Begriff „Ringerhaus“. Die Sportschule befindet sich etwa fünf Gehminuten von der Trainingsstätte weg, ebenso die diversen Universitäten. Das liegt alles sehr zentral. Von solchen Bedingungen können wir in Nürnberg nur träumen“

Also ist „Ringerhaus“ doch was Besonderes?

Michalak:
„Ja, der OSP in Leipzig ist nicht nur für den Nachwuchs, sondern auch für die Frauen und Männer da“.

Wie laufen derweil die Arbeiten am Bundesstützpunkt in Nürnberg. Gibt es hier aktuelle Neuigkeiten?

Herrmann: Die Arbeiten am BST Nürnberg laufen nach EM / OS und Kadetten WM ab September wieder voll an.

Stefan Günter sprach mit Manfred Herrmann, Leiter des Bundesstützpunkts für Nachwuchs in Nürnberg und Pedro Michalak, Bundesstützpunkttrainer.
 
 
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