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SC-Isaria Cheftrainer Andreas Walter im Interview Drucken

Stefan Günter    06.10.11
alt „Mich ärgert jede Niederlage“

Es ist Neuland für die Ringer des SC Isaria Unterföhring. Doch die Oberbayern konnten als Aufsteiger schon ein Ausrufezeichen setzen. Vorwiegend holten sich die Mannen um Cheftrainer Andreas Walter ihre Punkte in der Fremde. In Werdau (22:15) und Jena (21:17) ging Isaria als Sieger hervor.
  
Dagegen klappt es zu Hause nicht so wirklich. Nur einen von insgesamt vier Heimkämpfen gewann Unterföhring. Gegen Leipzig/Taucha hieß es am Ende 21:14 für die Gastgeber. Bis auf die hohe Niederlage in Aue (7:26), waren die Kämpfe allerdings sehr knapp. Stefan Günter sprach mit Andreas Walter.

Wie ist das Gefühl für dich vor eigenem Publikum zu verlieren, wenn man bedenkt, dass die Kämpfe doch relativ knapp ausgingen?


Walter:
„Wenn man die Aufstellungen der anderen Mannschaften betrachtet, die ihre Siege meist nur durch den Einsatz von bis zu 5 EU-Gastringern erzielen, kann man unsere knappen Niederlagen als Erfolg werten. Bei unseren Heimniederlagen haben unsere Fans den Einsatz der Mannschaft honoriert und haben gesehen, dass sie auch trotz knapper Niederlagen einen tollen Sport unserer jungen Mannschaft sehen.
Nichts desto trotz ärgert mich natürlich jede Niederlage“

Macht es dich stolz, dass deine Mannschaft in der Liga mithalten kann?

Walter: „Natürlich bin ich froh und auch stolz auf meine Mannschaft und die Tatsache, dass wir mit unserer Mannschaft in der Liga konkurrenzfähig sind“

Ist die Stimmung weiterhin gut - auch die Trainingsbeteiligung?

Walter: „Die Stimmung und Trainingsbeteiligung ist weiterhin bestens und hat durch die Niederlagen nicht gelitten. Im Gegenteil: Gute Leistungen mit knappen Ergebnissen gegen die Spitzenteams der Liga spornen eher noch dazu an, um noch eine Schippe draufzulegen“.

Bald ist Halbzeit - kannst du momentan zufrieden sein?

Walter: „Wenn bis zur Halbzeit noch zwei Punkte dazukommen würden, wäre ich mehr als zufrieden und wir hätten das Soll mehr als erfüllt. Die Vorgabe für die Saison war nicht abzusteigen und da liegen wir gut im Rennen. Gerade die direkten Duelle gegen die Mannschaften im hinteren Tabellendrittel sind wichtig und da haben wir mit zwei Auswärtssiegen gut gepunktet“.

Wie hart war der Doppelwettkampftag in Aue und dann zu Hause gegen Mansfelder Land?

Walter: „Mit Aue und Mannsfeld hatten wir natürlich ein hartes Programm. Gerade nach der sehr deutlichen Niederlage in Aue war es nicht leicht sich für den Heimkampf wieder neu zu motivieren. Das ist aber der Mannschaft gut gelungen und auch gegen den Tabellenführer Mansfelder Land hat die Mannschaft mit 4 Siegen gezeigt, dass sie mithalten kann. Gerade für die "Gewichtmacher" war es natürlich hart und so musste am Sonntagabend noch die Sauna bei mir im Keller angeheizt werden“.

Was rechnest du dir noch für die Rückrunde aus?


Walter: „Wenn die Rückrunde punktemäßig so ausgeht wie die Vorrunde, dann wäre ich zufrieden. Hier sind es auch wieder die Duelle gegen Werdau, Jena und Rostock, die für uns besonders wichtig sind“
 
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