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Ein runder Geburtstag: Alles Gute zum 70. Drucken

Stefan Günter    20.06.10
alt Der BRV-Vizepräsident für Sport Erich Stanglmaier hat Grund zum Feier

Wenn Erich Stanglmaier am 21. Juni seinen Ehrentag feiert, kann der gebürtige Münchner auf viele Stationen als Trainer, Ringer und Funktionär zurückblicken.

 

Doch alles begann natürlich im zarten Alter von 10 Jahren. Beim damaligen SC Apollo München startete Stanglmaier mit dem Ringen. Sechs Jahre später wechselte er zum SC Armin München, wo er ununterbrochen der Ersten Mannschaft angehörte. Anfang der 60er Jahre ging er für den SV Hallbergmoos auf die Matte. Bis 1970 wurde Stanglmaier 12 Mal Bayerischer Meister in allen Altersklassen. Auch bei Deutschen Meisterschaften erreichte er vordere Plätze. Doch nun bewegte sich unser Jubilar auf einem anderen Terrain – nämlich nicht auf der Matte, sondern am Mattenrand. Die Laufbahn des Trainers Erich Stanglmaier war selbst für ihn ein Novum, als er seine Tätigkeiten als bayerischer Landestrainer nach einer Kurzausbildung in Saarbrücken startete. Der damalige Cheftrainer Billmeier holte ihn bei einem Lehrgang in Bad Heneff ins Boot. 20 Jahre war der jetzt 70-jährige Landestrainer im Freistaat Bayern. Der damalige Bundestrainer Hans Ostermann bat ihn, doch ihm Rahmen der Olympiavorbereitung für München den Stützpunkt in Hallbergmoos zu leiten. „Das ich habe natürlich sehr gerne getan“, erinnert sich Stanglmaier an die Zeit zurück. Als Assistent habe er viele Europa- und Weltmeisterschaften besuchen dürfen. Auch in die USA ging es für ihn: Als verantwortlicher Trainer schickte ihn der Deutsche Ringer-Bund zu vier Jugend-Weltmeisterschaften über den großen Teich.
Doch Erich Stanglmaier reizte auch die Vereinsarbeit. 1976 übernahm er den TSV Aichach als Vereinstrainer in der Oberliga. Zwei Jahre später schaffte er mit den Schwaben den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nach großen Erfolgen beim TSV folgte der Abstecher zum SV Siegfried Hallbergmoos. Von 1983 bis 1990 war er bei den Oberbayern als Cheftrainer tätig. „Der Verein wollte mich noch gerne behalten. Aber zur damaligen Zeit war ich ein Realist und wollte den damaligen Neuaufbau einem neuen Trainer überlassen“, so Stanglmaier. Eigentlich wollte er danach eine schöpferische Pause einlegen. Doch weit gefehlt. Hubert Heiß vom TSV Westendorf holte ihn ins schöne Ostallgäu. Heiß hat selbst nach der Gründung des Vereins viele Jahre Pionierarbeit geleistet. „Ich konnte nicht Nein sagen“, meint Stanglmaier. Auf ihn wartete ein tolles Umfeld. „In Westendorf hatte ich junge verrückte Sportler, die es mir leicht gemacht haben, hier zu arbeiten. Denn ich wollte immer den Erfolg“, so der jetzige BRV-Vizepräsident für Sport. Seit etwa 10 Jahren übt er diese Tätigkeit nun aus. Er selbst beschreibt sich schon als „ringerverrückt“. Natürlich setzt er in seiner Funktion die Trainer schon gewissermaßen unter Druck. Von der Pike an hat Erich Stanglmaier alles erlernt. Durch seine jahrelange Erfahrung ist er ein „alter Hase“ im Ringkampfsport. Dadurch kann er allen bayerischen Vereinen mit Rat zur Seite stehen. Manfred Werner, Joachim Conzelmann und er bilden in Bayern aus Ringer Sicht eine Einheit. „Wir sind ein perfektes Team“, freut sich Stanglmaier für seine Präsidiumskollegen.

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