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Nationaler Höhepunkt findet in Kaufbeuren statt - Titelkämpfe der Männer im griechisch-römischen Stil Drucken

Stefan Günter und Jörg Richter    24.05.19

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Es ist angerichtet: Kaufbeuren im Allgäu erwartet die besten Ringer Deutschlands zum Schlagabtausch. Foto: Christine Joachim/TSV Westendorf

Eine Woche nach den Deutschen Meisterschaften der Männer im freien Ringkampf, sowie der Frauen stehen jetzt am Wochenende die nationalen Titelkämpfe der Griechisch-Römisch-Spezialisten im Fokus der deutschen Ringer. Ausrichter dieser Meisterschaften ist der TSV Westendorf, ausgetragen werden die Kämpfe in der Eisarena Kaufbeuren. 107 Ringer meldeten bis jetzt ihre Teilnahme in den zehn Gewichtsklassen, mit dem dreifachen Weltmeister Frank Stäbler (KSV Musberg) fehlt allerdings der prominenteste, deutsche Ringer, der derzeit vor allem die Weltmeisterschaft im September im Fokus hat, wo es auch um die ersten Tickets für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio geht. „Wir haben nach der Ernährungsumstellung erst mit dem Mattentraining begonnen, die Deutschen Meisterschaften kommen für ihn einfach zu früh“, so Bundestrainer Michael Carl, der den Weltmeister von 2015, 2017 und 2018 bei dessen Gewichtsreduzierung ins olympische Limit bis 67 Kilo anleitet. Auch ohne Stäbler ist die Gewichtsklasse bis 67 Kilo für Michael Carl eine der spannendsten dieser Titelkämpfe, denn mit Routinier Erik Weiß, Junioren-Europameister Andrej Ginc (beide RSV Hansa 90 Frankfurt/O.), sowie den Titelverteidiger Witalis Lazovski (SV Wacker Burghausen) kämpfen drei starke Athleten im Teilnehmerfeld.

Großer Spannungsgehalt herrscht auch im Halbschwergewicht bis 97 kg, wo mit dem Olympiadritten von Rio 2016, Denis Kudla (VfK Schifferstadt), dem EM-Dritten von 2017 und EM- Fünften 2018, Ramsin Azizsir (SV Wacker Burghausen), aber auch Etka Sever (ASV Mainz 88), der den Europameistertitel 2016 in der Altersklasse U23 erkämpfte, ebenfalls Ringer mit internationalen Erfolgen aufeinander treffen. „Bei den Deutschen Meisterschaften erwarte ich vor allem von den jungen Nachwuchsringern, dass sie sich für internationale Einsätze anbieten“, so Bundestrainer Michael Carl, der spannende Duelle erwartet.

LO Bayern:
55 kg: Jonas Lenz (Untergriesbach)
60 kg: Michael Steiner (Westendorf), Janik Rausch (Rehau), Fabian Schmitt (Burghausen)
63 kg: Christopher Kraemer (Westendorf), Johannes Lenz (Untergriesbach), Andreas Maier (Burghausen)
67 kg: Maximilian Goßner (Westendorf), Witalis Lazovski (Burghausen)
72 kg: Artur Tatarinov (Hallbergmoos), Michael Widmayer (Burghausen)
77 kg: Michael Heiß (Westendorf), Simon Einsle (Westendorf), Michael Prill (Hallbergmoos), Anthony Sanders (München), Simon Öllinger (Anger)
82 kg: Roland Schwarz (Burghausen)
87 kg: Felix Kiyek (Westendorf), Thomas Kramer (Penzberg), Hannes Wagner (Lichtenfels)
97 kg: Ramsin Azizsir (Burghausen), Markus Lederer (Mietraching)
130 kg: Lukas Fleischer (Hof)


Alle Informationen gibt es auch während des Turniers unter www.tsv-westendorf.de

 
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