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Bundesliga: Schweres und richtungsweisendes Duell – Grizzlys müssen in Greiz ran

Bezirk Mittelfranken Stefan Günter    06.10.18

Zu ihrem letzten Auswärtskampf in der Vorrunde reisen die Grizzly Nürnberg am Samstag in der Ringer-Bundesliga. Allerdings steht mit dem RSV Rotation Greiz ein harter Brocken gegenüber. Nach drei siegreichen Kämpfen in der Südost-Staffel mussten sich die Vogtländer am Tag der Deutschen Einheit zum ersten Mal geschlagen geben, als sie beim SV Siegfried Hallbergmoos eine deutliche 10:22-Niederlage kassierten. Die Grizzlys wollen im Kampf um die oberen Tabellenplätze nicht den Anschluss verlieren. Greiz hatte mit dem TSV Westendorf (27:2), FC Erzgebirge Aue (19:10) und WKG Pausa-Plauen (32:0) nicht gerade das schwerste Auftaktprogramm vor der Brust. Doch gegen eine stark aufgestellte Hallbergmooser Mannschaft hatte der RSV diesmal nichts entgegenzusetzen. „Ich hätte nicht gedacht, dass Greiz so weit oben in der Tabelle steht“, sagt Manager und sportlicher Leiter Mario Besold. „Sie haben gute Leute an Bord. Ich bin mächtig gespannt, welche Formation Greiz gegen uns stellen wird“, dreht sich bei Besold nur um diese spannende Frage. Mit Martin Obst steht der amtierende Vize-Europameister im Aufgebot der Greizer. Hinzu kommen die starken Neuzugänge, wie der Moldawier Vladimir Codreanu und die beiden Bronzemedaillengewinner der diesjährigen Europameisterschaft im russischen Kaspiisk, Dawid Karecinski (Polen) und Alin Alexu-Ciurariu (Bulgarien), die das Team der Vogtländer mächtig verstärken konnten. „Martin Obst ist schon eine Bank und wenn ihr weiterer Neuzugang Alexander Grebensikov das Gewicht macht, ist er ebenfalls ein starker Gegner“, erwartet Besold in der rund 200 Kilometer entfernten Wettkampfstätte ‚An der Eisbahn‘ keinen Selbstläufer. „Ohne Wenn und Aber: Greiz ist eine Herausforderung und wenn ich mir die Tabelle anschaue, auch ein richtungsweisender Kampf“, müssen die Grizzlys auswärts gewinnen, um noch den Anspruch auf den zweiten Tabellenplatz erheben zu können. Mit 4:4-Punkten liegt Nürnberg derzeit auf dem vierten Rang.

 
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