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Bronze für Schwarz und Schmitt beim Grand Prix von Deutschland Drucken

Stefan Günter    20.08.18

Beim Großen Preis von Deutschland hat es aus bayerischer Sicht zwei Podestplätze gegeben. Sowohl Fabian Schmitt (55 kg, im blauen Trikot, siehe Bild) als auch Roland Schwarz (82 kg) schafften den Sprung aufs Podest. Beide gewannen jeweils ihren Finalkampf um Bronze.

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Foto: Jörg Richter/Ringsport-Magazin

Stimmen und Reaktionen nach dem Großen Preis von Deutschland

Fabian Schmitt (SV Johannis Nürnberg) gewann im Limit bis 55 Kilogramm den dritten Platz.

„Ich habe mich natürlich sehr gefreut, dass ich beim Grand Prix mit dabei sein kann und auch wieder international kämpfen kann. Genau mit diesen Erwartungen bin ich auch nach Dortmund gefahren. (...) Der Georgier Nugzar Tsurtsumia ist amtierender U23-Europameister. Das ist wahrlich schlechter Gegner. Bei meiner Niederlage gegen Max Nowry aus den USA hatte ich zuvor eine längere Pause gehabt. Auch hatte ich kein klares Konzept. Im kleinen Finale konnte ich mich viel besser auf ihn einstellen, wirkte frischer als noch am Samstag. (...) Ich fühle mich gut, ich habe richtig Bock und werde weiterhin dranbleiben und mich für weitere Aufgaben empfehlen. Jetzt werde ich mich kurz ausruhen, um dann den Fokus auf die Bundesliga-Runde zu setzen. In der Liga nehme ich jeden Kampf mit. Das wird mir wieder sehr viel Spaß machen.“

Hannes Wagner (AC Lichtenfels) verlor im Limit bis 82 Kilogramm seinen Auftaktkampf und schied vorzeitig aus.

„Ich bin zu verhalten in den Kampf hineingegangen, habe mir den Kampfstil meines Gegners aufzwingen lassen. Zur Pause lag ich wegen Passivität mit 0:1 zurück. Die Enttäuschung ist schon da, hält sich aber in Grenzen. Schade ist, dass ich nur einen Kampf absolviert habe. Denn die Vorbereitung auf den Großen Preis verlief ganz gut. (...) Das Turnier war sehr stark besetzt. Wir hatten gute Nationen in Dortmund dabei. Aufgefallen sind mir besonders die Ungarn und Polen. Unterm Strich nimmt man als Ringer immer was mit, und wenn es nur, dass ich mir die eine oder andere Technik bei anderen abgucke.“

Ramsin Azizsir (ASV Hof) konnte verletzungsbedingt in der Hoffnungsrunde nicht mehr einsteigen. Er scheiterte in Runde zwei an dem Ungarn Zsolt Török nach einer Schulterniederlage.

„Wann ich das letzte Mal zuletzt geschultert wurde? Das dürfte, wenn ich überhaupt schon mal geschultert wurde, Jahre her sein (lacht). Ich habe im Duell gegen Zsolt einen 0:3-Rückstand aufgeholt. Er hat es dann irgendwie geschafft, dass er mich so zusammenfasst. Ich konnte mich nicht mehr losreißen. Er musste was riskieren: Hopp oder topp! Es ist für mich leider sehr blöd gelaufen. Glücklicherweise war es keine EM oder WM. Ich hake das für mich jetzt ab und blicke weiter nach vorn. (...) Was ich Positives vom Grand Prix mitnehme? Ich will mich nicht mehr schultern lassen.“

Matthias Maasch (BRV-Landestrainer für den Bereich Griechisch-Römisch)

„Es war definitiv ein qualitativ stark besetztes Turnier. Wir haben mit unseren Jungs zwei Bronzemedaillen geholt. Wir sind hier auch zufrieden.“

 
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