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Wichtige Informationen für alle bayerischen Vereine Drucken

Stefan Günter    14.12.17

Wie auf dem Verbandstag zugesichert, hat sich der BRV, vertreten durch die Ligenreferentin, Natascha Schäfer, und den Vizepräsidenten Sport, Florian Geiger, am 02. Dezember 2017 Ergebnis offen an einer Besprechung mit den bayerischen Oberligisten in Regensburg beteiligt. Im Mittelpunkt standen dabei die sportlichen Folgen der Aufstiegspflicht von der Oberliga zur Bundesliga und deren Auswirkungen auf den Wettbewerb in der Bayerischen Oberliga. Ziel des Gesprächs war es, Ideen zur zukünftigen Ausgestaltung der Oberliga mit dem Augenmerk auf einem sportlich fairen Wettbewerb zu entwickeln.

Dabei wurde ein Ergebnisprotokoll erstellt, in dem durch die bayerischen Oberligisten eine Neustrukturierung der bayerischen Verbandsligisten vorgeschlagen wird. Da die Umgestaltung unserer Ligenlandschaft alle am Ligenbetrieb beteiligten Vereine gleichermaßen betrifft, ist für eine Entscheidung die Meinungsbildung und Entscheidung aller bayerischen Vereine unabdingbar. Der Termin für die Abstimmung über die Annahme der neuen oder die Beibehaltung der bestehenden Struktur wird am 10. Februar 2018 im Verbandsausschuss (VAS) des Bayerischen Ringer- Verbandes e.V. getroffen. Um dabei tatsächlich auch die Meinung aller Vereine zu berücksichtigen, werden die Bezirksvorsitzenden zuvor eine Bezirksversammlung durchführen. Auf dieser Versammlung sind die vorgeschlagenen Änderungen ausführlich zu diskutieren und abzustimmen. Diese Abstimmungsergebnisse bilden dann die Grundlage für die Stimmabgabe der Bezirksvertreter auf der VAS.

Um sich bereits jetzt über die geplanten Änderungen zu informieren, finden Sie im Anhang den ersten Planungsentwurf. Wichtig: Der beigefügte Entwurf zur neuen Struktur ist nur eine Planung. Diese basiert auf dem Vorschlag der Oberligisten und wurde in wenigen Bereichen durch den BRV dem aktuellen Tabellenstand angepasst. Hieraus erwächst kein Anspruch auf Zuordnung zu einer bestimmten Leistungsklasse!

Die Frist zur Mannschaftsmeldung 2018 bleibt unverändert der 31. Januar 2018 (erstmals Onlinemeldung wie auf dem Verbandstag bekanntgegeben und im entsprechenden Ordner verteilt). Gemeldet wird dabei zunächst gemäß der bestehenden Struktur. Durch die Beibehaltung des Meldetermins kann die Ligenreferentin dann verzugslos nach Vorliegen des Abstimmungsergebnisses, gemäß der durch die Vereine favorisierten Struktur, mit der Terminplanung beginnen und die Terminlisten ohne zeitlichen Verzug, die sich aus noch festzusetzenden Meldefristen und Terminen ergeben würden, erstellen. Bei einer Entscheidung für die neue Struktur ist es dann ausreichend, wenn die Ligenreferentin die anders zuzuordnenden Vereine formlos zum Start in der geänderten Leistungsklasse befragt und dementsprechend eingruppiert. Dies erspart in der heißen Phase der Planung wertvolle Zeit und alle Vereine erhalten ihre Terminplanung dadurch deutlich schneller als bei einer kompletten Neumeldung.

Darüber hinaus möchte ich noch folgende Ergänzungen zur geplanten Strukturänderung bekannt geben. Zwischen den Siegern der Oberliga-Regionalgruppen sollen Aufstiegskämpfe um die Bayerische Mannschaftsmeisterschaft ausgetragen werden. Der Bayerische Mannschaftsmeister ist zum Aufstieg in die Bundesliga verpflichtet. Aufstiegskämpfe von der Landesliga in die neu strukturierten Oberligen entfallen. Grundsätzlich ist die anzustrebende Mannschaftsanzahl pro Liga acht Teams. Um kurzfristige strukturelle Probleme für die unterklassigen Vereine durch Rückzüge aus der Bundesliga und Oberliga zu mindern, ist der temporäre Aufwuchs auf zehn Vereine in den Ligen vorzusehen. Die Reduzierung auf acht Mannschaften soll dann immer jeweils erst zur darauffolgenden Mannschaftssaison durchgeführt werden (ähnlich wie für 2017 geplant). Die endgültige Zuordnung zu den Leistungsklassen erfolgt durch die Ligenreferentin.

Weiterhin ergab sich aus der oben genannten Besprechung ein Antrag der Oberligavereine auf Änderung der Strafordnung im Hinblick auf die Eingruppierung von Mannschaften nach einem Rückzug. Eine Mannschaft soll nach einem Rückzug nicht mehr, wie bisher, den Platz der zweiten Mannschaft einnehmen müssen oder, wenn keine zweite Mannschaft vorhanden ist, in der untersten Leistungsklasse eingruppiert werden. Künftig soll sie maximal zwei Leistungsklassen unterhalb der Ausgangsleistungsklasse eingruppiert werden. Hier gilt es, ebenfalls am 10. Februar 2018, darüber abzustimmen. Das Verfahren zur Repräsentation der Meinung aller bayerischen Vereine, die am Ligenbetrieb teilnehmen, soll auch hier analog, wie schon zuvor skizziert, auf der vorher einzuberufenden Bezirksversammlung stattfinden.

Da diese Änderungen alle bayerischen Vereine, die sich am Ligenbetrieb beteiligen, gleichermaßen betreffen, hoffe ich auf eine rege Diskussion zu den Beschlussvorlagen und einvernehmliche Abstimmungsergebnisse im Sinne unseres gemeinsamen Sportes, dem Ringen.

Abschließend möchte ich es nicht versäumen, allen Funktionären auf Vereins-, Bezirks- und Verbandsebene für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr zu danken und Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest, sowie einen glücklichen Start ns Jahr 2018 zu wünschen.

Florian Geiger, Vizepräsident Sport

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