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DRB-Bundesliga: Burghausen, Nürnberg und Hallbergmoos erfolgreich Drucken

Stefan Günter    12.11.17

In der DRB-Bundesliga bleibt der SV Wacker Burghausen das Maß aller Dinge. Auch im zehnten Kampf in Folge gingen die Ostbayern als Sieger hervor. Gegen den RV Lübtheen gewannen sie am Ende deutlich mit 21:9. Von insgesamt zehn Kämpfen holte Wacker allein sieben Einzelduelle. Keine Probleme bereitete dem SV Siegfried Hallbergmoos der Heimkampf gegen die WKG Pausa/Plauen. Die Oberbayern holten sich ihren sechsten Saisonsieg.

Tabellenzweiter Nürnberg hatte am Samstagabend leichtes Spiel mit dem TSV Westendorf. Die Ostallgäuer, die sich bereits für die Play-Off-Runde qualifiziert haben, traten ersatzgeschwächt in der Frankenmetropole an. Zwei Kämpfe gingen auf das Konto der Gäste. Im Limit bis 61 Kilogramm standen sich die beiden Bulgaren Mehmet Feraim (Westendorf) und Stoyan Iliev (Nürnberg) gegenüber, wobei Feraim wie schon im Hinkampf die Begegnung für sich entschied. Eine Woche vor der U23-Weltmeisterschaft in Polen präsentiert sich Christopher Kraemer weiterhin in Topform. Der 22-Jährige gewann in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm gegen Deniz Menekse mit 4:2-Wertungspunkten. „Beide Ringer haben ein hohes Niveau gezeigt“, attestiert Nürnbergs Coach Matthias Baumeister beiden Akteuren einen super Kampf. Highlight des Abends war das Duell zwischen Michael Lutz und dem favorisierten Philipp Heiß. Der Westendorfer führte sogar mit 12:0, als ihn Lutz beim Stande von 12:6 nach einem Schulterschwung abfing und Heiß auf die Schultern drückte. Die Halle tobte. „Dass wir in der Rückrunde so bärenstark aufgestellt sind, ist wahrlich unser Plus“, lobt Baumeister den couragierten Auftritt seiner Jungs. Insbesondere hebt er hier Tim Stadelmann hervor. „Er hat bisher keinen einzigen Kampf in der Saison verloren.“ Absoluter Höhepunkt ist nächstes Wochenende der Auswärtskampf der Grizzlys beim Ligaprimus Burghausen. Allerdings hat Nürnberg die Hoffnung begraben, noch als bester Zweitplatzierten für die Play-Off-Runde gesetzt zu werden. „Da Adelhausen und Aachen-Walheim mit 15:5-Punkten einen Zähler besser sind als wir, dürfte es noch schwer werden, zumal Adelhausen ein leichtes Restprogramm hat“, so Baumeister in seiner Erklärung. Doch die Franken geben die Hoffnung nicht auf. „Wir haben in Burghausen nichts zu verlieren, sehen aber gleichzeitig die Chance dort auch zu gewinnen“, weiß der Übungsleiter aber auch, dass viele Faktoren entscheidend sind. Denn Wacker wird alles erdenklich versuchen, um auch das letzte bayerische Duell der Hauptrunde siegreich zu gestalten.


 
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